Tenderlok BR 98.10 der DRG
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Epoche II

Betriebs-Nr.: 98 1013

Liefertermin: Q II 2012

Best.-Nr. 40550

GleichstromLoksound vorbereitetRauchgenerator vorbereitet

Best.-Nr. 40551

Wechselstrom Digital PremiumLoksound vorbereitetRauchgenerator vorbereitet

Best.-Nr. 40552

Gleichstrom Digital PremiumLoksound eingebautbesitzt Rauchgenerator

Best.-Nr. 40553

Wechselstrom Digital PremiumLoksound eingebautbesitzt Rauchgenerator
FederpufferKurzkupplungskinematikLänge über Puffer in mmFahrzeug weitgehend aus MetallMindestradius 360 mm21 polig, neuLok besitzt SchwungmasseZweilicht Spitzensignal
  • Kessel, Chassis und Wasserkasten aus Zinkdruckguss
  • Kurzkupplungskinematik
  • Einzeln angesetzte Griffstangen aus Metall, bzw. schlagzähem Kunststoff
  • Feinste Bedruckung und Lackierung
  • Feinste Speichenräder aus Zinkdruckguss
  • Rauchgenerator und Sounddecoder eingebaut, bzw. für Einbau vorbereitet
  • Epochengerechte Beleuchtung, mehrteilige Lampengehäuse
  • Filigrane Steuerung
  • Originalgetreue Farbgebung: Aufbau schwarz; Räder und Fahrwerk rot

1. Baujahr: 1929

Gesamtlänge: 10,05 m

Geschw.: 45 km/h

Dienstmasse: 54,5 t

PS: 450

kW: 331

Trotz Gründung der DRG setzte die Gruppenverwaltung Bayern gegenüber den „Preußen“ in Berlin eine große Eigenständigkeit durch. So kam es zum Nachbau von 629 bayerischen Dampflokomotiven. Infolge der Wirtschaftskrise und den der Reichsbahn auferlegten Reparationszahlungen, schritt der Ausbau vieler Strecken nicht im geplanten Maße voran. So konnten die neu beschafften Einheitsloks auf den meisten der bayerischen Vinzinalbahnen nicht eingesetzt werden. Als Folge daraus wurde Bayern sogar die Entwicklung einer „neuen bayerischen“ Lokomotive zugestanden. Als Basis dafür diente die bayerische GtL 4/4, die als Baureihe 98.8-9 noch bis 1928 gebaut wurde. Kessel und Triebwerk wurden weitestgehend unverändert übernommen, das Laufwerk aber um eine Nachlaufachse erweitert. Dies erlaubte die Unterbringung größerer Vorräte als bei der alten GtL 4/4 und eine um 5 km/h höhere Höchstgeschwindigkeit. Insgesamt wurden so von 1929 bis 1933 45 Stück der als Baureihe 98.10 eingereihten Lokomotiven hergestellt. Lieferant aller Loks war die Firma Krauss in München, die 1932 infolge der wirtschaftlichen Schwierigkeiten mit Maffei fusionierte und fortan als Krauss-Maffei in Erscheinung trat. Auffällig war der bei den ersten 33 Loks eingebaute Speisewasserreiniger, der sich aber nicht bewährte und später wieder ausgebaut wurde. Der besseren Belüftung des Führerhauses zuträglich war der bei den letzten Loks verwendete größere Lüftungsaufsatz. Typische Dienststellen, die Nebenbahnen bedienten und 98.10 beheimateten, waren fortan Plattling, Passau, Weiden, Schwandorf, Ingolstadt und Nürnberg Rbf. Alle Maschinen überstanden den Krieg und fanden sich ab 1949 bei der DB wieder. Das Modell gibt die 98 1013 des Bw Hof im Zustand der 30er-Jahre wieder. Die dort stationierten Loks wurden u. a. durch die Lokstation Selb-Stadt auf der Strecke nach Holenbrunn verwendet und bedienten auch die umfangreichen Anschlüsse der Selber Porzellanindustrie.