Breuer Lokomotor VL
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Breuer Lokomotor VL

Epoche III

Betriebs-Nr.: 2

Lieferbar

Best.-Nr. 31000

Fahrzeug weitgehend aus MetallLänge über Puffer in mmMindestradius 914 mmSchnittstelle Next18Lok besitzt SchwungmasseZweilicht SpitzensignalLoksound eingebaut
  • Räder aus Metall
  • Beleuchtung mit LED
  • Dreipunktlagerung
  • Antrieb auf beide Achsen
  • Rahmen und Aufbau aus Metall
  • Gesamtlänge Fahrzeug: 75,3 mm
  • Offener Führerstand
  • Lautsprecher und Sounddecoder eingebaut
  • Feinste Bedruckung und Lackierung
  • Frei stehende Griffstangen und Wagenwinde
  • Kupplungsmöglichkeit für Lenz-Kupplung und original Kupplung
  • Speicherkondensator für unterbrechungsfreie Fahrt in stromlosen Abschnitten oder auf verschmutzten Gleisen

Die 1871 gegründete Breuer AG entwickelte 1913 ein kleines Rangierfahrzeug für den Betrieb auf Firmenanschlüssen als Alternative zu Dampfloks. Das kleine, bis zu drei Tonnen schwere, Fahrzeug fährt unter den zu verschiebenden Wagen und hebt ihn an. Dadurch wirkt ein Teil des Eigengewichts des Wagens als Reibungsgewicht auf den Rangiertraktor und befähigt ihn zu enormen Leistungen. 1914 wird der "Breuer-Traktor" patentiert. Bis in die30er-Jahre entstehen die Typen I und II mit 25 PS und ganz ohne Führerstand. Danach entsteht der Typ III mit 40 PS, der nun über einen offenen Führerstand verfügt und bis zu 350 t Zugkraft aufbringt.

 

Der Typ IV mit 65 PS und einem geschlossenen Führerhaus bringt endgültig den wirtschaftlichen Erfolg und wird mehrfach in Lizenz gefertigt. Nach dem Krieg wird bis 1955 der Typ VL gefertigt. Eine genaue Stückzahl der einzelnen gebauten Typen ist nicht bekannt. In Lizenz gebaut wurde der Breuer-Traktor unter anderem in Finnland und Dänemark für die dortigen Staatsbahnen. Die Firma Gebus in Österreich baute sieben Stück für Industriebetriebe. Sehr populär war der Breuer-Traktor in Italien. OCM und ABL lieferten insgesamt über vierhundert Lizenzbauten der Typen II bis VL. Verbreitet war der "Breuer-Traktor" über ganz Europa und auch heute stehen noch vereinzelt Fahrzeuge im Einsatz. Andere haben bereits ihren Platz im Museum gefunden, darunter in einem der populärsten Verkehrsmuseen Europas, dem Schweizer Verkehrshaus in Luzern.