
- Exakte Nachbildung der „Görlitz V“-Drehgestelle
- Passgenau eingesetzte Fenster
- Inneneinrichtung mehrfarbig lackiert
- Für Innenbeleuchtung vorbereitet
- Bedruckte Fensterrahmen
- Lichtmaschine am Drehgestell extra angesetzt (nicht sichtbar in der Abbildung)
- Gummiwulst am Übergang gefedert
- Kurzkupplungskinematik

Ab 1963 begann das Raw Halberstadt auf aufgearbeiteten Untergestellen, die auf Einheitslänge gebracht worden waren, neue Wagenkästen zu setzen. Als Laufwerk kamen aufgearbeitete und geringfügig umgebaute preußische Regeldrehgestelle und amerikanische Drehgestelle zum Einsatz. Schon bald stellte man fest, dass die Aufarbeitung altbrauchbarer Teile wenig sinnvoll ist und baute die folgenden Serien komplett aus Neuteilen. Als Laufwerk verwendete man nun Görlitzer Drehgestelle der Bauform V. Bis 1977 entstanden so 3.030 Rekowagen 2. Klasse. Während es an älteren Gepäckwagen für den Einsatz mit den Rekowagen nicht mangelte und außerdem das Raw Delitzsch zeitgleich ältere Gepäckwagen in sogenannte Modernisierungswagen umbaute, fehlte ein Wagen mit nur einem kleinen Gepäckabteil für den Einsatz auf Strecken mit geringem Verkehrsaufkommen. Daher entwickelte man 1969 einen Rekowagen mit Gepäckabteil, der die Bezeichnung BDghwse und bereits eine EDV-gerechte Nummer erhielt. Von ihm wurden ab 1973 202 Stück beschafft, die auch zahlreich im Schnellzugverkehr eingesetzt wurden und so die BRD, CSSR und Polen erreichten.
















