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Epoche II
DRG
 
VORSERIENMUSTER

Ellok E44w der DRG

Betriebsnummer: E44 165W

Best.-Nr. 63106
Liefertermin: Q IV / 2019
Best.-Nr. 63107
Loksound eingebaut
Decoder Doehler & Haass
Liefertermin: Q IV / 2019
Loksound eingebaut

Decoder Doehler & Haass

95,6
Länge über Puffer in mm

Mindestradius 192 mm

2 Haftreifen

Lok besitzt Schwungmasse

Dreilicht Spitzensignal zwei Schlusslichter

Kurzkupplungskinematik

 

Modelldetails

  • Hoch detailliertes Gehäuse
  • Feinste Niete und Gravuren
  • Viele extra angesetzte Details, z.B. Griffstangen, Aufstiegsleitern und mehrteilige Kühleschlange
  • Nachbildung des Führerstandes
  • Fein detaillierte Drehgestelle mit angesetzten Teilen
  • Extra angesetze Bremszylinder, Bremszugstangen, Sandkästen, Sifa, Peyinghauslager und Bahnräumer
  • Korrekt nachgebildete und hoch detaillierte Dächer in normaler und verlängerter Ausführung
  • Dachausrüstungen mit vielen extra angesetzten Details
  • Frei stehenden Dachleitungen
  • Verschiedene Isolatoren
  • Unterschiedliche Hauptschalter
  • Fein detaillierte Stromabnehmer
  • Unterschiedlich lange Dachlaufstege
  • Dreipunktlagerung im Drehgestell
  • Feinste Bedruckung und Lackierung
  • Stirnbeleuchtung über LED mit Lichtwechsel rot-weiß, 3. Stirnlampe auch analog abschaltbar
  • LED-Beleuchtung im Führerstand und in der Soundausführung auch im Maschinenraum
  • Kupplungsaufnahme nach NEM mit Kinematik
  • Analoge Modelle mit Next18-Schnittstelle


Soundversion:

  • Alle Lichtfunktionen digital steuerbar, inklusive Maschinenraumbeleuchtung
  • Optimierte Motor- und Lastregelung für perfekte Laufeigenschaften
  • Hervorragende Klangqualität vom Originalsound,dank rauschfreier 16-bit Technik mit bis zu 8 unabhängigen Kanälen
  • Einsetzbar in allen gängigen Digitalsystemen (DCC,SX1 und SX2, Motorola)
  • Sounddecoder auf der Hauptleiterplatte integriert

 

Modell:

  • Stromabnehmer der Bauart SBS 39
  • Hauptschalter der Bauart R 628
  • mit 8 Sandkästen
  • Im Modell erstmalig mit Widerstandsbremse (Abb. abweichend)
 
 

Informationen zum Vorbild

Ende der 20er-Jahre wurde absehbar, dass die Deutsche Reichsbahn Gesellschaft (DRG) zur Beschleunigung ihres Güterverkehres unter anderen neue Elektrolokomotiven beschaffen musste. Der Wunsch die Höchstgeschwindigkeiten auf mindestens 80 km/h zu erhöhen konnte mit den zuletzt beschafften Baureihen E77 und E75 nicht erreicht werden, da die herkömmliche Antriebstechnik mittels Stangen und zusätzlichem Laufradsatz keine höheren Geschwindigkeiten zuließ. Die guten Erfahrungen im Ausland und den zwei bayrischen EG 1 mit Bo'Bo' Drehgestelllokomotiven überzeugten auch die DRG von der Einrahmen-Bauweise abzuweichen. Stark ausgebremst wurde dieses Vorhaben jedoch durch die 1929 hereingebrochene Weltwirtschaftskrise, welche den kostspieligen elektrischen Ausbau von Strecken unterbrach und somit bestand keine Notwendigkeit an Elektrolokomotiven. Die Lokomotivindustrie in Deutschland hatte jedoch die Befürchtung auf Grund dieser Beschaffungspause den Anschluss an die aktuelle Entwicklung zu verlieren. Sie machten sich daher auf eigene Kosten an die Entwicklung einer preisgünstigen Konstruktion. Unter der Federführung von Walter Reichel entstand so bei den Siemes-Schuckert-Werken (SSW) ein Prototyp mit der Bezeichnung E44 70, die spätere E44 001. Aus der Produktion von Komponenten für Stromerzeuger konnte SSW die Erfahrungen des Lichtbogenschweißens in den Lokomotivbau einfließen lassen was zu deutlichen Einsparungen bei Material und Fertigungsaufwand führte. Die positiven Testergebnisse dieses Prototypen überzeugten die DRG den neuen Lokomotivtyp zu einer Universal-Lokomotive weiterzuentwickeln. Das Resultat war die erste in Serien hergestellte Drehgestell-Elektrolokomotive Deutschlands, welche durchaus als Urtyp für die später bei entwickelten Einheitselektrolokomotiven der Deutschen Bundesbahn (DB) gelten darf. Die Auslieferung der für 90 km/h zugelassen Lokomotiven erstreckte sich von 1933 kriegsbedingt bis in die Nachkriegsjahre, so dass Henschel mit E44 187G erst am 29.11.1954 die Letzte an die DB übergab. Die überwiegende Verteilung auf Mittel- und Süddeutschland führte dazu, dass nach dem Zweiten Weltkrieg etwa 100 Lokomotiven in Westdeutschland und rund 50 in Ostdeutschland verblieben. Die auffälligsten Bauartänderungen bei der DB waren die Verlängerung der Dachschirme aus Unfallschutzgründen und die Ausrüstung mit Indusi.

 

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