Ellok EG 1 der K.Bay.Sts.B.
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Epoche I

Betriebs-Nr.: EG 4x1/1 20202

Best.-Nr. 43054

Werkseitig ausverkauft

GleichstromLoksound vorbereitet

Best.-Nr. 43055

Geringer Restbestand

Wechselstrom Digital PremiumLoksound vorbereitet

Best.-Nr. 43056

Werkseitig ausverkauft

Gleichstrom Digital PremiumLoksound eingebaut

Best.-Nr. 43057

Werkseitig ausverkauft

Wechselstrom Digital PremiumLoksound eingebaut
Federpuffer2 HaftreifenKurzkupplungskinematikLänge über Puffer in mmFahrzeug weitgehend aus MetallMindestradius 360 mmOberleitungsbetrieb21 poligLok besitzt SchwungmasseDreilicht Spitzensignal
  • Pantograph: elektrisch voll funktionsfähig, mit Umschaltung
  • Extra angesetzte Sandfallrohre
  • Frei stehende Trittstufen
  • Fein detailliertes Fahrwerk
  • Pantograph: versenkte Befestigung mit unsichtbarer Halterschraube
  • Fein gravierte Lüftergitter
  • Frei stehende Griffstangen
  • Federpuffer
  • Fein detailliertes Fahrwerk
  • Vorbildgerechte, mehrteilige Dachausrüstung
  • Extra angesetzte Sandkästen

1. Baujahr: 1914

Gesamtlänge: 10,99 m

Geschw.: 50 km/h

Dienstmasse: 56 t

PS: 1074

kW: 790

 

Im Jahre 1912 begannen die Königlich Bayerischen Staatsbahnen erste Strecken zu elektrifizieren. Unter den ersten 17 elektrischen Lokomotiven waren auch zwei, die technisch völlig vom damals Üblichen abwichen und im Nachhinein als äußerst innovativ gelten müssen.


Während damals üblicherweise die Elloks den von der Dampflok bekannten Stangenantrieb hatten, besaßen diese beiden Maschinen schon einen Einzelachsantrieb, wie es heute Standard bei allen modernen Elloks ist. Einzelachsantrieb bedeutet, dass jede Treibachse einen eigenen Elektromotor hat.


Die beiden Lokomotiven wurden 1912 bestellt und 1914 und 1915 von Krauss (fahrzeugtechnischer Teil) und Bergmanns Elektrische Werke (elektrischer Teil) geliefert.
Sie wurden in Freilassing stationiert und auf der steigungsreichen Strecke Freilassing-Berchtesgaden eingesetzt. Die beiden Loks wurden ursprünglich nach bayerischer Gepflogenheit als EG 4 X 1/1 bezeichnet. Bei einem Gesamtgewicht von 56 t konnten sie eine maximale Zugkraft von 9300 kg erbringen, die Höchstgeschwindigkeit war auf 50 km/h festgelegt. Sie bewährten sich ausgezeichnet, ein Nachbau dieser Lok oder eine Weiterentwicklung dieses Antriebskonzeptes unterblieb jedoch zunächst, erst 20 Jahre später kam der Einzelachsantrieb zum Durchbruch. Offensichtlich waren die Loks ihrer Zeit zu weit voraus.