Dampflok BR 38.4 der DRG
Epoche II

Betriebs-Nr.: 38 401

Liefertermin: Q II 2012

Best.-Nr. 40658

GleichstromLoksound vorbereitetRauchgenerator vorbereitet

Best.-Nr. 40659

Wechselstrom Digital PremiumLoksound vorbereitetRauchgenerator vorbereitet

Best.-Nr. 40660

Gleichstrom Digital PremiumLoksound eingebautbesitzt Rauchgenerator

Best.-Nr. 40661

Wechselstrom Digital PremiumLoksound eingebautbesitzt Rauchgenerator
Federpuffer2 HaftreifenInnenbeleuchtungKurzkupplungskinematikLänge über Puffer in mmFahrzeug weitgehend aus MetallMindestradius 360 mm21 polig, neuLok besitzt SchwungmasseZweilicht Spitzensignal
  • Kessel und Chassis aus Zinkdruckguss
  • Kurzkupplung zwischen Lok und Tender
  • Bewegliche Türen am Führerstand
  • Einzeln angesetzte Griffstangen aus Metall, bzw. schlagzähem Kunststoff
  • Feinste Bedruckung und Lackierung
  • Führerstand beleuchtet
  • Feinste Speichenräder aus Zinkdruckguss
  • Rauchgenerator und Sounddecoder eingebaut, bzw. für Einbau vorbereitet
  • Epochengerechte Beleuchtung, mehrteilige Lampengehäuse
  • Lokführer und Heizer im Führerstand
  • Originalgetreue Kesselrückwand
  • Filigrane Steuerung
  • Originalgetreue Farbgebung: Aufbau schwarz, Räder und Fahrwerk rot

Bereits kurz nach der Ablieferung der neuen P 3/5H begannen tief greifende Umwälzungen im deutschen Eisenbahnwesen. Nach Gründung der DRG stellte man einen neuen Nummernplan für die Lokomotiven aller deutschen Länderbahnen auf; der dritte von ihnen wurde dann endlich gültig und umgesetzt. Den P 3/5H wurde hiernach die neue BR 38 mit den Ordnungsnummern 401–480 zuteil. Diese Zahlen prangten als aufgenietete Rotgussziffern auf schwarzen Schildern alsbald auf den Loks. Damit einher ging auch eine Umstellung des Farbschemas, wenn man sich auch in Bayern ganz besonders dagegen wehrte. Von der BR 185 sind Werkfotos überliefert, die diese auch noch mit den Reichsbahnschildern im grünen Farbkleid zeigen, sodass man auch bei der BR 38.4 davon ausgehen kann, dass diese Lackierung noch eine Weile bestand hatte. Erst Anfang der 30er-Jahre dürften dann die ersten Maschinen in Schwarz-Rot die Raw-Hallen in München verlassen haben. Damit einher ging die Umstellung auf elektrische Beleuchtung, es sind aber auch Bilder überliefert, die noch in den 30er-Jahren Loks mit Gasbeleuchtung zeigen. Außer der probeweisen Ausrüstung von 38 433 und 38 470 mit Friedmann- Injektor, gab es sonst so gut wie keine auffälligen Bauartänderungen an den Loks. Neben dem Personenzugdienst kamen sie auch vor leichten Schnell- und Eilzügen sowie vor Eilgüterzügen und Leig-Einheiten zum Einsatz. Oft lief in diesen Diensten hinter der Lok einer der bayerischen Milchwagen auf dem Weg zur nächsten Molkerei. 38 401 war während der gesamten Vorkriegszeit neben einem Intermezzo in Freilassing, in München und Ingolstadt im Einsatz. 1947 wurde sie in München abgestellt, gelangte aber noch nach Neu-Ulm, vermutlich um Ersatzteile zu spenden. Erst 1951 erfolgte dann ihre endgültige Ausmusterung.