Dampflok Tn der K.W.St.E.

Betriebs-Nr.: 1008

Dampflok Tn der K.W.St.E.zur Gro�ansicht

Lieferbar

Best.-Nr. 40300

GleichstromLoksound vorbereitetRauchgenerator vorbereitet

Best.-Nr. 40301

Wechselstrom Digital PremiumLoksound vorbereitetRauchgenerator vorbereitet

Best.-Nr. 40302

Gleichstrom Digital PremiumLoksound eingebautbesitzt Rauchgenerator

Best.-Nr. 40303

Wechselstrom Digital PremiumLoksound eingebautbesitzt Rauchgenerator
Epoche I2 HaftreifenKurzkupplungskinematikLänge über Puffer in mmFahrzeug weitgehend aus MetallMindestradius 360 mm21 poligLok besitzt SchwungmasseZweilicht SpitzensignalMaxon Motor

Bei der Königlich Württembergischen Staats Eisenbahn wanderten ältere Lokomotiven nach und nach in untergeordnete Dienste wie Nebenbahnen, Arbeitszüge und Baudienst ab. Durch den Lokmangel im ersten Weltkrieg wurden aber alle noch brauchbaren Loks auf den Hauptstrecken benötigt, auf den Nebenbahnen wurde inzwischen völlig überaltertes Lokmaterial gefahren. Daher bestellte die Generaldirektion der Württembergischen Staatseisenbahn (zu diesem Zeitpunkt nicht mehr „königlich“) im Januar 1920 bei der Maschinenfabrik Esslingen eine Serie von 30 neuen Lokomotiven für den Nebenbahndienst. Die Lokomotiven sollten den Nebenbahndienst gründlich

renovieren, dazu benötigte man eine leichte Lokomotive (geplant waren 12,5 t

maximale Achslast) mit ausreichender Zugkraft. Diese Forderungen ließen sich

nur mit einer fünffach gekuppelten Lokomotive unter einen Hut bringen. Wichtig

waren auch ein problemloses Befahren von engen Kurvenradien bis zu 100 m sowie

eine geforderte Geschwindigkeit von 50 km/h. Das Ergebnis war eine fünffach

gekuppelte Heißdampflok mit 1150 mm Treibraddurchmesser und einer maximalen

Achslast von 13t – die Maschinen waren nun doch etwas schwerer geworden als

geplant. Nach gut einem Jahr Bauzeit wurden die ersten 5 Loks im Februar 1921

ausgeliefert, die letzte der bestellten 30 Loks im Juni 1921. Eine Tn kostete

damals 500.000 Reichsmark. Im Dezember 1922 wurden noch 2 Ersatzkessel für die

Tn bestellt, geliefert am 1. September zum Stückpreis von 19,8 Millionen

Reichsmark – es herrschte Inflation im Deutschen Reich. Die 30 Maschinen wurden

nach ersten Versuchsfahrten sofort auf die Nebenbahnen Württembergs verteilt,

wo sie überalterte Lokomotiven ablösten. Eine Besonderheit der Tn war der Einbau eines Kleinrohrüberhitzers, der nicht sehr verbreitet war. Das weckte auch das Interesse der Schmidt Heißdampfgesellschaft. In Anwesenheit einiger Ingenieure dieser Gesellschaft fanden im Mai 1923 ausgedehnte Versuchsfahrten auf den Strecken Rottweil – Villingen und Rottweil – Spaichingen statt. Dabei bewährte sich diese Überhitzerbauart, dennoch setzte sich der Großrohrüberhitzer allgemein durch. Alle 30 Maschinen der Klasse Tn wurden von der Deutschen Reichsbahn übernommen, sie erhielten die Loknummern 94 101 bis 94 130. Allerdings war die maximale Achslast auf Nebenbahnen von der DRG inzwischen auf 15 t erhöht worden, so dass die Tn auf Nebenbahnen durch andere Maschinen ersetzt wurden, sie kamen hauptsächlich in den Rangierdienst. Das dokumentiert auch die Lokverteilung im Jahr 1925, die Loks waren damals in Stuttgart-Rosenstein (21 Loks), Freudenstadt (4 Loks) und Geislingen (5 Loks) beheimatet.

 

Modell:

 

- Kessel, Chassis und Wasserkasten aus Zinkdruckguss

- 21-polige Schnittstelle

- Motor 5-polig, schräggenutet

- Rauchgenerator und Sounddecoder eingebaut, bzw. für den Einbau vorbereitet

- Feinste Speichenräder aus Zinkdruckguss

- Epochengerechte Beleuchtung, mehrteiliges Lampengehäuse

- Federpuffer

- Feine Gravuren und Nietenbänder

- Viele freistehende Leitungen

- Vorbildgerechter Kohlekasten

- Filigrane Steuerung, feinste Speichenräder aus Zinkdruckguss

- Extra angesetzte Luftpumpe

 

Lokomotivführer und Heizer im Führerstand
zur Gro�ansicht
Feinst gravierte Nieten
zur Gro�ansicht

BRAWA e-News

Promo Rekowagen H0 und N

Neuheiten 2010

Impressum