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Epoche VI
DB

Diesellok BR 213 der DB AG, Bahnbau Gruppe

Betriebsnummer: 213 332-0

Best.-Nr. 42876
Gleichstrom Analog BASIC+
Loksound vorbereitet
Lieferbar
Best.-Nr. 42877
Wechselstrom Digital BASIC+
Loksound vorbereitet
Decoder Doehler & Haass
Lieferbar
Best.-Nr. 42878
Gleichstrom Digital EXTRA
Loksound eingebaut
Digital fernsteuerbare Kupplung
Funktionsfähiger, schaltbarer Lüfter
Energiespeicher
Decoder Doehler & Haass
Lieferbar
Best.-Nr. 42879
Wechselstrom Digital EXTRA
Loksound eingebaut
Digital fernsteuerbare Kupplung
Funktionsfähiger, schaltbarer Lüfter
Energiespeicher
Decoder Doehler & Haass
Lieferbar
Gleichstrom Analog BASIC+

Loksound vorbereitet

Wechselstrom Digital BASIC+

Decoder Doehler & Haass

Gleichstrom Digital EXTRA

Loksound eingebaut

Digital fernsteuerbare Kupplung

Funktionsfähiger, schaltbarer Lüfter

Energiespeicher

Wechselstrom Digital EXTRA

141,4
Länge über Puffer in mm

Mindestradius 360 mm

PluX22

2 Haftreifen

Lok besitzt Schwungmasse

Dreilicht Spitzensignal zwei Schlusslichter

Innenbeleuchtung

keine Kurzkupplungskinematik

Federpuffer

 

Modelldetails

  • Alle spezifischen Details der unterschiedlichen
  • Baureihen berücksichtigt
  • Geätzte Kühler- und Lüftergitter
  • Frei stehende Griffe und Griffstangen
  • Federpuffer
  • Freier Blick durch das Führerhaus
  • Vorbildgetreue Wiedergabe der Rohrrahmendrehgestelle, inkl. der Achsgetriebe
  • Nachbildung des Bremsgestänges
  • Führerstand vollständig nachgebildet
  • Chassis und Getriebegehäuse aus Zinkdruckguss
  • Beleuchtung mit wartungsfreien LEDs bestückt

 

Digitalversion EXTRA:

  • Funktionsfähiger, schaltbarer Lüfter
  • Filigrane, elektrische Kupplung (austauschbar dank Aufnahme nach NEM-Norm)*
  • Inkl. Energiespeicher (puffert Sound, Motor und Licht)
  • Umfangreiche Lichtfunktionen: Rangierlicht, Führerraumbeleuchtung, Schlusslicht einzeln schaltbar
  • Optimierte Lichtsteuerung für Fahr- und Rangierbetrieb
  • Flackerfreies Licht durch stabilisierte und über einen separaten Kondensator gepufferte 5V Spannungversorgung
  • Baureihenspezifischer Originalsound
  • Rauschfreier 16-bit Sound mit bis zu 8 unabhängigen Kanälen dank neuester Soundtechnik und hervorragenden Klangeigenschaften
  • Optimale Motor- und Lastregelung für perfekte Laufeigenschaften
  • Einsetzbar in allen gängigen Digitalsystemen (DCC, Motorola, SX1 und SX2)
  • AC-Version mit beiliegender Lokkarte zur Erkennung der Funktionssymbole im Mfx-Betrieb

 

 

*Die nachträgliche Umrüstung von der Analog- zur

Digitalversion ist über eine PluX22-Schnittstelle möglich (nur

Soundfunktion). Bitte beachten Sie aber, dass eine spätere Nachrüstung

der digital fernsteuerbaren Kupplung, des angetriebenen Lüfters und der

zusätzlichen Lichtfunktionen nicht möglich ist.

 

 

 
 

Informationen zum Vorbild

Mit der Verabschiedung des Diesellok-Typenprogramms von 1955 wurde bei der Deutschen Bundesbahn (DB) der Grundstein für eine Erfolgsgeschichte gelegt, die teilweise bis heute anhält. Beschlossen wurde die Entwicklung einer Diesellokomotive für den Nebenbahndienst mit einer Motorleistung von 1.100 bis 1.200 PS, der Baureihe V100. In Anlehnung an die wenig ältere V80 äußerte das Bundesbahnzentralamt München gegenüber der Firma MaK konkrete Änderungswünsche, um die Kosten für die neuen Lokomotiven deutlich zu senken. Aus dem resultierenden Anforderungskatalog entstand so bis 1957 eine weitgehend fertige Konstruktion, von der die Deutschen Bundesbahn sechs Erprobungslokomotiven bestellte. Eine weitere Lokomotive fertigte MaK auf eigene Rechnung, um auch Kunden außerhalb der DB ansprechen zu können. Im März 1958 verließ mit V100 000 die erste von insgesamt 744 gebauten Lokomotiven der Baureihe V100 die Kieler Werkshallen von MaK. Sie verkörperte wie keine andere Lokomotivbaureihe den unweigerlich näherkommenden Strukturwandel auf der Schiene. Inmitten des deutschen Wirtschaftswunders prägten die purpurroten Lokomotiven das Bild der jungen, modernen Deutschen Bundesbahn und schickte zahllose alte Dampflokomotiven in die Hochöfen. Die vielseitige Einsetzbarkeit aller drei Unterbauarten sorgte dafür, dass die V100 im gesamten Bundesgebiet verbreitet war und viele schwächer frequentierte Nebenbahnen am Leben hielt. Etwa ein Drittel aller V100 war ab Werk mit Wendezug- und Mehrfachtraktionssteuerung ausgerüstet um das zeitintensive Umsetzen in Wendebahnhöfen einzusparen. Anfang der 70er Jahre begann man damit, einzelne Lokomotiven mit Vorsatzschneepflügen auszurüsten. Erst Ende der 1980er Jahre wurden erste größere Mengen der V100.10 (211) ausgemustert. Bei der V100.20 (212) setzte dieser Prozess erst rund 10 Jahre später ein. Nicht wenige wurden an andere Bahngesellschaften im Ausland weiterverkauft. Heute, mit rund 50 Betriebsjahren, stehen immer noch einige Lokomotiven, gerade wegen ihrer Zuverlässigkeit und Robustheit, vornehmlich bei privaten Eisenbahnunternehmen in Deutschland weiter in Dienst. Mitte der 60er-Jahre suchte man bei der Deutschen Bundesbahn nach einem kostengünstigen Ersatz für die letzten Steilstrecken-tauglichen Dampflokomotiven der Baureihen 82 und 94.5 mit Gegendruckbremse. Dabei fiel die Entscheidung, aus dem dritten und letzten Baulos der V100.20 10 Lokomotiven zusätzlich zu der Druckluft und Handbremse mit einer hydrodynamischen Bremse auszurüsten. Auffälligstes Unterscheidungsmerkmal der V100 2332 bis 2341 zu den Serien V100.20 ist das große Luftansauggitter auf der rechten Seite des langen Vorbaus direkt hinter den Kühlerjalousien und der Wegfall des Hilfsdieselaggregat.

 

 

 

 

1. Baujahr: 1962

 

 

 

Gesamtlänge: 12,3 m

 

 

 

Geschw.: 100 km/h

 

 

 

Dienstmasse: 63 t

 

 

kW: 993