Dampflok BR 15 der DRG
Epoche II

Betriebs-Nr.: 15 001

Best.-Nr. 0652

Werkseitig ausverkauft

GleichstromLoksound vorbereitetRauchgenerator vorbereitet

Best.-Nr. 0653

Geringer Restbestand

Wechselstrom Digital PremiumLoksound vorbereitetRauchgenerator vorbereitet

Best.-Nr. 0658

Werkseitig ausverkauft

Gleichstrom Digital PremiumLoksound eingebautbesitzt Rauchgenerator

Best.-Nr. 0659

Werkseitig ausverkauft

Wechselstrom Digital PremiumLoksound eingebautbesitzt Rauchgenerator
Federpuffer2 HaftreifenInnenbeleuchtungKurzkupplungskinematikLänge über Puffer in mmFahrzeug weitgehend aus MetallMindestradius 360 mmnach NEM 652Lok besitzt SchwungmasseZweilicht Spitzensignal
  • Kessel, Chassis und Tendergehäuse aus Zinkdruckguss
  • Nachbildung der modellspezifischen Tenderdrehgestelle
  • Tenderdrehgestelle vollbeweglich
  • Kurzkupplung zwischen Lok und Tender
  • Lokführer und Heizer im Führerstand
  • Schräggenuteter 5-poliger Motor mit 2 Schwungmassen
  • Detailgetreue Nachbildung des Barrenrahmens
  • Feinste Speichenräder aus Metall
  • Maßstabgetreue LüP - Länge über Puffer
  • Originalgetreue Nachbildung der Kesselrückwand
  • Führerstandsbeleuchtung (bei Digitalbetrieb ein- und ausschaltbar)
  • Zahlreiche Ansetzteile aus Metall
  • Feinste Nachbildung der Nieten und Nietenbänder
  • Detailgetreue Nachbildung der Steuerung aus Metall
  • Federpuffer

Schnellste deutsche Dampflokomotive


1. Baujahr: 1906

Gesamtlänge: 21,18 m

Geschw.: 154,5 km/h

Dienstmasse: 83,4 t

PS: 2203

kW: 1620

Die Königlich Bayerische Staatsbahn beschloss 1905, speziell für Schnellfahrversuche eine Lokomotive beim "Hauslieferanten" Maffei in München bauen zu lassen. Zu dieser Zeit war Maffei sicher die erste Adresse in Deutschland, wenn es darum ging, schnellfahrende Lokomotiven zu bauen. Der geniale Konstrukteur Anton Hammel schuf Lokomotiven, die von einer hinreißenden Eleganz und in höchstem Maße erfolgreich zugleich waren.


Konstruktion und Bau der neuen Schnellfahrlokomotive wurden in bemerkenswert kurzer Zeit durchgeführt. Der Bestellung im Dezember 1905 folgte hektische Betriebsamkeit, und am 30. April 1906 stand die Neue erstmals unter Dampf. Sie wurde ab Mai 1906 zuerst auf der bayerischen Landesausstellung in Nürnberg gezeigt und wurde danach Probefahrten unterzogen.


Schon die ersten Fahrten zeigten, dass die neue Lok alle Erwartungen nicht nur erfüllte, sondern auch übertraf. Der Lauf der Lok war auch bei hohen Geschwindigkeiten sehr ruhig, der Kessel lieferte immer genügend Dampf für das ausgeglichene Vierzylindertriebwerk. Im Juli 1907 wurde schließlich bei Versuchsfahrten zwischen München und Augsburg die Rekordgeschwindigkeit von 154,4 km/h erreicht. Schneller war noch keine Dampflok auf dem europäischen Festland gefahren.


Nach den Rekordfahrten wurde die S 2/6 im normalen Schnellzugdienst von München aus eingesetzt, meistens auf der Augsburger Strecke. Im Jahr 1910 wurde die Lok an das Pfälzer Netz abgegeben. Auch im täglichen Schnellzugdienst zeigte die S 2/6 hervorragende Laufeigenschaften.


1925 wurde die S 2/6 ausgemustert. Sie wurde jedoch nicht verschrottet, sondern im Herstellerwerk Maffei aufgearbeitet und danach konnte sie auf der Verkehrsausstellung in München bewundert werden. Nach Ende der Ausstellung in München ging die S 2/6 an das Verkehrsmuseum in Nürnberg, wo sie heute noch zu bestaunen ist, als Leistungsbeweis der Bayerischen Lokomotivindustrie vor 100 Jahren.


Im endgültigen Umzeichnungsplan der Deutschen Reichsbahn war der S 2/6 die Loknummer 15 001 zugeteilt. Buchmässig wurde die Lok bis 1925 beim Bw München Hauptbahnhof 1 geführt. Das Modell entspricht der Reichsbahnausführung entsprechend den damals gültigen Beschriftungs- und Lackiervorschriften.

360°-Ansicht zeigt Best.-Nr. 40258. Detaillierung und Farbgebung können abweichen.