
- Filigrane Radlager und Achshalter
- Feinste Nachbildung der Bretterfugen
- Vorbildgerechte Bremsanlage
- Extra angesetzte „Growe“ Lüfter am Dach
- Durchbrochene Lüftungsschlitze an den Stirnseiten
- Extra angesetztes Achsbremsgestänge
- Speichenräder aus Zinkdruckguss
- Räder auch innen profiliert
- Extra angesetzt: Trittstufen, Handläufe, Türriegel, Signalhalter und Haltestangen

Für den Milchverkehr und speziell für den Transport von Milchkannen beschaffte die Königlich Bayerische Staatsbahn 1908 50 zweiachsige Wagen bei der Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg. Sie besaßen ein genietetes Untergestell mit Fachwerkachshaltern und 4,50 m Achsstand. Für ihren Einsatz in Reisezügen erhielten sie eine Luftdruckbremse der Bauart Westinghouse. Da sich die Fahrzeuge bewährten, wurden 1921 50 weitere Wagen in einer verstärkten Bauart mit Pressblechachshaltern von MAN gebaut. Weitere Lieferungen erfolgten dann bis 1930 mit Tonnendach, sodass insgesamt 212 Milchwagen ihren Dienst in Bayern versahen.














