Güterzuglok BR 54.8-10 der DRG
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Epoche II

Betriebs-Nr.: 54 1079

Lieferbar

Best.-Nr. 40454

GleichstromLoksound vorbereitetRauchgenerator vorbereitet

Best.-Nr. 40455

Wechselstrom Digital PremiumLoksound vorbereitetRauchgenerator vorbereitet

Best.-Nr. 40456

Geringer Restbestand

Gleichstrom Digital PremiumLoksound eingebautbesitzt Rauchgenerator

Best.-Nr. 40457

Geringer Restbestand

Wechselstrom Digital PremiumLoksound eingebautbesitzt Rauchgenerator
Federpuffer2 HaftreifenInnenbeleuchtungKurzkupplungskinematikLänge über Puffer in mmFahrzeug weitgehend aus MetallMindestradius 360 mm21 polig, neuLok besitzt SchwungmasseZweilicht SpitzensignalMaxon Motor
  • Epochengerechte Beleuchtung, mehrteilige Lampengehäuse
  • Federpuffer
  • Lupenreine Bedruckung und Lackierung
  • Kurzkupplung zwischen Lok und Tender
  • Lokführer und Heizer im Führerstand
  • Führerstand beleuchtet
  • Feinste Speichenräder aus Zinkdruckguss
  • Kessel, Chassis, Tender und Gehäuse aus Zinkdruckguss
  • Rauchgenerator und Sounddecoder eingebaut bzw. für Einbau vorbereitet
  • Normschacht vorne und hinten kulissengeführt
  • Filigrane Steuerung
  • Leitungen und angesetzte Teile in minimaler Wandungsstärke
  • Originalgetreue Kesselrückwand
  • 21-polige Schnittstelle

1.Baujahr: 1901

Gesamtlänge: 16,17 m

Geschw.: 65 km/h

Dienstmasse: 55,1 t

PS: 825

kW: 606,79

Die DRG hatte bei ihrer Gründung einen viel zu großen Bestand alter unwirtschaftliche Lokomotiven, von denen sie sich „mit größter Beschleunigung“ trennen wollte. Dazu zählte  auch die Gattung G 5.4. So verringerte sich der Bestand relativ zügig von 218 Loks 1926 auf 95 Maschinen 1929. Dennoch wurden bis 1930 22 Lokomotiven auf Heißdampf umgebaut.


Die Heißdampf G 5.4 leisteten in den Direktionen Altona (Hamburg) und Hannover Dienst auf Nebenbahnen;sie zählten zu den wirtschaftlichsten Dampflokomotiven überhaupt. Die Nassdampfmaschinen waren über viele Bw im Reichsgebiet verstreut und erfüllten dort Aufgaben wie Rangier- und Arbeitszugdienst, aber auch als Dampflieferant für die Reinigung von Viehwagen. Mit Beginn der Weltwirtschaftskrise ging es mit den verbliebenen Nassdampf-G 5.4 sehr schnell zu Ende. Anfang 1935 waren nur noch drei Loks im Betriebspark. Schieden jedoch die beiden Hannoveraner Maschinen 54 932 und 54 1047 aus, so rettete sich die letzte – 54 887 – bis über das Kriegsende. Erst 1951 wurde sie beim Bw Schöneweide der Deutschen Reichsbahn ausgemustert.


Von den auf Heißdampf umgebauten Loks überlebten immerhin 14 die Ausmusterungen der 30er-Jahre und standen vereinzelt noch nach dem Krieg in Betrieb. Selbst in den 40er-Jahren erfolgten an ihnen noch umfangreichere Änderungen wie der Anbau einer elektrischen Beleuchtung und eines vereinfachten Panzerschutzes (54 859) – Beweis für den akuten Lokmangel während des Krieges. Zwischen 1946 und 1948 wurden dann die letzten Heißdampf-G 5.4 ausgemustert; in den Bestand der neu gegründeten DB gelangte keine mehr.

 

360°-Ansicht zeigt Best.-Nr. 40458. Detaillierung und Farbgebung können abweichen.