
- Radsätze in Spitzenlagerung
- Extra angesetztes Radlager- und Federpaket
- Maßstäbliche Seitenwangen
- Komplett lackierter Wagenkasten
- Gehäuse und Dach mit Rußspuren
- Filigranes Sprengwerk aus schlagzähem Kunststoff
- Mehrteilige Bremsanlage mit Bremsbacken in Radebene
- Extra angesetzte Bremsrücksteller aus Ätzblech
- Angesetzte Griffstangen und Trittstufen in geringer Materialstärke
- Feinste Speichenräder aus Metall
- Feinste Nachbildung von Oberlichtern und Lüftern
- Extra angesetzte Schilder
- Passgenau eingesetzte Fenster

Vornehmlich für den starken Bahnpostverkehr auf der Strecke Stuttgart–Frankfurt beschaffte die Württembergische Staatsbahn ab 1898 neue Bahnpostwagen. Aus Kostengründen hielt man an der Ausführung als zweiachsiger Wagen fest. Die Bauart hat sich bewährt, sodass bis 1913 insgesamt 36 Wagen in gemischter Holz-/Stahlbauweise beschafft wurden. Auf dem Einsatzgebiet, das zu ihrem Bau führte, waren sie unglücklicherweise nur kurzzeitig im Einsatz, nachdem die K.P.E.V. 1898 für ihre Strecken ein Einsatzverbot von zweiachsigen Wagen in Schnellzügen erließ. So kamen die Wagen hauptsächlich in langen Personenzugläufen innerhalb Württembergs zum Einsatz.














