Herzlich willkommen zu den BRAWA Neuheiten 2021!

 
 

Über 200 neue Modelle in H0 und N

Ab sofort sind die BRAWA Neuheiten 2021 für die Spurweiten H0 und N online – in originalgetreuer Nachbildung und mit zahlreichen Details. Rund 210 neue Modelle warten darauf, von Ihnen entdeckt zu werden. Darunter sind auch viele Formneuheiten in H0 wie z. B. die Ellok TRAXX 3 der DB AG, die Personenwagen der legendären Baureihe yl der DB mit Mitteleinstieg sowie die Speisewagen WRge („MITROPA“) der DR.

 

Bei den Güterwagen bieten wir mit dem formneuen Schwerlastwagen SSt 125 einen außergewöhnlichen Schienengigant mit 18 Achsen an, der für besonders schwergewichtige Transporte zum Einsatz kam. Die ebenfalls formneuen Klappdeckelwagen K25 der DR, DB und ÖBB wurden für den Transport nässeempfindlicher Güter wie z. B. Kalk verwendet. Bei den BRAWA Modellen dieser Wagen sind natürlich auch die Bauartunterschiede der Varianten originalgetreu berücksichtigt.

 

Ein besonderes Highlight sind auch die Staubbehälterwagen Kds 54 / 56, die BRAWA als Formneuheit in insgesamt 15 verschiedenen Varianten der DB und der DB AG anbietet. Die Modelle zeichnen sich durch zahlreiche Details und unterschiedliche Bedruckungen aus. Die für leichtere Staubgüter konzipierten Kds 56 haben originalgetreu größere Behälter und sind daher höher gebaut.

 

In Spur N bietet BRAWA mit der Diesellok BR 132 ein vielseitiges Zugpferd in drei verschiedene Versionen der DR und der WFL an. Die Modelle sind mit fein gravierten Details, feinster Bedruckung und Lackierung, Führerstandsbeleuchtung, nachgebildetem Kühlventilator, Zugschlusssignal, Spitzenlicht (in Fahrtrichtung wechselnd) sowie 5-poligem Motor (Antrieb auf alle Achsen) liebevoll nachgebildet und je nach Variante auch mit Decoder und eingebautem Loksound ausgestattet.

 

Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen beim Entdecken Ihrer persönlichen Modell-Highlights!

 

 

 
 
 
 

Neues Zugpferd in bewährter BRAWA Qualität: TRAXX 3 Ellok BR 147 / 187

Hinter der Produktbezeichnung TRAXX 3 von Bombardier Transportation verbirgt sich die Weiterentwicklung der bekannten TRAXX 2 Lokomotiven der Baureihen 146 und 185. Die neuen Baureihen 147, für den Personenund Fernverkehr, sowie 187 für den Güterverkehr. Neben der veränderten Optik der Front, welche nun größtenteils aus GFK-Teilen besteht, können die Kunden bei der TRAXX 3 Plattform auf Wunsch ein Last-Mile-Modul bestellen. Damit sind die als Elektrolokomotiven konzipierten Fahrzeuge in der Lage kurze Streckenabschnitte oder Rangierarbeiten unabhängig mit einem Dieselmotor oder via Batterie zu fahren. Nach der Vorstellung 2011 fanden die ersten Testfahrten mit den neuen TRAXX 3 statt. Durch viele kleinere und einige große Bestellungen, z.B. durch einen Rahmenvertrag über 450 Stück mit der DB AG, sind bisher weit über 200 Lokomotiven der TRAXX 3 Plattform an die Kunden ausgeliefert worden und europaweit im Einsatz.

 

Die BRAWA H0-Modelle der TRAXX 3 haben ein neues Gehäuse mit gerippten Seitenwänden und eine im Vergleich zur TRAXX 2 neue Fahrzeugfront. Sie sind mit zahlreichen Details wie z. B. geätzte Trittbleche, einzeln angesetzte Scheibenwischer, viele angesetzte Griffstangen, Drehgestelle mit freiem Durchblick sowie einer beleuchteten Zugzielanzeige (BR 147) ausgestattet. Die Anfahr- und Bremsverzögerung ist originalgetreu umgesetzt und für eine maximale Zugkraft sorgt die Ausstattung mit Haftreifen.

 

Die Digitalversionen für Gleich- und Wechselstrom sind mit Decoder ausgestattet und warten zusätzlich mit originalgetreu schaltbarer Führerstandsbeleuchtung, schaltbarem Schlusslicht, Rangierlicht, vorbildgerechtem Aufblenden des Fernlichts und Sound auf.

 
 
Originalfoto Ellok BR 147: © Mathias Oestreich
 
 
Best.-Nr.: 43810–43813

H0 Ellok BR 147 der DB AG, Ep. VI

UVP: ab 289,90 €
Best.-Nr.: 43814–43817

H0 Ellok BR 147.5 der DB AG, Ep. VI

UVP: ab 289,90 €
Best.-Nr.: 43818–43821

H0 Ellok BR 187 der DB AG, Ep. VI

UVP: ab 289,90 €
 
 

Personenwagen yl der DB: Mitteleinstiegswagen für den Städteschnellverkehr

Die 26,4 m langen Eilzugwagen wurden vor den Schnellzugwagen gleicher Länge eingeführt. Um 1950 begann die DB gemeinsam mit einer Anzahl von Waggonfabriken unter Führung der Firma Wegmann mit der Neuentwicklung vierachsiger Reisezugwagen für den Bezirks- und Fernverkehr. Nach dem Bau von drei Probewagen mit Mittel- und Endeinstiegen fiel eine endgültige Entscheidung für diese Bauart.

 

Ende 1951 wurde der erste Auftrag über 500 dieser Wagen bei 15 Wagenbauanstalten erteilt. In den folgenden Jahren kamen weitere Aufträge über 245 Stück hinzu, deren Auslieferung sich bis Anfang 1955 hinzog. Die zwei Grundtypen waren der gemischtklassige AB- und der einklassige B-Wagen. Aus der letztgenannten Type wurden zur Erfüllung zugförderungstechnischer Forderungen verschiedene Wendezugsteuerwagen und aus verkehrtechnischen Gründen auch Wagen mit Gepäck- und Speiseraum entwickelt.

 

Die BRAWA Modelle der Personenwagen yl sind mit zahlreichen Details liebevoll ausgestaltet:

 

  • Maßstäbliche Nachbildung der Fenster
  • Radsätze der Bauart 094/096 mit beidseitig gewellten Radscheiben
  • Epochengerechte Inneneinrichtung
  • Innenbeleuchtung vorbereitet bzw. eingebaut
  • Gummiwulst am Übergang gefedert
  • Kurzkupplungskinematik
  • Ausführung der genieteten Dächer und überlappenden Dachblechen
  • Lichtmaschine am Drehgestell extra angesetzt
  • Feine Bedruckung und Lackierung
  • Extra angesetzte Tritte
  • Frei stehende Griffstangen
 
 
Abb. zeigt Illustration
 
 
Best.-Nr.: 58000 / 58012 / 58024

H0 Personenwagen ABymgf-51 der DB, Ep. III

Betriebs-Nr. 30 088 Esn BD Essen / Dortmund Hbf

UVP: ab 74,90 €
Best.-Nr.: 58001 / 58013 / 58025

H0 Personenwagen B4ymgf-51 der DB, Ep. III

Betriebs-Nr. 40 536 Esn BD Essen / Dortmund Hbf

UVP: ab 74,90 €
Best.-Nr.: 58002 / 58014 / 58026

H0 Personenwagen B4ymgf-51 der DB, Ep. III

Betriebs-Nr. 40 521 Esn; BD Essen / Dortmund Hbf

UVP: ab 74,90 €
Best.-Nr.: 58003 / 58015 / 58027

H0 Personenwagen B4ymgf-51 der DB, Ep. III

Betriebs-Nr. 40 521 Esn; BD Essen / Dortmund Hbf

UVP: ab 104,90 €
Best.-Nr.: 58004 / 58016 / 58028

H0 Personenwagen ABymb 411 der DB, Ep. IV

Betriebs-Nr. 50 80 30-11 097-9; BD Hamburg / Hamburg Hbf

UVP: ab 74,90 €
Best.-Nr.: 58005 / 58017 / 58029

H0 Personenwagen Bylb 421 der DB, Ep. IV

Betriebs-Nr. 50 80 21-11 179-6; BD Hamburg / Hamburg Hbf

UVP: ab 74,90 €
Best.-Nr.: 58006 / 58018 / 58030

H0 Personenwagen Bylb 421 der DB, Ep. IV

Betriebs-Nr. 50 80 21-11 183-8; BD Hamburg / Hamburg Hbf

UVP: ab 74,90 €
Best.-Nr.: 58007 / 58019 / 58031

H0 Steuerwagen BDymf 456 der DB, Ep. IV

Betriebs-Nr. 50 80 82-11 009-1; BD Hamburg / Hamburg Hbf

UVP: ab 104,90 €
Best.-Nr.: 58008 / 58020 / 58032

H0 Personenwagen AByl 411 der DB, Ep. IV, Betriebs-

Nr. 50 80 30-11 105-0; BD Hannover / Braunschweig Hbf

UVP: ab 74,90 €
Best.-Nr.: 58009 / 58021 / 58033

H0 Personenwagen Byl 422 der DB, Ep. IV, Betriebs-

Nr. 50 80 21-11 272-9; BD Hannover / Braunschweig Hbf

UVP: ab 74,90 €
Best.-Nr.: 58010 / 58022 / 58034

H0 Personenwagen Byl 422 der DB, Ep. IV, Betriebs-

Nr. 50 80 21-11 389-1; BD Hannover / Braunschweig Hbf

UVP: ab 74,90 €
Best.-Nr.: 58011 / 58023 / 58035

H0 Personenwagen Byl 422 der DB, Ep. IV, Betriebs-

Nr. 50 80 21-11 420-4; BD Hannover / Braunschweig Hbf

UVP: ab 74,90 €
 
 

Vorbestellen und profitieren!

Bei Vorbestellung eines kompletten Zuges aus vier "Mitteleinstiegswagen" in H0 (Personenwagen yl in 6 verschiedenen Sets) bei Ihrem Fachhändler bis zum 12.03.2021 erhalten alle Käufer kostenlos den exklusiven H0 Güterwagen Oppeln (Ep. III) der DB im Wert von 40,90 € (UVP).

 
 

Leckere Details: Speisewagen WRge der DR

Anfang der 70er-Jahre sollte die gastronomische Versorgung in den Binnenschnellzügen der DR verbessert werden. Außerdem standen viele der noch eingesetzten Vorkriegsspeisewagen zur Ausmusterung an. Daher prüfte die DR die Beschaffung neuer Speisewagen. Eine Lieferung durch den Waggonbau der DDR kam aus Kapazitätsgründen nicht infrage, daher blieb nur die Fertigung in DR-Raw als Alternative. Obwohl das Mitropa-Werk Gotha bereits 1960 sechs Wagen aus älteren Fahrzeugen als „Reko-Wagen“ aufgebaut hatte, beschloss man eine neue Konstruktion auf Basis der in Halberstadt gefertigten Bghw-Wagen. Diese entstanden inzwischen als völlige Neubauten und enthielten keinerlei Altteile mehr.

 

In zwei Serien entstanden 1973 (20) und 1977 (30) insgesamt 50 der als WRge bezeichneten Fahrzeuge. Sie trugen den typischen weinroten Anstrich der Mitropa mit viersprachigen Anschriften, allerdings ohne die bisher verwendeten Zierlinien. Beide Serien unterschieden sich äußerlich nur durch zwei Fenster im Küchentrakt, die in der zweiten Serie die Lichtverhältnisse verbessern sollten. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h und einer Mehrspannungsheizung waren die Wagen international einsatzfähig und erreichten so auch Ziele in der BRD und CSSR. Nach dem Umbau der meisten Wagen standen 1989 gerade noch fünf originale Speisewagen im roten Lack im Einsatz. Obwohl die Speisewagen noch die neue Bauartnummer 541 erhalten sollten, wurden sie bis 1993 vollständig ausgemustert. Aufgrund ihrer kurzen Länge und robusten Einrichtung fanden viele bei Museumseisenbahnen eine neue Heimat.

 

Die BRAWA Modelle der Speisewagen zeichnen sich durch zahlreiche Details wie z. B. exakt nachgebildete Görlitz V Drehgestelle, passgenau eingesetzte Fenster mit bedruckten Fensterrahmen, mehrfarbig lackierte Inneneinrichtungen, Wagenübergänge mit angesetzter Gummiwulst sowie durch eine feine Bedruckung und Lackierung aus. Die Lichtmaschinen an den Drehgestellen sind extra angesetzt.

 
 
Abb. zeigt Illustration
 
 
Best.-Nr.: 45389

H0 Speisewagen WRge der DR

Ep. IV, Betriebs-Nr. 51 50 88-45 039-7

UVP: 74,90 €
Best.-Nr.: 45390

H0 Speisewagen WRg der DR,

Ep. IV, Betriebs-Nr. 51 50 88-15 024-5

UVP: 74,90 €
Best.-Nr.: 45391

H0 Speisewagen WRge der DR

Ep. IV, Betriebs-Nr. 51 50 88-45 029-8

UVP: 74,90 €
Best.-Nr.: 45392

H0 Speisewagen Wgr der DR

Ep. IV, Betriebs-Nr. 50 50 87-15 619-4

UVP: 74,90 €
 
 

Schwerlastwagen Sst 125 – ein Schienengigant für aussergewöhnliche Transporte

Große und schwere Lasten erfordern spezielle Transportmittel bzw. Wagen. Die Rheinisch Westfälische Elektrizitätswerk A.-G. Essen (RWE) vergab im Jahr 1928 an die Maschinenfabrik Augsburg Nürnberg (MAN) einen Auftrag zum Bau zwei neuer Tragschnabelwagen. Nur so war ein Transport der stetig wachsenden Transformatoren für die Umspannwerke zu bewerkstelligen. Diese wurden im Verzeichnis der in den Wagenpark der Deutschen Reichsbahn eingestellten Wagen für außergewöhnliche Transporte unter der Skizze 125 geführt.

 

Die maximale Zuladung der Wagen von 168 Tonnen wurde auf 18 Achsen verteilt. Dabei trug je ein vierachsiges und ein fünfachsiges Drehgestell eine Brücke, auf der sich ein Tragschnabel abstützte. Die Tragschnäbel waren die charakteristischen, genieteten Fachwerkkonstruktionen. Unbeladen wurden die beiden Tragschnäbel mit Bolzen gekuppelt, so dass es bereits der leere Tragschnabelwagen auf die beachtliche Länge von 27,525 m über Puffer brachte. Das Eigengewicht betrug 97,2 t. Zum Beladen wurden die beiden Hälften auseinandergezogen und ein selbsttragender Trafo zwischen die Tragschnäbel gehängt bzw. ein 8,40 m langes Fachwerktraggerüst. Als Privatfahrzeuge ([P]-Wagen) waren die Wagen anfangs bei der Deutschen Reichbahn (Gesellschaft) und später bei der Bundesbahn eingestellt und anfänglich im Bahnhof Köln Kendenich der K.B.E. beheimatet. Zwei weitere SSt 125 wurden 1940 ebenfalls von der MAN gebaut und gehörten der Preußen Elektra Hannover sowie der Elektrowerke A.-G. Berlin. Letzterer verblieb nach dem Krieg bei der Deutschen Reichsbahn in der USSR-Zone und kam später zur DR.

 

Aufgrund der Abmessungen der besonderen Fracht, die oftmals die Fahrzeugumgrenzung überschritt, durften die Wagen beladen nur als außergewöhnliche Transporte mit einer zulässigen Geschwindigkeit von max. 40 km/h verkehren – bei engen Brücken sogar ggf. nur Schrittgeschwindigkeit und unter Beobachtung. Aus diesem Grund wurden solche Fahrten vornehmlich in den Tagesrandzeiten durchgeführt. Unbeladen durften die Wagen am Schluss von regulären Güterzügen immerhin mit 65 km/h befördert werden. Damals die übliche Höchstgeschwindigkeit von regulären Güterzügen. Bei der DB wurde die Höchstgeschwindigkeit bei Einbau von Rollenlagern auf 80 km/h heraufgesetzt.

 

Der zuletzt in Dortmund Hbf beheimatet Wagen 84 80 995 8 001-3 wurde im Jahr 2011 von der RWE Rhein-Ruhr Netzservice GmbH an die Bahnwelt Darmstadt Kranichstein als Museumsexponat übergeben.

 

Die BRAWA Modelle zeigen epochengerechte Unterschiede der Wagen und sind mit vielen angesetzten Einzelteilen versehen. Zahlreiche Details wie z. B. die Nachbildung der Fachwerk-Tragschnäbel als mehrteilige Konstruktion sorgen für eine originalgetreue Wiedergabe.

 
 
Abb. zeigt Illustration zu Best.-Nr. 50508
 
 
Best.-Nr.: 50506 / 50507

H0 Schwerlastwagen SSt 125 "RWE" der DRG

Ep. II, Betriebs-Nr. 538 170 [P]

UVP: 249,90 €
Best.-Nr.: 50508 / 50509

H0 Schwerlastwagen SSt 125 "RWE" der DB

Ep. III, Betriebs-Nr. 537 629 [P]

UVP: 249,90 €
Best.-Nr.: 50510 / 50511

H0 Schwerlastwagen Uaai 672.9 "RWE" der DB

Ep. IV, Betriebs-Nr. 84 80 096 0 258-4 [P]

UVP: 249,90 €
Best.-Nr.: 50512 / 50513

H0 Schwerlastwagen SSt der DR

Ep. III, Betriebs-Nr. 66-36-00

UVP: 249,90 €
Best.-Nr.: 50514 / 50515

H0 Schwerlastwagen Uaai [9950] der DR

Ep. IV, Betriebs-Nr. 82 50 995 8401-3

UVP: 249,90 €
 
 

Vorbestellen und profitieren!

Bei Vorbestellung eines H0 Schwerlastwagens bei Ihrem Fachhändler bis zum 12.03.2021 gewährt BRAWA einen Preisvorteil von 10 % auf den UVP.

 
 

Klappdeckelwagen K25: Für Schüttgüter und Stückgüter – und für Detailanhänger.

Für den Transport nässeempfindlicher Güter wie z.B. Kalk, gab es bei der Eisenbahn sehr früh sogenannte Klappdeckelwagen in verschiedenen Ausführungen. Die Entwicklung dieser Wagenbauart führte in der zweiten Hälfte der 1920er zu den K Elberfeld 80 001 ff., welche den damals gültigen Austauschbauartstandard erfüllten und entsprechend genormt waren. Die 8,1 m (ohne Handbremse) bzw. 8,8 m (mit Handbremse) langen Wagen erhielten den für diese Zeit üblichen kurzen Achsstand von 4 m und konnten mit bis zu 17,5 t beladen werden. Um diesem Gewicht standzuhalten, bekamen die Seitenwände und Klappdeckel zur Aussteifung auffällig gekreuzte Sicken. War der ursprüngliche Anstrich in RAL 8012 mit Fahrwerk und abgesetzten Beschlagteilen in RAL 9005, so ging dieser bei der Ladung von Kalk jedoch schnell in ein hellgrauen Farbschleier über.

 

Die 991 (bis im Jahr 1933) gelieferten Wagen waren auch die letzten in Serie gebauten Klappdeckelwagen. Zwar konnte die Beladung der Klappdeckelwagen mechanisch erfolgen, entladen ließen sie sich jedoch nur händisch. Dieser Umstand führte dazu, dass die Entwicklung für Wagen zum Transport entsprechender Güter schon zu Reichsbahnzeiten mehr in die Richtung von Selbstentladewagen verfolgt wurde und es keinen nennenswerten Neuentwicklungen mehr nach dem K25 gab. Trotzdem hielten sich die bei der Bundesbahn als K25 eingeordneten Fahrzeuge bis Ende der 1960er im regulären Verkehr und darüber hinaus vereinzelt noch als Dienstwagen.

 

Die BRAWA Modelle sind mit zahlreichen Details wie z. B. extra angesetzten Bremsanlagen, einzeln angesetzte Signalhalter, feine Gravuren und Nietenbänder sowie Austauschbauachshalter aus Metall ausgestattet und natürlich sind auch die Bauartunterschiede der Varianten originalgetreu berücksichtigt.

 
 
Abb. zeigt Illustration zu Best.-Nr. 50538 und 50540
 
 
Best.-Nr.: 50538

H0 Klappdeckelwagen K Elberfeld der DRG

Ep. II, Betriebs-Nr. 80 007

UVP: 46,50 €
Best.-Nr.: 50539

H0 Klappdeckelwagen K Wuppertal der DRG

Ep. II, Betriebs-Nr. 80 913

UVP: 46,50 €
Best.-Nr.: 50540

H0 Klappdeckelwagen K 25 der DB

Ep. III, Betriebs-Nr. 340 418

UVP: 46,50 €
Best.-Nr.: 50541

H0 Klappdeckelwagen K 25 der DB

Ep. III, Betriebs-Nr. 340 827

UVP: 46,50 €
Best.-Nr.: 50542

H0 Klappdeckelwagen K 25 der DB

Ep. III, Betriebs-Nr. 340 663

UVP: 46,50 €
Best.-Nr.: 50543

H0 Klappdeckelwagen Uk-v 25 der DB

Ep. III, Betriebs-Nr. 342 707

UVP: 46,50 €
Best.-Nr.: 50544

H0 Klappdeckelwagen Uk-v 25 der DB

Ep. III, Betriebs-Nr. 344 010

UVP: 46,50 €
Best.-Nr.: 50545

H0 Klappdeckelwagen K der DR

Ep. III, Betriebs-Nr. 21-83-49

UVP: 46,50 €
Best.-Nr.: 50546

H0 Klappdeckelwagen K der DR

Ep. III, Betriebs-Nr. 21-84-06

UVP: 46,50 €
Best.-Nr.: 50547

H0 Klappdeckelwagen K der ÖBB

Ep. III, Betriebs-Nr. 834 507

UVP: 46,50 €
 
 

Staubbehälterwagen Kds 54 / 56 – diese Details werden viel Staub aufwirbeln

Ein besonderes Highlight sind auch die Staubbehälterwagen Kds 54 / 56, die BRAWA als Formneuheit in insgesamt 15 verschiedenen Varianten der DB und der DB AG anbietet.

 

Die Deutsche Bundesbahn (DB) entwickelte gemeinsam mit der Waggonunion einen neuen 2-achsigen Staubgutbehälterwagen mit zwei stehenden Behältern. Die ersten zehn Wagen lieferte Westwagon 1953 zur Erprobung an die DB. Da sie noch über eine Hik-Bremsanlage verfügten, wurden diese als Kd 54 bezeichnet. Außerdem hatten sie wie auch die folgenden 150 Wagen, die von Talbot und Westwaggon kamen, ein Doppelschakenlaufwerk. Da dieses in Verbindung mit der sehr speziellen Untergestellkonstruktion zu Problemen führte, erhielten alle Folgelieferungen ein Laufwerk mit Einfachschaken. Bereits nach 50 Wagen wurde das Behältervolumen auf 2 x 13,5 m³ gesteigert. Die Wagen bewährten sich sehr gut, so dass bis 1965 insgesamt 1232 Kds 54 beschafft wurden.

 

Für leichtere Staubgüter wurden parallel 1293 Stück der Kds 56 mit 2 x 17,5 m³ Behältern gebaut. Durch die 4 m³ größeren Behälter waren diese Wagen entsprechend höher. Zur Sicherung von abgestellten Wagen besaß ein Teil der Kds 54/56 eine bühnenbedienbare Handbremse. Im Gegensatz zu den sonstigen Güterwagenneubauten der DB, bei denen die Handbremsbühne an das Untergestell angeschraubt wurde, war sie hier direkte integriert. Dadurch blieb die Länge über Puffer (LüP) der so ausgerüsteten Wagen unverändert und nur das Eigengewicht erhöhte sich. Gemessen an der Gesamtzahl von über 2.500 gebauten Wagen, war die Ausrüstung mit Handbremse bei den Kds 54/56 relativ selten.

 

Mit Einführung der 12-stelligen UIC Nummer, wurden die Kds 54 in Ucs 908 umgezeichnet. Die Kds 56 analog in Ucs 909. Beide Typen bildeten viele Jahre das Rückgrat der Staubgutwagen bei der DB. Erste Abgänge gab es 1967, als 86 Wagen verkauft wurden. Weitere Verkäufe an EVA und VTG folgten in späteren Jahren. In den 90er Jahren setzte die DB AG die meisten ihrer Wagen zu ihrer Tochter MEG um. Die verbliebenen Wagen der DB AG wurden meist vermietet oder dienen beispielsweise dem internen Transport von Bremssand für Triebfahrzeuge. Außer Zement transportierten die Wagen im Laufe der Jahre auch diverse andere staubförmige Güter. Bekannt sind hier unter anderem Steinmehl, Quarzsand, Kieserit, Gips, Natriumsulfat, Thomassulfat, Zucker, Salz und Aluminiumhydroxid. Die Wagen waren dann in der Regel fest auf einem Bahnhof beheimatet.

 

Die BRAWA Modelle zeichnen sich durch zahlreiche Details und unterschiedliche Bedruckungen aus. Die für leichtere Staubgüter konzipierten Kds 56 sind originalgetreu höher gebaut.

 
 
Abbildung zeigt Best.-Nr. 50518 (links) und Best.-Nr. 50531 (rechts)
 
 
Best.-Nr.: 50518

H0 Staubbehälterwagen Kds 54 der DB

Ep. III, Betriebs-Nr. 359 490

UVP: 44,90 €
Best.-Nr.: 50520

H0 Staubbehälterwagen Kds 56 der DB

Ep. III, Betriebs-Nr. 359 598

UVP: 44,90 €
Best.-Nr.: 50522

H0 Staubbehälterwagen Ucs 908 der DB

Ep. IV, Betriebs-Nr. 21 80 910 5 151-4

UVP: 44,90 €
Best.-Nr.: 50524

H0 Staubbehälterwagen Ucs 909 der DB

Ep. IV, Betriebs-Nr. 41 80 910 8 149-1

UVP: 44,90 €
Best.-Nr.: 50526

H0 Staubbehälterwagen Ucs 908 der DB AG

Ep. V, Betriebs-Nr. 21 80 910 6 211-5

UVP: 44,90 €
Best.-Nr.: 50527

H0 Staubbehälterwagen Ucs 909 der DB AG

Ep. V, Betriebs-Nr. 41 80 910 8 044-4

UVP: 44,90 €
Best.-Nr.: 50529

H0 Staubbehälterwagen Ucs 908 "Quarzwerke" der DB

Ep. IV, Betriebs-Nr. 21 80 910 5 380-9

UVP: 44,90 €
Best.-Nr.: 50530

H0 Staubbehälterwagen Ucs 909 "Brandt" der DB

Ep. IV, Betriebs-Nr. 41 80 910 8 459-4

UVP: 44,90 €
Best.-Nr.: 50531

H0 Staubbehälterwagen Ucs 909 "Brandt" der DB AG

Ep. V, Betriebs-Nr. 41 80 910 8 008-9

UVP: 44,90 €
Best.-Nr.: 50532

H0 Staubbehälterwagen Ucs 908 "Villeroy & Boch" der DB

Ep. IV, Betriebs-Nr. 21 80 910 5 897-2

UVP: 44,90 €
Best.-Nr.: 50533

H0 Staubbehälterwagen Ucs 909 "Franken Zucker" der DB

Ep. IV, Betriebs-Nr. 41 80 910 8 320-8

UVP: 44,90 €
Best.-Nr.: 50534

H0 Staubbehälterwagen Ucs 909 "EVA" der DB

Ep. IV, Betriebs-Nr. 43 80 910 4 480-2 [P]

UVP: 44,90 €
Best.-Nr.: 50535

H0 Staubbehälterwagen Ucs 908 "Dyckerhoff" der DB

Ep. IV, Betriebs-Nr. 21 80 910 5 034-2

UVP: 44,90 €
Best.-Nr.: 50536

H0 Staubbehälterwagen Ucs 908 "Dyckerhoff" der DB

Ep. IV, Betriebs-Nr. 21 80 910 5 534-1

UVP: 44,90 €
Best.-Nr.: 50537

H0 Staubbehälterwagen Ucs 909 "Degussa" der DB

Ep. IV, Betriebs-Nr. 45 80 910 8 591-0

UVP: 44,90 €
 
 

Neuheiten in Spur N

Diesellok BR 132 der DR / WFL

Nach den Baureihen 130 (Höchstgeschwindigkeit 140 km/h) und 131 (100 km/h) stellte die DR ab 1974 die Baureihe 132 (120 km/h) mit elektrischer Heizeinrichtung in den Dienst. Mit dieser Konfiguration war die für die DR optimale Maschine gefunden. Daher beschaffte die DR 709 Lokomotiven vom Werk in Woroschilowgrad. Nach einigen Anfangsproblemen stand dem Betriebsdienst damit eine zuverlässige und vielseitig verwendbare Maschine zur Verfügung. Die im ersten Jahr gelieferten Lokomotiven wurden fast ausnahmslos auf wichtige Bahnbetriebswerke, mit Zugförderungsaufgaben im internationalen Reise- und Güterverkehr, verteilt.

 

Bei den BRAWA Modellen der Diesellok BR 132 werden alle Achsen durch einen 5-poligen Motor angetrieben. Die Loks sind mit Zugschlusssignal, Führerstandsbeleuchtung, wechselndem Spitzenlicht und der Schnittstelle Next18 ausgestattet und sind auch in einer Variante mit eingebautem Loksound und Decoder erhältlich.

 
 
Abbildung zeigt H0-Modelle mit abweichenden Betriebsnummern
 
 
Best.-Nr.: 61032 / 61033

N Diesellok 132 der DR, Ep. IV

UVP: ab 139,90 €
Best.-Nr.: 61034 / 61035

N Diesellok 132 der DR, Ep. IV

UVP: ab 139,90 €
Best.-Nr.: 61036 / 61037

N Diesellok 232 der WFL, Ep. IV, Betriebs-Nr. 232 601-5

UVP: ab 139,90 €
 
 

Einen schnellen Überblick über alle Neuheiten bietet Ihnen der Neuheitenprospekt 2021, den Sie kostenlos bei Ihrem Fachhändler oder direkt bei BRAWA erhalten (Direktversand nur in Deutschland).

 
 
 
 

UVP: Unverbindliche Preisempfehlung (inkl. 19 % MwSt.). Preisänderungen vorbehalten. Konstruktions- oder Formänderungen, Abweichungen im Farbton bleiben vorbehalten.

 

Bombardier Transportation, Brandt, DB, DB AG, Degussa, DR, DRB, DRG, Dyckerhoff, EVA, Franken Zucker, MAN, MITROPA, ÖBB, Quarzwerke, RWE, RWE Rhein-Ruhr Netzservice, TRAXX 2, TRAXX 3, Villeroy & Boch und WFL sind eingetragene Warenzeichen.

 

Originalfoto: © H. Dahlhaus