Dampflok BR 38.4 der DB
Epoche III

Betriebs-Nr.: 38 432

Liefertermin: Q II 2012

Best.-Nr. 40654

GleichstromLoksound vorbereitetRauchgenerator vorbereitet

Best.-Nr. 40655

Wechselstrom Digital PremiumLoksound vorbereitetRauchgenerator vorbereitet

Best.-Nr. 40656

Gleichstrom Digital PremiumLoksound eingebautbesitzt Rauchgenerator

Best.-Nr. 40657

Wechselstrom Digital PremiumLoksound eingebautbesitzt Rauchgenerator
Federpuffer2 HaftreifenInnenbeleuchtungKurzkupplungskinematikLänge über Puffer in mmFahrzeug weitgehend aus MetallMindestradius 360 mm21 polig, neuLok besitzt SchwungmasseZweilicht Spitzensignal
  • Kessel und Chassis aus Zinkdruckguss
  • Kurzkupplung zwischen Lok und Tender
  • Bewegliche Türen am Führerstand
  • Einzeln angesetzte Griffstangen aus Metall, bzw. schlagzähem Kunststoff
  • Feinste Bedruckung und Lackierung
  • Führerstand beleuchtet
  • Feinste Speichenräder aus Zinkdruckguss
  • Rauchgenerator und Sounddecoder eingebaut, bzw. für Einbau vorbereitet
  • Epochengerechte Beleuchtung, mehrteilige Lampengehäuse
  • Lokführer und Heizer im Führerstand
  • Originalgetreue Kesselrückwand
  • Filigrane Steuerung
  • Originalgetreue Farbgebung: Aufbau schwarz, Räder und Fahrwerk rot

Alle Loks der BR 38.4 fanden sich nach dem Zweiten Weltkrieg in den Beständen der westlichen Besatzungszonen wieder. Zwar gab es bei vielen Loks Schäden durch Beschuss oder die Bombardierung der Bahnanlagen, aber wegen des großen Mangels an Maschinen für Reisezüge kamen die Meisten wieder in Fahrt. 1949 und 1950 werden Versuche aktenkundig, sich von den zu dieser Zeit noch eingesetzten Loks der BR 38.4 zu trennen. Als hauptsächlicher Grund werden hierfür die sehr hohen Ausbesserungskosten in den EAW genannt. In einer aufwendigen Rechnung versuchte das EZA Göttingen dennoch nachzuweisen, dass beim Einsatz der 71 Loks der BR 38.4 statt der BR 50 im Personenzugdienst 750 000 Mark jährlich einzusparen wären. Die BR 50 (und auch 42) liefen wegen des Mangels an Reisezugloks in vielen Bw in der französischen Zone ausschließlich im Reisezugdienst. Dieser Vorschlag stieß jedoch in den betroffenen ED auf Widerstand. So endete der Einsatz der meisten 38.4 in den Jahren 1950/51.

 

Im Bw Lindau auf der Insel im Bodensee hielt sich ein kleiner Bestand wesentlich länger, die fünf letzten 1950 hauptuntersuchten Loks wurden alle hier stationiert. Noch 1953 kamen so täglich fünf Maschinen zum Einsatz. Sozusagen fünf vor zwölf dokumentierte Altmeister Carl Bellingrodt diese Leistungen im landschaftlich reizvollen Bodenseeraum. Die 38.4 kamen hier auch vor einem Schnellzug von Lindau nach Paris für die französischen Besatzungstruppen zum Einsatz. Ende 1954 waren dann noch zwei Lokomotiven im Bestand, davon eine betriebsfähig. Diese letzte Lok – 38 432 – wurde am 12.05.1955 ausgemustert. Einige 38.4 dienten danach noch als Heizlok, erhalten blieb leider keine von ihnen.