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Epoche III
DR

Diesellok V36 der DR

Betriebsnummer: V36 023

Best.-Nr. 41650
Gleichstrom Analog BASIC+
Loksound vorbereitet
Lieferbar
Best.-Nr. 41652
Gleichstrom Digital EXTRA
Loksound eingebaut
Digital fernsteuerbare Kupplung
Energiespeicher
Decoder Doehler & Haass
Lieferbar
Gleichstrom Analog BASIC+

Loksound vorbereitet

Gleichstrom Digital EXTRA

Loksound eingebaut

Digital fernsteuerbare Kupplung

Energiespeicher

Decoder Doehler & Haass

105,7
Länge über Puffer in mm

Mindestradius 360 mm

PluX22

1 Haftreifen

Lok besitzt Schwungmasse

Zweilicht Spitzensignal mit Schlusslicht

Innenbeleuchtung

Kurzkupplungskinematik

Federpuffer

 

Modelldetails

  • Geätzter Kühlerschutz (vorbildgerecht bei Variante ohne Kühlerlamellen)
  • Frei stehende Griffstangen und Trittstufen
  • Freier Durchblick durch das Führerhaus
  • Beleuchtung mit wartungsfreien LED
  • Dreipunktlagerung
  • Fein detailliertes Fahrwerk
  • Feinste Bedruckung und Lackierung
  • Vollständige Nachbildung des Bremsgestänges
  • Rahmen, Räder aus Metall, Aufbau aus Kunststoff
  • Kupplungsaufnahme nach NEM-Norm
  • Lichtwechsel und Führerraumlicht

 

 

Digitalversion EXTRA:

 

  • Filigrane, elektrische Kupplung (austauschbar, dank Aufnahme nach NEM-Norm)*
  • Inkl. Energiespeicher (puffert Sound, Motor und Licht)
  • Umfangreiche Lichtfunktionen: Rangierlicht, Führerraumbeleuchtung, Schlusslicht einzeln schaltbar
  • Optimierte Lichtsteuerung für Fahr- und Rangierbetrieb
  • Flackerfreies Licht durch stabilisierte und über einen separaten Kondensator gepufferte 5V Spannungversorgung
  • Baureihenspezifischer Originalsound
  • Rauschfreier 16-bit Sound mit bis zu 8 unabhängigen Kanälen, dank neuester Soundtechnik und hervorragenden Klangeigenschaften
  • Optimale Motor- und Lastregelung für perfekte Laufeigenschaften
  • Einsetzbar in allen gängigen Digitalsystemen (DCC, Motorola, SX1 und SX2)
  • AC-Version mit beiliegender Lokkarte zur Erkennung der Funktionssymbole im Mfx-Betrieb
  • Führerraumbeleuchtung

 

Die nachträgliche Umrüstung von der Analog- zur Digitalversion ist über eine PluX22-Schnittstelle möglich (nur Soundfunktion). Bitte beachten Sie aber, dass eine spätere Nachrüstung der digital fernsteuerbaren
Kupplung und der zusätzlichen Lichtfunktionen nicht möglich ist. Zum Nachrüsten der Variante "Basic+" empfehlen wir Ihnen den Fahrzeugsounddecoder SD22A-4 (Best.-Nr. 99801).

 

 

Funktionsübersicht

Analog Basic+ =Digital Extra =
Fahrfunktion
Lichtwechsel
Schlusslicht extra schaltbar 1)
Führerraumlicht 1)
Rangierlicht 1)
Lichtfunktionen für Analogbetrieb programmierbar
DigitalschnittstellePluX22PluX22
Decoder
Sound
Energiespeicher 2)
Digitale Kupplung (Aufnahme nach NEM-Normen)
Lokkarte
Hinweis
  • Nachträgliche Umrüstung vonAnalog- zur Digitalversion überPluX22-Schnittstelle möglich
  • Lichtsteuerung für Zug- und Rangierfahrten optimiert
  • Neueste Soundtechnologie mit hervorragenden Klangeigenschaften
  • Funktionsfähig und programmierbar in allen gängigen Digitalsystemen (DCC, Motorola, SX1 und SX2)
  • Weiterentwickelte Motor- und Lastregelung

1) Funktion steht nur im Digitalbetrieb zur Verfügung

2) Speicherkondensator für unterbrechungsfreie Fahrt in stromlosen Abschnitten oder auf verschmutzten Gleisen

 
 

Informationen zum Vorbild

Einer der Hauptgründe für die Entwicklung der 360 PS starken Diesellokomotive WR 360 C 14 mit Strömungsgetriebe war die Forderung nach "Rauchfreiheit" auf den Bahnanlagen der Wehrmacht, damit z. B. Munitionslager oder Raffinerien aus der Luft nicht durch die Abdampffahne einer Dampflok zu entdecken waren. Durch eine Arbeitsgemeinschaft unter Einbeziehung der Berliner Maschinenfabrik AG (vormals Louis Schwarzkopf), Orenstein & Koppel sowie Deutz und Voith (nur bei Motorund Getriebefragen), entstanden binnen eines Jahres zwei Prototypen, die in der zweiten Jahreshälfte 1937 ausgiebig durch das Lokomotiv-Versuch-Amt der Deutschen Reichsbahn erprobt werden konnten. Die gewonnenen Erkenntnisse flossen umgehend in die weitere Entwicklung ein, sodass bereits 1938 weitere Vorauslokomotiven gebaut werden konnten. Die ersten der 245 Serienlokomotiven kamen Anfang 1939 auf die Schiene und wurden an Heer, Luftwaffe, Marine und auch Industriebetriebe geliefert. Angetrieben wurden die WR 360 C 14 dabei von Deutzoder MWM-Motoren, wie sie seinerzeit auch in U-Booten Verwendung fanden. Durch den 2. Weltkrieg gelangten die WR 360 C 14 in viele Länder Europas und sogar bis nach Nordafrika, wo sie teilweise auch verblieben. So waren außer auf den Strecken der Deutschen Bundes- und Reichsbahn nach 1945 unter anderem auch in Österreich, Frankreich und Italien mehrere WR 360 C 14 im Einsatz. Bei der Deutschen Bundesbahn fanden die nun als V36 bezeichneten Lokomotiven vornehmlich im Rangierdienst und vor Übergabezügen Verwendung. In den Großräumen Wuppertal, Frankfurt und Nürnberg wurden sie auch im Vorortpersonenverkehr eingesetzt. Dafür wurden einige Lokomotiven mit einer vereinfachten Wendezugsteuerung ausgerüstet oder auf Einmannbedienung umgebaut und mit einer Dachkanzel ausgestattet. Diese diente der besseren Sicht des Lokomotivpersonals bei geschobenen Zugfahrten. Als weitere auffällige Umbauten erhielten die Lokomotiven der Bundesbahn einen größeren und markanten Kühlwasserausgleichsbehälter auf dem Motorvorbau sowie verstellbare Kühlerjalousien. So waren die letzten, nun als Baureihe 236 bezeichneten Lokomotiven, bis 1981 im Einsatz. Auf Seiten der Deutschen Reichsbahn hielten sich die V36 etwa 4 Jahre länger. Bei Privatbahnen und Industrieunternehmen blieben die Lokomotiven teils bis Ende der 1980er Jahre im Einsatz und noch heute können mehrere V36er bei verschiedenen Museumsbahnen im Einsatz erlebt werden.

 

Weitere Modelle der gleichen Baureihe

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