BRAWA Schauanlage

Premiere zur Spielwarenmesse Nürnberg 2010

Über die neue BRAWA Schauanlage, die erstmals zur Spielwarenmesse Nürnberg vorgestellt wird, berichteten wir bereits im Dezember. Nun zeigen wir Detailfotos zu weiteren Bauphasen. Die neue Schauanlage wird vom renommierten Anlagenbauer und Buchautor Karl Gebele mit viel Liebe zum Detail gestaltet und erstmals zur Internationalen Spielwarenmesse 2010 Anfang Februar in Nürnberg präsentiert. Thematisch hat sich Karl Gebele an der Landschaft orientiert, von der das Unternehmen BRAWA an seinem Firmensitz umgeben ist: eine von Weinbergen und Weinbauszenen geprägte Modelllandschaft symbolisiert mit einem typischen Winzerstädtchen, einer idyllischen Flusslandschaft und einigen Burgruinen das Remstal.

Einer der Landschaftsabschnitte zeigt einen kleinen Fluss mit Ausflugsschiffen und einer romantischen Bahnstreckenführung, die dem Flusslauf folgt. Zunächst wurde das Flussbett mit Acrylfarbe farblich gestaltet. Mit Hilfe von blauer, grüner und brauner Farbe lassen sich beliebige Gewässerfarben mischen. Dann wurde das Flussbett mit Wassergel aufgefüllt. Das Zwei-Komponenten-Gel bleibt zunächst dünnflüssig, so das auch spiegelglatte Wasseroberflächen realistisch gestaltet werden können. Nach 30 Minuten wird das Gel zähflüssiger und nun kann die Wasseroberfläche partiell nachbearbeitet werden, um ein realistisches Spiel der Wellen darzustellen.


Vor dem eigentlichen Beginn der Arbeiten steht die sorgfältige Planung und Vorbereitung.

Neben einem lebendigen Landschaftsbild gehören natürlich auch städtische Szenen zu einer liebevoll gestalteten Anlage. Sie leben von vielen Details, die das Straßenbild realistisch wirken lassen. Dazu gehören auch Ausstattungsdetails wie Straßenleuchten, Telefonzellen, Bahnhofsuhren oder Reklamesäulen.

 

Stilistisch passend setzt Karl Gebele bei diesem Straßenzug die BRAWA Gaslaterne 5831 ein - eine Stecksockelleuchte, die im 3er-Set angeboten wird und damit auch für längere Straßenzüge ideal eingesetzt werden kann. Mit der Stecksockeltechnik bieten sich optimale Voraussetzungen, um unebenes Gelände auszugleichen. Die Leuchten sind einfach zu installieren und lassen sich im Sockel bis zu 10° ausrichten.


In der nächsten Ausgabe unseres e-Newsletters werden wir Ihnen die fertige Schauanlage bei ihrem Messeeinsatz in Nürnberg zeigen. Ein ausführliches Heft über den Bau der Anlage (Anlagenbau & Planung) wird im März 2010 im Eisenbahn Journal (Verlagsgruppe Bahn) erscheinen.