



Betriebs-Nr.: 89 031

![]() |
Best.-Nr. 40504 | ![]() ![]() | Best.-Nr. 40505 | ![]() ![]() |
![]() | |||
![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
![]() |
Die Deutsche Reichsbahn Gesellschaft führte im endgültigen Umzeichnungsplan von 1925 noch 78 Maschinen der preußischen T 8 als neue Baureihe 89.0. Das Einsatzgebiet der Maschinen hatte sich inzwischen stark verschoben und lag mehrheitlich außerhalb der Preußischen Provinzen. Hochburgen waren jetzt die Direktionen Dresden und Stuttgart, während nur noch wenige Loks der Direktionen Altona und Hannover vorrangig in den Hafenstädten Bremen und Hamburg Dienst taten. Die Dresdner Loks waren über ganz Sachsen verstreut, während man in Württemberg T 8 unter anderem in Friedrichshafen, Aulendorf und Freudenstadt antreffen konnte.
Die einsetzende Weltwirtschaftskrise und die zu Kriegsende zahlreich neu beschafften Maschinen ließen die BR 89.0 schnell entbehrlich werden. Einige Maschinen gelangten an Privat- und Werkbahnen, der Rest wurde ausgemustert und verschrottet. Infolge der Verstaatlichung von Mecklenburgischer Friedrich Wilhelm Eisenbahn und Lokalbahn AG, kehrten allerdings Ende der 30er-Jahre vier Lokomotiven als 89 1001 – 89 1004 in den Bestand der jetzt als DRB firmierenden Staatsbahn zurück.
Zwei Loks (89 1001 und 1002) wurden 1940 an die Hoesch Hüttenwerke als Werklok 26 und 27 verkauft. 89 1003 verblieb in den westlichen Besatzungszonen und kam 1946 zur Westfälischen Landeseisenbahn als Lok 88. Die 89 1004 gelangte zur DR der DDR, wo sie noch bis 1966 Dienst tat. Sie blieb erhalten und kann heute in der Außenstelle des DB-Museums im ehemaligen Bw Halle P wieder im grünen Lack als „Berlin 7001“ besichtigt werden.
Originalfoto: Betriebs-Nr. abweichend