


- Mit Traglastenabteil
- Feinste Bedruckung und Lackierung
- Für Innenbeleuchtung vorbereitet
- Inneneinrichtung eingebaut
- Viele extra angesetzte Griffstangen
- Speichenräder aus Metall
- Extra angesetzte Griffstangen


Da man nach Gründung der DRG feststellte, dass besonders der
Wagenpark der südwestdeutschen Rbd stark überaltert war, gab man
zahlreiche Wagen hierhin ab. Bis 1929 gelangten so 2500 preußische
Abteilwagen in den Südwesten und ca. 1000 nach Sachsen. Nach Abschaffung
der dritten Klasse begann man außerdem die bisherigen Traglastenwagen
der drei Musterblattausgaben nach Ib 11 mit Bänken auszurüsten. Nach dem
Umbau wurden sie alle als C3u Pr 04/30 eingereiht. Ein Umstand, der
eigentlich untypisch war und eine Identifizierung der Ursprungsbauart
erschwert. Die Jüngeren waren noch an den Pressblechachshaltern und den
Tritten statt der Leiter an der Waggonstirnwand zu identifizieren. Trotz
der Beschaffung neuer Einheitswagen konnte die DRG auf die Abteilwagen
vorerst nicht verzichten. 1935 zählt man u. a. noch über 7000 C3 Pr 11 und ca. 4000 C3tr Pr
13, von denen aber ungefähr 3000 inzwischen ohne Traglastenabteil
unterwegs waren. Nachdem man 1920 Versuche mit zweiachsigen Abteilwagen
unternommen hat, werden zwar 450 Wagen dritter Klasse als zweiachsige
Wagen geliefert, aber ein großes Umbauprogramm unterbleibt. So verkehren
die meisten Wagen bis zum Kriegsende in fast unverändertem Äußeren.
Erst Ende der 30er-Jahre beginnt man die Wagenkästen neu zu beblechen
und dabei auf die Deckleisten zu verzichten.
| Tenderlok BR 74.0-3 der DRG Best.-Nr. 40350 | ||||||
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