Tenderlok T 8 der K.P.E.V.
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Epoche I

Betriebs-Nr.: Berlin 7012

Best.-Nr. 40500

Werkseitig ausverkauft

GleichstromRauchgenerator vorbereitet

Best.-Nr. 40501

Lieferbar

Wechselstrom Digital PremiumRauchgenerator vorbereitet
FederpufferInnenbeleuchtungKurzkupplungskinematikLänge über Puffer in mmFahrzeug weitgehend aus MetallMindestradius 360 mm21 polig, neuLok besitzt SchwungmasseZweilicht Spitzensignal
  • Filigrane Steuerung
  • Feinste Bedruckung ung Lackierung
  • Kohlekasten zum Öffnen
  • Frei stehende Leitungen
  • Für Rauchgenerator vorbereitet
  • Kessel und Speichenräder aus Zinkdruckguss
  • Federpuffer
  • Führerstandsbeleuchtung
  • Kurzkupplungs-Kinematik nach NEM
  • 21-polige Schnittstelle

1.Baujahr: 1906

Gesamtlänge: 9,46 m

Geschw.: 60 km/h

Dienstmasse: 45,6 t

PS: 285

kW: 209,62

Nachdem die Eisenbahnbau- und Betriebsordnung ab 4. November 1904 auch auf Nebenbahnen eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h zuließ, kam von mehreren Eisenbahndirektionen die Forderung nach einer C-gekuppelten Tenderlok, die diese Geschwindigkeit erreichte.


1902 hat man eine solche Lok angesichts der in der Entwicklung befindlichen T 12 noch verworfen. Der Geheime Baurat und Heißdampfverfechter Robert Garbe plante eine Universallok, die im Reise- und Güterzugdienst einsetzbar war. Mit der Konstruktion beauftragte man Linke-Hofmann in Breslau, aus deren Werkhallen 1908 die ersten Exemplare der preußischen T 8 rollten. Zwar konnte die neue Lok in Leistung und Verbrauch überzeugen, beim Personal war sie aufgrund ihrer schlechten Laufeigenschaften unbeliebt.

Die großen Räder und der fehlende Masseausgleich ließen die Lok bei höheren Geschwindigkeiten stark zucken, was zu Spitznamen wie „Knochenschüttler“ führte. Ein weiterer Fehlschlag war das viel zu hohe Gewicht, das ihren Einsatz auf Nebenbahnen faktisch ausschloss.


Wegen ihres guten Beschleunigungsvermögens sollte die T 8 dafür Leistungen im Berliner Vorortverkehr erbringen. Da hier dauernd Geschwindigkeiten von 60 km/h gefahren wurden, ließen die Klagen der Personale nicht lange auf sich warten und auch Triebwerksschäden waren die Folge. Recht schnell wanderten die 100 gebauten Lokomotiven daher in den Rangierdienst ab, wo sie besonders in den Industrierevieren an Rhein und Ruhr sowie in Schlesien gefragt waren.


360°-Ansicht zeigt Best.-Nr. 40504. Detaillierung und Farbgebung können abweichen.