Schnellzuglok BR 919 der ÖBB
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Epoche III

Betriebs-Nr.: 919.158

Best.-Nr. 40404

Werkseitig ausverkauft

GleichstromLoksound vorbereitetRauchgenerator vorbereitet

Best.-Nr. 40405

Geringer Restbestand

Wechselstrom Digital PremiumLoksound vorbereitetRauchgenerator vorbereitet

Best.-Nr. 40406

Werkseitig ausverkauft

Gleichstrom Digital PremiumLoksound eingebautbesitzt Rauchgenerator

Best.-Nr. 40407

Werkseitig ausverkauft

Wechselstrom Digital PremiumLoksound eingebautbesitzt Rauchgenerator
Federpuffer2 HaftreifenInnenbeleuchtungKurzkupplungskinematikLänge über Puffer in mmFahrzeug weitgehend aus MetallMindestradius 360 mm21 poligLok besitzt SchwungmasseZweilicht Spitzensignal
  • Feinste Speichenräder aus Metall
  • Kessel, Lok-Chassis und Tendergehäuse aus Metall
  • Motor 5-polig, schräg genutet mit 2 Schwungmassen und Antrieb in der Lok
  • Kulissenführung zwischen Lok und Tender
  • Normschacht vorne und hinten kulissengeführt
  • Führerstandsbeleuchtung
  • Detaillierte Kesselrückwand
  • Federpuffer
  • Lokführer und Heizer im Führerstand
  • Mehrteilige Lampengehäuse
  • 2 Haftreifen
  • Durchbrochene Tenderdrehgestelle
  • Verstellbarer Abstand zwischen Lok und Tender
  • Frei stehende Leitungen und Handläufe teilweise aus Metall
  • Freier Durchblick zwischen Kessel und Chassis

Bereits seit 1942 war die bei der DRB als BR 19.1 bezeichnete Pt 31 in der damaligen „Ostmark“ im Einsatz, um die hier völlig überforderten Stromlinienloks der BR 03.10 zu ersetzen. Die Einsätze erfolgten im Durchlauf zwischen Wien und Passau. Ab 1944 wurden auch in Wiener Bahnbetriebswerken 19.1 eingesetzt, insgesamt erfolgte die Zuteilung von 16 Maschinen. Nachdem bereits vor Kriegsende die Aufarbeitung von Schnellzugloks gestoppt worden war, waren auch in den damaligen österreichischen Besatzungszonen 1945 viele Maschinen nicht betriebsfähig abgestellt. Das in der amerikanischen Zone gelegene Bw Linz zählte 25 Loks, von denen bis Dezember 1947 neunzehn an die PKP zurückgegeben wurden. Auch die in der SBZ in Österreich beim Bw Wien vorgefundenen Loks wurden bis auf ein ausgemustertes Exemplar 1948 an Polen übergeben. Hingegen wurden die direkt an die DRB gelieferten 19 158, 165 und 166 als „deutsch“ angesehen und in Österreich belassen.


1953 erhielten sie die neue Baureihenbezeichnung 919. Ihre Einsätze erfolgten bis auf Semmeringstrecke und Südbahn gemeinsam mit der BR 12.0. Nach der Elektrifizierung rosteten die drei Dampfloks ab 1957 im Bahnhof Hütteldorf vor sich hin, um 1961 endgültig ausgemustert zu werden. Seit 1989 gibt es in Österreich wieder eine „Museums“-919. Dabei handelt es sich um Pt 47-138, die durch die PKP auf Grundlage von Zeichnungen der Pt 31 ab 1947 beschafft wurden. Die Firma Brenner & Brenner glich sie optisch möglichst weitgehend an die Pt 31 an und setzt sie seitdem als „919.138“ für Sonderfahrten ein.

360°-Ansicht zeigt Best.-Nr. 40400. Detaillierung und Farbgebung können abweichen.