Bierwagen „Klosterbrauerei Alpirsbach“ der DRG

Bierwagen „Klosterbrauerei Alpirsbach“ der DRG

Epoche II

Betriebs-Nr.: 512 688 P

Liefertermin: Q II 2012

Best.-Nr. 48267

KurzkupplungskinematikLänge über Puffer in mmTauschsatz für Wechselstrom

  • Unterboden mit extra angesetzter Bremsanlage
  • Einzeln angesetzte signalstützen
  • Kurzkupplungskinematik nach NEM-Norm
  • Einzeln aufgesetzte Lagerdeckel
  • Metallachslager, Achsstege und Räder aus Metall
  • Formneues Gehäuse: maßstäbliche Seitenwand mit Flügeltüren (nicht beweglich)

1877 entschied sich Johann Gottfried Glauner der stillgelegten Brauerei in Alpirsbach wieder neues Leben einzuhauchen. Grund dafür war der im Bau befindliche Bahnanschluss des Ortes und die zunehmende Anzahl an Kurgästen. Hierzu schickte er seinen Sohn nach Bayern, um ihn bei Weihenstephan zum Brauer ausbilden zu lassen. Ursprünglich befand sich die Anlage der Brauerei auf dem Gelände des bekannten Klosters Alpirsbach – daher rührt der Name Klosterbrauerei. Noch bis 1995 gehörten 2 Flügel des Klosters zur Brauerei. 1885 kaufte Glauner den Gasthof Löwen-Post und begann in der Folge den Braubetrieb immer weiter auszubauen. 1883 wurde die Brauerei mit dem Kauf der ersten Lokomotive auf Dampfbetrieb umgestellt. Fuhr man das Bier anfänglich im Umkreis mit dem Pferdefuhrwerk aus, so erweiterte sich der Absatzradius schnell. Hierfür stellte die Klosterbrauerei bei der Rbd Stuttgart mehrere Bierwagen mit großen Werbeanschriften für die „Klosterbrauerei Alpirsbach Carl Glauner“ ein. Auch nach 1945 waren im Bestand der DB noch immer 3 dieser Wagen vorhanden.