Schnellzuglok S 9 der K.P.E.V.
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Epoche I

Betriebs-Nr.: Essen 912

Lieferbar

Best.-Nr. 40282

GleichstromLoksound vorbereitetRauchgenerator vorbereitet

Best.-Nr. 40283

Wechselstrom Digital PremiumLoksound vorbereitetRauchgenerator vorbereitet

Best.-Nr. 40284

Geringer Restbestand

Gleichstrom Digital PremiumLoksound eingebautbesitzt Rauchgenerator

Best.-Nr. 40285

Wechselstrom Digital PremiumLoksound eingebautbesitzt Rauchgenerator
Federpuffer2 HaftreifenInnenbeleuchtungKurzkupplungskinematikLänge über Puffer in mmFahrzeug weitgehend aus MetallMindestradius 360 mm21 polig, neuLok besitzt SchwungmasseZweilicht Spitzensignal
  • Kessel, Lok-Chassis, Umlauf und Tendergehäuse aus Zinkdruckguss
  • Freier Durchblick zwischen Rahmen und Kessel
  • Motor und Antrieb sitzen in der Lok
  • Motor 5-polig, schräg genutet mit feingewuchteter Schwungmasse
  • Feinste Speichenräder aus Zinkdruckguss
  • Zwei Haftreifen
  • 21- und 8-polige Schnittstelle im Tender
  • Exakte und originalgetreue Lackierung
  • Federpuffer
  • Stromabnahme an 6 Achsen
  • Originalgetreue Kesselrückwand
  • Lokführer und Heizer im Führerstand
  • Führerstandsbeleuchtung
  • Bewegliche Türen
  • Epochengerechte Beleuchtung
  • Mehrteiliges Lampengehäuse

1.Baujahr: 1908

Gesamtlänge: 21,86 m

Geschw.: 110 km/h

Dienstmasse: 75,5 t

PS: 1100

kW: 809

 

"Super-Atlantic": Die S 9 war eine Weiterentwicklung der S 7. Für noch mehr Leistung auf Entfernungen von mehr als 250 km. Damit ging sie als echte Langläuferin in die Lokomotivgeschichte ein. Beste Laufeigenschaften und ein leistungsfähiger Kessel machten aus der S 9 eine Langstreckenkönigin.


Die 99 von der Hanomag gelieferten S 9 bestritten vor allem auf den norddeutschen Strecken der K.P.E.V. den Schnell- und Eilzugdienst. Obwohl es sich um die leistungsfähigste 2´B1´-Schnellzuglok Europas handelte, genügte die Maschine nicht sehr lange den Anforderungen des Betriebsmaschinendienstes. Infolge des Ersten Weltkrieges ging man dazu über, statt kurzer Züge mit hoher Reisegeschwindigkeit wenige lange Schnellzüge zu fahren. Mit deren Last waren die S 9 besonders beim Anfahren überfordert, so dass es hier oft zu Verspätungen kam. Die Direktion Essen verfügte über insgesamt zehn Maschinen vom Typ S 9, die auch im Eil- und Personenzugdienst Verwendung fanden.