
Einheits-Nebenbahnwagen Cidel-24 DRG
Betriebsnummer: Breslau 2945
Modelldetails
- Extra angesetzte Lagerdeckel
- Griffstangen aus schlagzähem Kunststoff
- Passgenau eingesetzte Fenster
- Dachlüfter extra angesetzt
- Detaillierter Unterboden mit vielen extra angesetzten Teilen
- Kurzkupplungskinematik nach NEM-Norm
- Filigrane Trittstufen
- Vorbildgerechtem Bühnengeländer und Elektrokupplung
Informationen zum Vorbild
Neben den Entwürfen für Hauptbahnpersonenwagen, die als "Donnerbüchsen" bekannt wurden, hatte die DRG auch Pläne für eine Serie "Nebenbahnwagen 1921" aufstellen lassen. Der Betrieb erachtete hierbei ein geringeres Gewicht, als bei den Hauptbahnwagen und einen kürzeren Achsstand zum Befahren enger Radien, als besonders wichtig. Aufgrund einer, für die nächsten Jahre als ausreichend angesehenen Zahl Wagen und fehlender finanzieller Mittel, wurden letztlich nur 74 Sitzwagen und sieben Gepäckwagen gebaut. Für die ab 1926 für den Einsatz im elektrifizierten schlesischen Netz gebauten Triebwagen Breslau 511-521, wurden insgesamt 42 von ihnen zu Beiwagen umgerüstet. Sie erhielten, sofern noch nicht vorhanden, elektrische Beleuchtung und Heizung sowie die notwendigen Steuerleitungen. Derart ausgerüstet verkehrten bis zu zwölf Beiwagen gemeinsam mit drei Triebwagen, um im Sommer Wanderer und im Winter Skifahrer auf die Höhen des Riesengebirges zu bringen. Die als Di-24 gebauten und nach 1928 in Cid-24 umgezeichneten Wagen, stellten mit 40 Exemplaren fast 50% aller gebauten Einheitsnebenbahnwagen. Elf von ihnen erhielten die notwendigen Einrichtungen für den elektrischen Wendezugbetrieb und waren ab 1931 als "Breslau 2926 - Breslau 2930" und "Breslau 2940 - Breslau 2945" auf der Zackenbahn unterwegs.




