


- Türen zum Öffnen
- Bewegliche Lüfterklappen
- Gefederte Achsen
- Neue Kupplungskulisse
- Extra angesetzte Trittstufen
- Filigrane Nachbildung der Radlager
- Originalgetreuer Nachbau des Unterbodens
- Feinste Bedruckung und Lackierung
- Räder auch innen profiliert


Mit der Umstellung auf EDV-gerechte Anschriften wurden die Gms 54 als Gls 205 bezeichnet. Am 31.12.1968 waren noch immer 13.873 im Bestand, die den Nummernkreis von 131 1 100 bis 134 5 099 belegten. In den Jahren 1972 und 1973 wurden rund 1500 Wagen mit neuen Tragfedern, Rollenlagern und Funkenschutzgehäusen am Wagenboden ausgerüstet. Diese trugen zukünftig die Bezeichnung Gls-w 208. Grund für die Ausrüstung mit Funkenschutzgehäusen war ein schwerer Unfall in Hannover, bei dem durch einen Heißläufer eine Munitionsladung in Brand geriet. Ab Mitte der 70er- Jahre fanden auch die Gls 205 Eingang in den EUROP-Park. Auch diese waren inzwischen größtenteils mit Rollenlagern ausgerüstet worden. Außerdem tauschte man vielfach den langen Tritt, der noch vom G10 stammte, gegen einen einfachen Aufstieg. Mit der immer weiteren Verbreitung von Spezialwagen und dem Verlust der Stückguttransporte an den Straßenverkehr begannen die Gls 205 dann entbehrlich zu werden. Ab Mitte der 80er-Jahre begannen die Ausmusterungen, denen in einem Jahr teilweise eine vierstellige Anzahl an Wagen zum Opfer fiel. 1993, dem letzten Jahr der alten DB, wurden noch 124 Gls 205 im Bestand geführt. Viele wurden durch Museumsbahnen erworben, die sie als Lager oder Fahrradtransportwagen nutzen. Einer dient in Bremerhaven als Informationszentrum für Touristen.















