Abteilwagen C3u Pr 04/30 der DRG
Epoche II

Betriebs-Nr.: Halle 59 900

Liefertermin: Q II 2012

Best.-Nr. 45459

InnenbeleuchtungInneneinrichtungKurzkupplungskinematikLänge über Puffer in mmWechselstromschleifer nachrüstbar
  • Mit Traglastenabteil
  • Feinste Bedruckung und Lackierung
  • Für Innenbeleuchtung vorbereitet
  • Inneneinrichtung eingebaut
  • Viele extra angesetzte Griffstangen
  • Speichenräder aus Metall
  • Extra angesetzte Griffstangen

Da man nach Gründung der DRG feststellte, dass besonders der

Wagenpark der südwestdeutschen Rbd stark überaltert war, gab man

zahlreiche Wagen hierhin ab. Bis 1929 gelangten so 2500 preußische

Abteilwagen in den Südwesten und ca. 1000 nach Sachsen. Nach Abschaffung

der dritten Klasse begann man außerdem die bisherigen Traglastenwagen

der drei Musterblattausgaben nach Ib 11 mit Bänken auszurüsten. Nach dem

Umbau wurden sie alle als C3u Pr 04/30 eingereiht. Ein Umstand, der

eigentlich untypisch war und eine Identifizierung der Ursprungsbauart

erschwert. Die Jüngeren waren noch an den Pressblechachshaltern und den

Tritten statt der Leiter an der Waggonstirnwand zu identifizieren. Trotz

der Beschaffung neuer Einheitswagen konnte die DRG auf die Abteilwagen

vorerst nicht verzichten. 1935 zählt man u. a. noch über 7000 C3 Pr 11 und ca. 4000 C3tr Pr

13, von denen aber ungefähr 3000 inzwischen ohne Traglastenabteil

unterwegs waren. Nachdem man 1920 Versuche mit zweiachsigen Abteilwagen

unternommen hat, werden zwar 450 Wagen dritter Klasse als zweiachsige

Wagen geliefert, aber ein großes Umbauprogramm unterbleibt. So verkehren

die meisten Wagen bis zum Kriegsende in fast unverändertem Äußeren.

Erst Ende der 30er-Jahre beginnt man die Wagenkästen neu zu beblechen

und dabei auf die Deckleisten zu verzichten.