

Bis weit in die Zwanzigerjahre besaßen auch viele größere Städte noch keine Kanalisation. Die Abwässer der Städte waren jedoch als Dünger auf dem Land sehr begehrt. Daher stellten mehrere Staatsbahnen Wagen in Dienst, die als Latrinen-, Jauche-, Dünger- oder Fäkalienwagen bezeichnet wurden. Mit ihnen wurde die „duftende“ Ladung – per Pferdekarren angeliefert – zu den Empfängern zur Verwendung auf den sogenannten Rieselfeldern gefahren. Nachdem die meisten größeren Städte kanalisiert waren, wurde ein Großteil der Wagen überflüssig, die verbliebenen dienten häufig der Fäkalienabfuhr von kleineren Landstationen.
| Tenderlok BR 74.0-3 der DRG Best.-Nr. 40350 | Tenderlok BR 75 der DRG Best.-Nr. 40024 | |||||
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| Tenderlok BR 94.1 der DRG Best.-Nr. 40308 | ||||||
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