
Schönste Aussichten: Die Dampflok BR 50
Das BW füllt sich auch 2027 weiter - Vorbestellungen möglich ab Januar 2027
Die Zukunft fährt vor – wir gewähren Ihnen bereits jetzt einen Ausblick auf die BRAWA Neuheiten 2027 und freuen uns mit Ihnen auf die Güterzuglok BR 50. Das Besondere: Sie dürfen die Entwicklung begleiten und sogar mitentscheiden.
Welche Variante der Lokomotive möchten Sie auf Ihrer Anlage fahren sehen? Schicken Sie uns Ihr Wunschmodell (Epoche, Ausstattung, Betriebs-Nr., Beheimatung) gerne an br50[at]brawa.de und mit etwas Glück kündigen wir im Neuheitenprospekt 2027 genau Ihren Favoriten an.
Miterleben, mitgestalten und mitfahren:
Bleiben Sie dran und begleiten unser Team bei der Entwicklung einer BRAWA Formneuheit – bis ins BW auf Ihrer Anlage. Folgen Sie uns einfach auf Instagram, Facebook oder abonnieren Sie unseren Newsletter und erhalten Sie regelmäßig exklusive Einblicke in unsere Entwicklung.
Wir freuen uns mit Ihnen gemeinsam die Zukunf zu gestalten!

Fahren Sie mit auf unserer Entwicklungsreise zur BR 50 in H0
Technische Details:
- Bewährtes und zugstarkes Wippfahrwerk im Tender
- LED Beleuchtung
- Beleuchtung Führerstand
- Beleuchtung Wasserstände
- Triebwerksbeleuchtung
- Sound
- Feuerflackern hinter Feuertür und seitlichen Luftklappen
- In Gleich- und Wechselstrom
- Beleuchtung Zugführerkabine (bei 2‘2’T26 Kab.)
- Dynamischer Raucherzeuger
- PLUX22 Schnittstelle
Modelldetails (aktueller Entwicklungsstand):
- Drei Kesselvarianten: 4 Dome; 3 Dome; 52er Ersatzkessel mit zwei Domen und entsprechend angepassten Kesselleitungen
- DRB- und DB-Schlote mit unterschiedlichem Durchmesser
- Giesl-Schlot
- Tender 2‘2’T26 und 2‘2’T26 Kabine
- Rauchkammertür variabel mit verschiedenen Griffen und Nummernschildpositionen
- Original- und BR 52 Tauschzylinder
- Führerhaus in Friedens- und ÜK-Ausführung sowie vorbildlich unterschiedliche Regenrinnen je nach Einsatzzeitraum
- Umlaufschürze und zurückgeschnittener Umlauf, je nach Ausführung
Einheitlich - und doch war jede anders
Ab Mitte der 1930er Jahre beschäftigte sich die Deutsche Reichsbahn damit, einen Ersatz für den überalternden Bestand an Güterzuglokomotiven zu entwickeln. Dabei sollte gleichzeitig die Höchstgeschwindigkeit der Güterzüge angehoben werden, aber auch die Möglichkeit gegeben sein, die Lokomotiven freizügig auf Haupt- und Nebenbahnen einsetzen zu können. Zusätzlich sollte die spezifische Kesselleistung unbedingt gesteigert werden, da sich diese bei den bisherigen Einheitslokomotiven zuweilen als zu gering erwiesen hatte.
Nach verschiedenen Vorschlägen und Ausschusssitzungen einigte man sich schließlich auf einen Entwurf des Vereinheitlichungsbüros für eine 1E h2 mit neuem 2‘2‘ T26 Tender. Mit einem geplanten 16t Achsdruck und einer Höchstgeschwindigkeit von 80km/h für beide Fahrtrichtungen erfüllte dieser Entwurf die Voraussetzungen der universell einsetzbaren Güterzuglok. Das Reichsverkehrsministerium billigte im Anschluss am 31.01.1938 die Vorschläge zur neuen Baureihe 50.
Die Bestellung über die ersten 12 von später insgesamt 3159 Lokomotiven ging an die Fa. Henschel, die neben vielen anderen Lokomotivfabriken in Europa an der Serienproduktion beteiligt war.
Neben der allgemeinen Weiterentwicklung war es besonders der politischen Entwicklung geschuldet, dass die Baureihe 50 nach und nach vereinfacht wurde und einige Fahrzeuge bewusst als Übergangskriegslokomotiven (ÜK) eingestuft wurden.
In der Nachkriegszeit traten vermehrt Probleme mit dem nicht alterungsbeständigen Kesselstahl ST 47 auf. Die Deutschen Bundesbahn begegnete diesem Problem, indem sie die Kessel von ausgemusterten BR 52 für die BR 50 herrichtete, welche aus normalen ST 37 gefertigt waren. Einen anderen Weg ging die Deutschen Reichsbahn, bei der im Rahmen eines Rekonstruktionsprogrammes mit der Entwicklung des 50E Kessel gleich eine neue Unterbaureihe 50.35 geschaffen wurde.
Diese und weitere Umbauten und Bauartänderungen führten über die Jahre dazu, dass die im Ursprung einheitlichen Lokomotiven alle ein individuelles Erscheinungsbild bekamen und keine Lok mehr der anderen glich.
Durch ihre universellen Eigenschaften war die Baureihe 50 allgemein sehr beliebt und günstig in der Unterhaltung. Dies trug mit dazu bei, dass die Lokomotiven bei der DB bis 1977 und bei der DR sogar bis 1988 im Einsatz blieben.

Konstruktions- oder Formänderungen, Abweichungen im Farbton bleiben vorbehalten.

