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Epoche III
DB

Staubbehälterwagen Kds 56 der DB

Betriebsnummer: 359 570

Best.-Nr. 37120
Werkseitig ausverkauft
 

Modelldetails

  • Patiniert
  • Achsbremsgestänge mit Bremsbacken in Radebene
  • Aufbau und Griffstangen aus hochwertigem, schlagzähem Kunststoff
  • Bremsdreiecke und Fangbügel extraangesetzt
  • Extra angesetzte Bremsanlage, Federpakete, Rangiergriff, Signalhalter
  • Federpuffer
  • Kupplung kompatibel zu Lenz
  • Kurzkupplungskinematik
  • Räder aus Metall
  • Räder auch innen profiliert
  • Trittfläche aus Ätzblech
  • Viele frei stehende Armaturen und Leitungen
 
 

Informationen zum Vorbild

Die gewaltigen Zerstörungen an Wohn- und Infrastruktur führten nach 1945 zu einer großen Nachfrage nach Baustofftransporten. Aufgrund der Menge der zu ersetzenden Gebäude und fehlender Arbeitskräfte war es Gebot der Stunde, schnell und günstig zu bauen. Somit wurde Beton - vor dem Krieg auch schon eingesetzt, aber noch nicht so verbreitet - zum Baustoff der Stunde. Einer der wichtigsten Bestandteile, Zement, wurde jedoch bisher fast ausschließlich in Papiersäcken verpackt in gedeckten Wagen transportiert. Dieses Verfahren war zeitraubend und teuer. Behälterwagen für staubförmige Güter, z. B. Kohlenstaub, gab es zwar schon länger, doch beschränkte sich ihr Einsatz bisher auf eher wenige Privateinsteller. Einer der Gründe war, dass die restlose Entleerung des Ladegutes bisher nur sehr schwer gelang und es viele Störungen bei einer Unterbrechung der Be- und Entladung gab. Die DB entwickelte daher gemeinsam mit der Waggonindustrie einen neuen zweiachsigen Staubbehälterwagen mit zwei stehenden Behältern. Die ersten zehn Wagen lieferte Westwaggon 1953 zur Erprobung an die DB. Da sie noch über eine HiK-Bremsanlage verfügten, wurden sie als Kd 54 bezeichnet. Außerdem hatten sie, wie auch die folgenden 150 Wagen, die von Talbot und Westwaggon kamen, ein Doppelschakenlaufwerk. Da dieses in Verbindung mit der sehr speziellen Untergestellkonstruktion der Kds 54 zu Problemen führte, erhielten alle Folgelieferungen ein Laufwerk mit Einfachschaken. Bereits nach 50 Wagen wurde das Behältervolumen auf 27 m³ gesteigert. Die Wagen bewährten sich sehr gut, so dass bis 1964 insgesamt 1222 Kds 54 beschafft wurden. Außerdem wurde auch ein Wagenmit zwei Behältern von 34 m³ Fassungsvermögen entwickelt und als Kds 56 in Dienst gestellt. Im Gegensatz zum Kds 54, der RIV-fähig war, konnte der Kds 56 nur aufgrund spezieller Vereinbarungen international eingesetzt werden.