Staubbehälterwagen Ucs 908 der DB



- Neuer Aufbau mit kleinen Behältern
- Trittfläche aus Ätzblech
- Viele freistehende Armaturen und Leitungen
- Bremsdreiecke und Fangbügel extra angesetzt
- Räder aus Metall
- Räder auch innen profiliert
- Extra angesetzte Federpakete
- Extra angesetzte Bremsanlage, Rangiergriff, Signalhalter, Bremsdreiecke und Fangbügel
- Achsbremsgestänge mit Bremsbacken in Radebene
- Aufbau und Griffstangen aus hochwertigem, schlagzähem Kunststoff
- Federpuffer
- Kurzkupplungskinematik
- Kupplung kompatibel zu Lenz


Mit Einführung der 12-stelligen UIC-Nummer wurden die Kds 54 in Ucs908 umgezeichnet. Noch während die Beschaffung der Ucs909 lief, wurde eine Anzahl Kds 54/Ucs908 in Kds 56/Ucs909 umgebaut. Beide Typen bildeten viele Jahre das Rückgrat der Staubgutwagen bei der DB. Der größte Bestand an Kd/Kds 54 soll 1965 bestanden haben, als man 1.232 Wagen zählte. Erste Abgänge gab es 1967 als 86 Wagen verkauft wurden. Weitere Verkäufe an EVA und VTG folgten in späteren Jahren, sodass 1990 nur noch 953 im Bestand geführt wurden. In den 90er-Jahren setzte die DBAG die meisten ihrer Wagen zu ihrer Tochter MEG um. Diese Wagen sind in Rüdersdorf, bekannt durch das dortige Zementwerk, beheimatet. Ihre Einsätze zwischen Rostock und Regensburg erlangten aufgrund der vielfältigen durch die MEG verwendeten Triebfahrzeuge einige Aufmerksamkeit bei Eisenbahnfreunden. Inzwischen hält DB Schenker selbst nur noch sehr wenige Fahrzeuge vor. Ende 2008 war der Bestand auf 87 Wagen gesunken. Trotzdem sind darunter noch immer Wagen der ersten Serien, die inzwischen über 50 Jahre im Dienst stehen. Diese sind meist vermietet, oder dienen beispielweise dem Transport von Bremssand für Triebfahrzeuge. Außer Zement transportierten die Wagen im Laufe der Jahre auch diverse andere staubförmige Güter. Überliefert sind hier unter anderem: Steinmehl, Quarzsand, Kieserit, Gips, Natriumsulfat, Thomassulfat, Zucker, Salz und Aluminiumhydroxid. Die Wagen waren dann in der Regel fest auf einem Bahnhof beheimatet.












