70112 - Güterzuglok BR 44 DR
H0
III
DR
Formneuheit 2024
ILLUSTRATION

Güterzuglok BR 44 DR

Betriebsnummer: 44 1616; Bw Halle G

Best.-Nr.: 70112
motorisierung/system: 1 DC ana b+
Gleichstrom Analog BASIC+
loksound: 2 vorbereitet
Loksound vorbereitet
rauchgenerator (fix oder dynamisch: eingebaut/vorbereitet oder 20): 20
Rauchgenenerator 20
Liefertermin: Q4/2024
Best.-Nr.: 70114
motorisierung/system: 3 DC dig ex
Gleichstrom Digital EXTRA
loksound: 1 eingebaut
Loksound eingebaut
rauchgenerator (fix oder dynamisch: eingebaut/vorbereitet oder 20): 20
Rauchgenenerator 20
decoderdoehlerhaass: 1
Decoder Doehler & Haass
Liefertermin: Q4/2024
lüp: 261
261
Länger über Puffer in mm
radius: 420
Mindestradius 420 mm
(allgemein) schnittstelle: 2 PluX22
PluX22
(allgemein) haftreifen: 4
4 Haftreifen
schwungmasse: 1
Lok besitzt Schwungmasse
lichtwechsel: 1 Zweilicht-Spitzensignal in Fahrtrichtung wechselnd
Lichtwechsel
(allgemein) innenbeleuchtung (fix oder dyamisch): 2 eingebaut
Innenbeleuchtung
kurzkupplungskinematik: 1
Kurzkupplungskinematik

Modelldetails

  • Ölbehälter für Schweröl
  • Geschlossene Tenderrückwand
  • Kessel, Führerhaus und Tender als fein detaillierte Kunststoffbauteile ausgeführt
  • Durchbrochener Barrenrahmen und Speichenräder aus Zinkdruckguss
  • Normschacht hinten kulissengeführ
  • Sounddecoder eingebaut bzw. für Einbau vorbereitet
  • Rauchgenerator für Einbau vorbereitet
  • Kurzkupplung zwischen Lok und Tender
  • Originalgetreue Nachbildung der Stehkesselrückwand
  • Antrieb im Tender für optimale Fahreigenschaften
  • Einzelachslagerung in Metall
  • Treib- und Kuppelstangen aus Metall
  • Führerstand beleuchtet (Version Digital EXTRA)
  • Triebwerksbeleuchtung (Version Digital EXTRA)
  • Feuerflackern (Version Digital EXTRA)

Funktionsübersicht

 
Lichtwechsel
Feuerflackern 
Führerstandbeleuchtung1)
DigitalschnittstellePluX22PluX22
Decoder 
Sound 

1) Funktion steht nur im Digitalbetrieb zur Verfügung

Informationen zum Vorbild

Ähnlich wie die Deutsche Bundesbahn im Westen war auch die Deutsche Reichsbahn im Osten Deutschlands stetig dabei, ihre Fahrzeugflotte zu verbessern und wirtschaftlicher zu machen. So waren bereits zu Beginn der 1950er-Jahre eine Vielzahl von Lokomotiven der Baureihe 44 von Rost- auf Kohlenstaubfeuerung umgebaut, dies ermöglichte bis zu 10 % größere Kesselleistungen. Noch größere Leistungen wurden erst mit der Ölfeuerung möglich. An 44 195 wurden hierzu die ersten Versuche bei der Reichsbahn gemacht. Die Lokomotive kam nach der Umrüstung auf Ölfeuerung zur Versuchsanstalt in Halle und wurde ausgiebig im Betrieb erprobt. Durch die guten Versuchsergebnisse bestätigt, beauftragte die Reichsbahn den Umbau weiterer 96 Lokomotiven auf Ölhauptfeuerung im RAW Meiningen, was in den Jahren 1963 bis 1967 passierte. Die 2‘2‘ T34 Öl-Tender bekamen den markanten, eckigen 13,5 m³ fassenden Schwerölbehälter und eine geschlossene Rückwand zum Führerhaus. Letzteres verbesserte gerade bei Rückwärtsfahrt die Arbeitsbedingungen auf den Führerständen. Da man die Ölbehälter bei der DR nur von oben befüllte, verzichtete man auf eine außen liegende Steigleitung zum Bunkern des Brennstoffes. Die neue Feuerung machte die 44 Öl bei der DR fast unersetzlich. Von den 1974 noch 102 in betriebsfähigem Zustand befindlichen Loks der BR 44 waren 94 mit Ölfeuerung und verteilten sich schwerpunktmäßig auf die Bahnbetriebswerke Eberswalde, Nordhausen, Saalfeld, Sangerhausen und Wittenberge. Erst die zweite Ölkrise führte Ende 1981 zum eher plötzlichen Ausscheiden der Baureihe 44.

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