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BRAWA Jubiläumsmodell jetzt im Fachhandel erhältlich

Das Jahr 2018 ist für BRAWA ein ganz besonderes Jahr. Wir blicken zurück auf 70 Jahre Unternehmensgeschichte und zu diesem Jubiläum hat BRAWA eine ganze Reihe von Jubiläumsprodukten herausgebracht. Mit dem Gedeckten Güterwagen G10 "BRAWA" der DB kommt nun ein weiteres, sofort lieferbares Modell in den Fachhandel.

 

Das BRAWA Modell ist mit Achshalterstegen aus dünnem Metall, einzeln angesetzten U-Profilen als Kastenstütze, extra angesetzten Lagerdeckeln, Bremsbacken in Radebene, Radsätzen in Spitzenlagerung, extra angesetzten Trittstufen und zahlreichen weiteren Details liebevoll ausgestaltet. Sichern Sie sich möglichst rasch Ihr persönliches Exemplar bei Ihrem Fachhändler!

 
 
 
 
Best.-Nr.: 49748

SPUR H0, Gedeckter Güterwagen G10 "BRAWA" der DB

Betriebs-Nr. 125370

UVP: 39,90 €
Best.-Nr.: 67484

SPUR N, Gedeckter Güterwagen G10 "BRAWA" der DB

Betriebs-Nr. 125370

UVP: 31,90 €
 
 

Güterwagen G10 – der meistgebaute gedeckte Güterwagen

Tarifliche Bedingungen und technische Gegebenheiten führten dazu, dass alle Länderbahnverwaltungen gedeckte Güterwagen mit fast gleichen Abmessungen und Ladegewichten entwickelten. Es handelte sich um Wagen mit 4,5 m Radstand, einer Länge über Puffer von 9,3 m bei ungebremsten Wagen, einem Ladegewicht von 15 t (später 17,5 t) und einer Bodenfläche von etwa 21 Quadratmeter.

 

Diese Güterwagenbauart wurde zum wichtigsten und meistgebauten gedeckten Güterwagen überhaupt, sie trugen ursprünglich das Gattungszeichen Gm. Der meistverbreitete dieser Länderbahnwagen war der nach preußischem Musterblatt IId8, von dem allein 47.533 gebaut wurden. Nach der Gründung des Deutschen Staatsbahn Wagen Verbandes DWV 1909 wurde daraus der Verbandswagen Bauart A2 entwickelt. Dieser wurde ab 1911 in einer Gesamtstückzahl von sagenhaften 121.770 Exemplaren gebaut. Damit war es weltweit der meistgebaute gedeckte Güterwagen. Er dominierte bis in die frühe Epoche 3 das Bild der deutschen Güterzüge.

 

Durch zwei Weltkriege wurden diese Wagen über ganz Europa verstreut und es gab keine europäische Bahnverwaltung, bei der nicht wenigstens zeitweise solche Wagen eingesetzt wurden. Ab 1938 waren die Wagen verstärkt worden, um die Belastungen durch Einbau von Druckluftbremsen und die erhöhten Geschwindigkeiten aufzufangen. In den Endfeldern wurden Diagonalstreben eingeschweißt, zum Teil wurden die Stirnrungen um 90 Grad gedreht. Die letzten so umgebauten Wagen waren bis in die 70er-Jahre im Dienst, danach wanderten sie in den Bauzugdienst ab. Einige davon sind heute noch vorhanden, zum Teil bei Museumseisenbahnen.

 
 

* UVP: Unverbindliche Preisempfehlung (inkl. 19 % MwSt.). Preisänderungen vorbehalten. Konstruktions- oder Formänderungen, Abweichungen im Farbton bleiben vorbehalten.