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Epoche III
DB
Neu 2020
 
BETRIEBS-NR. ABWEICHEND

Diesellok BR V100.10 der DB

Betriebsnummer: V100 1045

Best.-Nr. 42300
Gleichstrom Analog BASIC+
Loksound vorbereitet
Liefertermin: Q II 2020
Best.-Nr. 42302
Gleichstrom Digital EXTRA
Loksound eingebaut
Digital fernsteuerbare Kupplung
Funktionsfähiger, schaltbarer Lüfter
Energiespeicher
Decoder Doehler & Haass
Liefertermin: Q II 2020
Best.-Nr. 42303
Wechselstrom Digital EXTRA
Loksound eingebaut
Digital fernsteuerbare Kupplung
Funktionsfähiger, schaltbarer Lüfter
Energiespeicher
Decoder Doehler & Haass
Liefertermin: Q II 2020
Gleichstrom Analog BASIC+

Loksound vorbereitet

Gleichstrom Digital EXTRA

Loksound eingebaut

Digital fernsteuerbare Kupplung

Funktionsfähiger, schaltbarer Lüfter

Energiespeicher

Decoder Doehler & Haass

Wechselstrom Digital EXTRA

139,1
Länge über Puffer in mm

Mindestradius 360 mm

PluX22

2 Haftreifen

Lok besitzt Schwungmasse

Dreilicht Spitzensignal zwei Schlusslichter

Innenbeleuchtung

keine Kurzkupplungskinematik

Federpuffer

 

Modelldetails

  • Geätzte Kühler- und Lüftergitter 
  • Frei stehende Griffe und Griffstangen
  • Federpuffer
  • Freier Blick durch das Führerhaus
  • Vorbildgetreue Wiedergabe der Rohrrahmendrehgestelle inkl. der Achsgetriebe
  • Nachbildung des Bremsgestänges
  • Alle spezifischen Details der unterschiedlichen Baureihen berücksichtigt
  • Führerstand vollständig nachgebildet
  • Chassis und Getriebegehäuse aus Zinkdruckguss
  • Beleuchtung mit wartungsfreien LEDs bestückt

 

In der Digitalversion EXTRA sind die folgenden Features digital schaltbar:

  • Sound
  • Automatische Entkupplung
  • Führerstandsbeleuchtung
  • Angetriebener Lüfter
  • Rangierlicht und rotes Licht einzeln schaltbar 

 

Die nachträgliche Umrüstung von der Analog- zur Digitalversion ist über eine PluX22-Schnittstelle möglich (nur Soundfunktion). Bitte beachten Sie, dass eine spätere Nachrüstung der digital fernsteuerbaren Kupplung, des angetriebenen Lüfters und der zusätzlichen Lichtfunktionen nicht möglich ist.

Funktionsübersicht

Fahrfunktion
Lichtwechsel
Schlusslicht extra schaltbar 1) 2)
Führerraumlicht 1) 2)
Rangierlicht 1) 2)
Lichtfunktionen für Analogbetrieb programmierbar
DigitalschnittstellePluX22PluX22PluX22
Decoder
Sound
Lüfter angetrieben
Digitale Kupplung (Aufnahme nach NEM-Normen)
Lokkarte
Hinweise
  • Nachträgliche Umrüstung von Analog- zur Digitalversion über PluX22-Schnittstelle möglich
  • Lichtsteuerung für Zug- und Rangierfahrten optimiert
  • Neueste Soundtechnologie mit hervorragenden Klangeigenschaften
  • Funktionsfähig und programmierbar in allen gängigen Digitalsystemen (DCC, Motorola, SX1 und SX2)
  • Weiterentwickelte Motor- und Lastregelung

1) Funktion steht nur im Digitalbetrieb zur Verfügung

2) Auch für den Analogbetrieb programmierbar

 
 

Informationen zum Vorbild

Mit der Verabschiedung des Diesellok-Typenprogramms von 1955 wurde bei der Deutschen Bundesbahn (DB) der Grundstein für eine Erfolgsgeschichte gelegt, die teilweise bis heute anhält. Beschlossen wurde die Entwicklung einer Diesellokomotive für den Nebenbahndienst mit einer Motorleistung von 1.100 bis 1.200 PS, der Baureihe V 100. In Anlehnung an die wenig ältere V80 äußerte das Bundesbahnzentralamt München gegenüber der Firma MaK konkrete Änderungswünsche, um die Kosten für die neuen Lokomotiven deutlich zu senken. Aus dem resultierenden Anforderungskatalog entstand so bis 1957 eine weitgehend fertige Konstruktion, von der die Deutschen Bundesbahn sechs Erprobungslokomotiven bestellte. Eine weitere Lokomotive fertigte MaK auf eigene Rechnung, um auch Kunden außerhalb der DB ansprechen zu können. Im März 1958 verließ mit V100 000 die erste von insgesamt 744 gebauten Lokomotiven der Baureihe V100 die Kieler Werkshallen von MaK. Sie verkörperte wie keine andere Lokomotivbaureihe den unweigerlich näherkommenden Strukturwandel auf der Schiene. Inmitten des deutschen Wirtschaftswunders prägten die purpurroten Lokomotiven das Bild der jungen, modernen Deutschen Bundesbahn und schickte zahllose alte Dampflokomotiven in die Hochöfen. Die vielseitige Einsetzbarkeit aller drei Unterbauarten sorgte dafür, dass die V100 im gesamten Bundesgebiet verbreitet war und viele schwächer frequentierte Nebenbahnen am Leben hielt. Etwa ein Drittel aller V100 war ab Werk mit Wendezug- und Mehrfachtraktionssteuerung ausgerüstet um das zeitintensive Umsetzen in Wendebahnhöfen einzusparen. Anfang der 70er Jahre begann man damit, einzelne Lokomotiven mit Vorsatzschneepflügen auszurüsten. Erst Ende der 1980er Jahre wurden erste größere Mengen der V100.10 (211) ausgemustert. Bei der V100.20 (212) setzte dieser Prozess erst rund 10 Jahre später ein. Nicht wenige wurden an andere Bahngesellschaften im Ausland weiterverkauft. Heute, mit rund 50 Betriebsjahren, stehen immer noch einige Lokomotiven, gerade wegen ihrer Zuverlässigkeit und Robustheit, vornehmlich bei privaten Eisenbahnunternehmen in Deutschland weiter in Dienst.

Da die V100 006 zum Zeitpunkt der ersten Serienbestellung bereits einen 1.350 PS Motor hatte, wurden alle anderen Erprobungslokomotiven sowie die neu bestellten 1.100 PS Lokomotiven zur Unterscheidung nun als Baureihe V100.10 geführt. Die Abweichungen der Serien V100.10 von den Erprobungslokomotiven fallen auf den ersten Blick kaum auf. So verwendete man anstelle der bügelförmigen Rangiergriffe nun einfache Stangen und führte die unteren Lampen als Doppellampen aus.

 

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