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Epoche V
DB AG
 
Handmuster

Diesellok BR 212 der DB AG

Betriebsnummer: 212 079-8

Best.-Nr. 42812
Gleichstrom Analog BASIC+
Loksound vorbereitet
Lieferbar
Best.-Nr. 42813
Wechselstrom Digital BASIC+
Loksound vorbereitet
Lieferbar
Best.-Nr. 42814
Gleichstrom Digital EXTRA
Loksound eingebaut
Digital fernsteuerbare Kupplung
Funktionsfähiger, schaltbarer Lüfter
Decoder Doehler & Haass
Lieferbar
Best.-Nr. 42815
Wechselstrom Digital EXTRA
Loksound eingebaut
Digital fernsteuerbare Kupplung
Funktionsfähiger, schaltbarer Lüfter
Decoder Doehler & Haass
Lieferbar
Gleichstrom Analog BASIC+

Loksound vorbereitet

Wechselstrom Digital BASIC+

Gleichstrom Digital EXTRA

Loksound eingebaut

Digital fernsteuerbare Kupplung

Funktionsfähiger, schaltbarer Lüfter

Decoder Doehler & Haass

Wechselstrom Digital EXTRA

141,4
Länge über Puffer in mm

Mindestradius 360 mm

21 polig, neu

2 Haftreifen

Lok besitzt Schwungmasse

Dreilicht Spitzensignal zwei Schlusslichter

Innenbeleuchtung

keine Kurzkupplungskinematik

Federpuffer

 

Modell des Jahres | Leserwahl 2016

Das BRAWA Modell der Diesellok V 100 wurde in der Leserwahl 2016 des "eisenbahn magazin" zum Modell des Jahres gekürt.
 

Modelldetails

  • Geätzte Kühler- und Lüftergitter
  • Frei stehende Griffe und Griffstangen
  • Federpuffer
  • Freier Blick durch das Führerhaus
  • Vorbildgetreue Wiedergabe der Rohrrahmendrehgestelle inkl. der Achsgetriebe
  • Nachbildung des Bremsgestänges
  • Alle spezifischen Details der unterschiedlichen Baureihen berücksichtigt
  • Führerstand vollständig nachgebildet
  • Chassis und Getriebegehäuse aus Zinkdruckguss
  • Beleuchtung mit wartungsfreien LEDs bestückt

 

In der Digitalversion EXTRA sind die folgenden Features digital schaltbar:

  • Sound
  • Automatische Entkupplung
  • Führerstandsbeleuchtung
  • Angetriebener Lüfter
  • Rangierlicht und rotes Licht einzeln schaltbar

 

Die nachträgliche Umrüstung von der Analog- zur Digitalversion ist über eine 21-polige NEM-Schnittstelle möglich (nur Soundfunktion). Bitte beachten Sie, dass eine spätere Nachrüstung der digital fernsteuerbaren Kupplung, des angetriebenen Lüfters und der zusätzlichen Lichtfunktionen nicht möglich ist.

Funktionsübersicht

Fahrfunktion
Lichtwechsel
Schlusslicht extra schaltbar 1) 2)
1)
Führerraumlicht 1) 2) 1)
Rangierlicht 1) 2) 1)
Lichtfunktionen für Analogbetrieb programmierbar
Digitalschnittstelle21-pol. Schnittstelle21-pol. SchnittstellePluX22PluX22
Decoder
Sound
Lüfter angetrieben
Digitale Kupplung (Aufnahme nach NEM-Normen)
Lokkarte
Hinweise
  • Nachträgliche Umrüstung von Analog- zur Digitalversion über 21-polige Schnittstelle möglich
  • Funktionsfähig und programmierbar in allen gängigen Digitalsystemen (DCC, Motorola,SX1 und SX2)
  • Lichtsteuerung für Zug- und Rangierfahrten optimiert
  • Neueste Soundtechnologie mit hervorragenden Klangeigenschaften
  • Funktionsfähig und programmierbar in allen gängigen Digitalsystemen (DCC, Motorola, SX1 und SX2)
  • Weiterentwickelte Motor- und Lastregelung

1) Funktion steht nur im Digitalbetrieb zur Verfügung

2) Auch für den Analogbetrieb programmierbar

 
 

Informationen zum Vorbild

Mit der Verabschiedung des Diesellok-Typenprogramms von 1955 wurde bei der Deutschen Bundesbahn (DB) der Grundstein für eine Erfolgsgeschichte gelegt, die teilweise bis heute anhält. Beschlossen wurde die Entwicklung einer Diesellokomotive für den Nebenbahndienst mit einer Motorleistung von 1.100 bis 1.200 PS, der Baureihe V100. In Anlehnung an die wenig ältere V80 äußerte das Bundesbahnzentralamt München gegenüber der Firma MaK konkrete Änderungswünsche, um die Kosten für die neuen Lokomotiven deutlich zu senken. Aus dem resultierenden Anforderungskatalog entstand so bis 1957 eine weitgehend fertige Konstruktion, von der die Deutschen Bundesbahn sechs Erprobungslokomotiven bestellte. Eine weitere Lokomotive fertigte MaK auf eigene Rechnung, um auch Kunden außerhalb der DB ansprechen zu können. Im März 1958 verließ mit V100 000 die erste von insgesamt 744 gebauten Lokomotiven der Baureihe V100 die Kieler Werkshallen von MaK. Sie verkörperte wie keine andere Lokomotivbaureihe den unweigerlich näherkommenden Strukturwandel auf der Schiene. Inmitten des deutschen Wirtschaftswunders prägten die purpurroten Lokomotiven das Bild der jungen, modernen Deutschen Bundesbahn und schickte zahllose alte Dampflokomotiven in die Hochöfen. Die vielseitige Einsetzbarkeit aller drei Unterbauarten sorgte dafür, dass die V100 im gesamten Bundesgebiet verbreitet war und viele schwächer frequentierte Nebenbahnen am Leben hielt. Etwa ein Drittel aller V100 war ab Werk mit Wendezug- und Mehrfachtraktionssteuerung ausgerüstet um das zeitintensive Umsetzen in Wendebahnhöfen einzusparen. Anfang der 1970er Jahre begann man damit, einzelne Lokomotiven mit Vorsatzschneepflügen auszurüsten. Erst Ende der 1980er Jahre wurden erste größere Mengen der V100.10 (211) ausgemustert. Bei der V100.20 (212) setzte dieser Prozess erst rund 10 Jahre später ein. Nicht wenige wurden an andere Bahngesellschaften im Ausland weiterverkauft. Heute, mit rund 50 Betriebsjahren, stehen immer noch einige Lokomotiven, gerade wegen ihrer Zuverlässigkeit und Robustheit, vornehmlich bei privaten Eisenbahnunternehmen in Deutschland weiter in Dienst.

 

 

Versuche hatten gezeigt, dass die Ausrüstung der V100 mit einem 1.350 PS-Motor auch den Einsatz auf Hauptbahnen ermöglichte. Dabei wurden zweckmäßigerweise auch die seitlichen Kühlblöcke zur Steigerung der Kühlleistung vergrößert. Dies bedingte ab V100 2022 eine Verlängerung des Motorvorbaus um 200 mm, was durch Vorschuhen des Lokrahmens ausgeglichen wurde und eine neue Lüp von 12.300 mm ergab. Konstruktiv musste lediglich die Länge des Umlaufbleches angepasst werden. Der große Unterschied gegenüber der V100.10 ist jedoch der Fortfall der Schutzgitter vor den Kühlerjalousien, die nun offen lagen.

Technische Daten Vorbild

1. Baujahr: 1962

Gesamtlänge: 12,3 m

Geschw.: 100 km/h

Dienstmasse: 63 t

kW: 993

 

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