Tenderlok Reihe 178 der BBÖ
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Epoche II

Betriebs-Nr.: 178.215

Liefertermin: Q II 2012

Best.-Nr. 40604

GleichstromLoksound vorbereitetRauchgenerator vorbereitet

Best.-Nr. 40605

Wechselstrom Digital PremiumLoksound vorbereitetRauchgenerator vorbereitet

Best.-Nr. 40606

Gleichstrom Digital PremiumLoksound eingebautbesitzt Rauchgenerator

Best.-Nr. 40607

Wechselstrom Digital PremiumLoksound eingebautbesitzt Rauchgenerator
FederpufferKurzkupplungskinematikLänge über Puffer in mmFahrzeug weitgehend aus MetallMindestradius 360 mmSchnittstelle Next18Lok besitzt SchwungmasseZweilicht Spitzensignal mit Schlusslicht
  • Scheibenräder
  • Sicherheitsventile rechtwinklig zur Fahrtrichtung
  • Langer Wassertank rechts/kurzer Wassertank links
  • Wassereinfüllstutzen vorn
  • Kessel, Wasserkästen, Chassis und Räder aus Zinkdruckguss
  • Boxpok-Räder
  • Einzeln angesetzte Griffstangen aus Metall, bzw. schlagzähem Kunststoff
  • Feinste Bedruckung und Lackierung
  • Rauchgenerator eingebaut, bzw. für Einbau vorbereitet
  • Epochengerechte Beleuchtung, mehrteilige Lampengehäuse
  • Filigrane Steuerung
  • Wechselstrom im Analogbetrieb: Fahrtrichtungswechsel nicht möglich

1898 entwickelte Karl Gölsdorf für die Schneebergbahn einen kleinen Vierkuppler mit Verbundtriebwerk, der in zwei Exemplaren gebaut wurde. In Dienst gestellt wurden die beiden Lokomotiven unter den Namen „Willendorf“ und „Klaus“. Bereits die Aspergbahn, die 1899 den Betrieb übernahm, bestellte weitere 8 Maschinen nach. Die kkStB nahmen sich das Fahrzeug zum Vorbild und ließen in leicht veränderter Ausführung bis 1924 211 Lokomotiven bauen. Alle Lokomotiven erhielten natürlich den Kobelschornstein. Die Vorräte und damit das Dienstgewicht differierten leicht. Hersteller waren neben Krauss die Wiener Neustädter Lokomotivfabrik, die Lokomotivfabrik Floridsdorf und die Böhmisch- Mährische Maschinenfabrik. Damit war sie eine der verbreitetsten und beliebtesten altösterreichischen Lokalbahnlokomotiven. Weitere 15 Exemplare entstanden nach 1924 für die BBÖ und auch einige andere Privatbahnen fanden Gefallen an der kleinen Lokomotive. So wurde eine Gesamtzahl von 268 gebauten Lokomotiven erreicht. Der BBÖ blieben von den bis zum Ende des Ersten Weltkrieges gebauten 178.01-178.213 50 Maschinen. Große Mengen mussten als Reparationsleistung abgegeben werden. Allein die CSD erhielt 105 Lokomotiven, die sie als Reihe 422.0 einsortierte. Die nach Kriegsende gebauten Maschinen wurden im Anschluss als 178.214-178.232 eingereiht, während man die für die NLÖB gebauten 8 Vierkuppler 1922 als 178.295 - 302 bezeichnete. Die Urmütter von der Schneebergbahn wurden 1937 als 178.801-807 umgezeichnet. Nachdem 1938 das DR Nummernschema in Österreich Gültigkeit erlangte, sah man für die Reihe 178 die neue Baureihe 92.²² vor.