49133 - Behältertragwagen Lbs 589 DB, mit Efkr 401 „Südzucker“
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DB

Behältertragwagen Lbs 589 DB, mit Efkr 401 „Südzucker“

Betriebsnummer: 21 80 411 3 215-8

Best.-Nr.: 49133
Lieferbar
lüp: 149.4
149,40
Länger über Puffer in mm
kurzkupplungskinematik: 1
Kurzkupplungskinematik
ac radsatz: 2188
2188
Tauschsatz für Wechselstrom

Modelldetails

  • Aufbau mit fünf Behältern
  • Drehgestell mit Dreipunktlagerung
  • Rahmen aus Zinkdruckguss
  • Bremsbacken in Radebene
  • Extra angesetztes Achsbremsgestänge
  • Extra angesetzte Bremsanlage
  • Ausführung mit Übergangsbühne oder Handbremsbühne
  • Behälter abnehmbar

Südzucker ist ein eingetragenes Warenzeichen.

Informationen zum Vorbild

Abgeleitet aus dem für vier pa-Behälter ausgelegten BTms 55, baute die Firma SEAG 1958 zwei Prototypen des BTmms 58. Der eine aus Leichtmetall und der andere aus ST 52 Stahl. Der gebaute Wagen konnte nun mit fünf pa-Behältern beladen werden. Dadurch wurde das spezifische Ladungsgewicht erhöht, was dem Verfrachter den Vorteil einbrachte, günstigere Frachtsätze zahlen zu können. Der aus Stahl gefertigte Prototyp bewährte sich und wurde zur Serienreife weiter entwickelt, so dass ab 1960 die Serienfertigung aufgenommen werden konnte. In den darauf folgenden sechs Jahren entstanden insgesamt 2.100 Wagen der Gattung BTmms 58. Zur leichteren Abfertigung und Beladung hatte jeder Wagen an einem Ende eine, über den Puffern liegende Übergangsbühne oder dem Fahrzeugrahmen vorgesetzte Handbremsbühne. Die DB tauschte die 35-t Puffer gegen 59-t Hochleistungspuffer, welche ebenfalls bei den ab 1964 gebauten Wagen von Anfang Verwendung fanden. Ab Ende der 70er-Jahre wurde ein großer Teil der Fahrzeuge für die Aufnahme der Automatischen Mittelpufferkupplung AK69e vorbereitet, deren Einbau aber letztlich unterblieb. Zum Transport von Bier wurden ab 1955 eigene pa-Behälter entwickelt, welche zumeist als Privatbehälter einzelner Brauereien eingesetzt und entsprechend werbewirksam mit der jeweiligen Hauswerbung beschriftet wurden. Daneben hielt die Deutsche Bundesbahn auch noch eigene, die sie auch für andere flüssige Lebensmittel vorhielt. Insgesamt entstanden so bis 1972 ca. 200 Behälter der Typen Ddikr 621-624, mit einem Fassungsvolumen von 5 m³. Der Einsatz der Bier-Behälter auf der Schiene lief zum Ende der 80er-Jahre aus. Vereinzelt werden sie aber von Brauereien bis heute unter anderem für Großveranstaltungen eingesetzt.

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