AUSGABE SEPTEMBER 2026

Herzlich willkommen zum BRAWA Neuheiten Express!

In der September-Ausgabe des BRAWA Neuheiten Express stellen wir Ihnen wieder  21 brandaktuelle Produkte in Spur H0 vor, die Sie im Neuheitenprospekt 2026 noch nicht finden. Und das Besondere am Neuheiten Express ist, dass die Modelle bereits in Kürze im Fachhandel erhältlich sind.

Weitere Informationen zu den Modellen finden Sie auf den jeweiligen Produktseiten. Außerdem steht Ihnen hier, sowie auf unserer Downloadseite, die aktuelle Ausgabe des Neuheiten Express als PDF-Datei zum Herunterladen zur Verfügung. Wir wünschen viel Spaß beim Entdecken zahlreicher Details!

Der weltweit meistgebaute gedeckte Güterwagen – vorbildnah umgesetzt

Tarifliche Bedingungen einerseits und technische Gegebenheiten andererseits führten dazu, dass alle Länderbahnverwaltungen gedeckte Güterwagen mit fast gleichen Abmessungen und Ladegewichten entwickelten. Es handelte sich um Wagen mit 4,5 m Radstand, einer Länge über Puffer von 9,3 m bei ungebremsten Wagen, einem Ladegewicht von 15 t, später 17,5 t und einer Bodenfläche von etwa 21 Quadratmeter. Diese Güterwagenbauart wurde zum wichtigsten und meistgebauten gedeckten Güterwagen überhaupt, sie trugen ursprünglich das Gattungszeichen Gm. Der meistverbreitete dieser Länderbahnwagen war der nach preußischem Musterblatt IId8, von dem allein 47.533 gebaut wurden. Nach der Gründung des Deutschen Staatsbahn Wagen Verbandes DWV 1909 wurde daraus der Verbandswagen Bauart A2 entwickelt. Dieser wurde ab 1911 in einer Gesamtstückzahl von sagenhaften 121.770 Exemplaren gebaut. Damit war es weltweit der meistgebaute gedeckte Güterwagen. Er dominierte bis in die frühe Epoche 3 das Bild der deutschen Güterzüge. Durch zwei Weltkriege wurden diese Wagen über ganz Europa verstreut, es gab keine europäische Bahnverwaltung bei der nicht wenigstens zeitweise solche Wagen eingesetzt wurden.

Mit dem Neuheiten Express September 2026 stellt BRAWA zwei weitere Gedeckte Güterwagen der Baureihe G10 vor, die bereits ab dem 4. Quartal 2026 in den Fachhandel kommen werden. Die Modelle sind mit zahlreichen Details vorbildnah ausgestaltet:

  • Vorbildgerechter Rahmenaufbau
  • Präzise Nachbildung der Bretterfugen
  • Achsstege und Räder aus Metall
  • Mehrteilige Bremsanlage
  • Extra angesetzte Signalhalter
  • Bremsbacken in Radebene
  • Durchbrochene Wagenkastenstützen
  • Präzise Bedruckung und Lackierung
  • Extra angesetzte Achslagerdeckel
Best.-Nr.: 51331

H0 Gedeckter Güterwagen G10 „Knauf Gips“ DB

Ep. III, Betriebs-Nr. 142 381

UVP: 46,90 € Mehr erfahren
Best.-Nr.: 51313

H0 Gedeckter Güterwagen (Gw) G „Simson“ DR

Ep. IV, Betriebs-Nr. 21 50 112 3059-0

UVP: 46,90 € Mehr erfahren

Gedeckte Güterwagen Gmms44 der DB

Der Internationale Eisenbahnverband (Union internationale des chemins de fer, UIC) gründete im Jahre 1949 eine eigene Forschungs- und Entwicklungsanstalt (ORE) und legte damit den Grundstein für international gültige Baugrundsätze von Güterwagen. Auf den ausgearbeiteten Entwürfen und Grundlagen der ORE für einen zweiachsigen Standard Güterwagen, entwickelten die Europäischen Bahnverwaltungen alsbald Ihre eigenen Fahrzeuge. Diese konnten dem Grundgedanken des UIC entsprechend, innerhalb der Gebiete der Mitgliedsverwaltungen zum Transport von Waren und Gütern eingesetzt werden. Die Deutsche Bundesbahn machte mit den ersten rund 3.500 Wagen (nach den vorläufigen Entwürfen) den Anfang und konnte bereits ab 1957 mit dem Gmm(e)hs 56 die ersten 2.662 echten UIC-Standardwagen in Betrieb nehmen. Äußerlich wurde die standardisierte Bauart durch die Anschrift RIV St UIC kenntlich gemacht. Andere Bahnverwaltungen wie die SNCF, FS, ÖBB, NS, DSB, MAV, P.K.P., CFL, SBB agierten in ähnlicher Art und Weise und fertigten ihre eigenen Ausführungen der UIC-Standardwagen. Durch diesen Umstand sind sich die Wagen alle sehr ähnlich, weisen aber zudem immer wieder länderspezifische Bauartunterschiede auf. Da die DB selbst einen sehr großen Bedarf an neuen Wagen hatte und es zudem bei älteren Wagengattungen einen Modernisierungsstau gab, kam es nicht nur zum Komplettneubau von UIC St Wagen. In mehreren Umbauprogrammen, bei denen einzelne Teile älterer Wagen wiederverwendet wurden, entstanden nach und nach die Wagenbauarten Gmms 44, Gmm(eh)s 60, Gmms 40 sowie 216. Für die 1960er bis 1990er Jahre waren diese Wagenbauarten prägend für den Güterverkehr in Europa und mit über 100.000 gebauten Stück in fast jedem Güterzug eingereiht.

Die BRAWA Modelle der Gedeckten Güterwagen Gmms44 "PEZ" und "VARTA" der DB werden ab dem 4. Quartal 2026 im Fachhandel erhältlich sein und kommen mit zahlreichen Details wie z. B. extra angesetzte Griffstangen und Achslagerdeckel, mehrteilige Bremsanlage, Metallachslager, Räder aus Metall und Bremsbacken in Radebene. Die Wagen sind mit Kurzkupplungskinematik nach NEM ausgestattet und zeigen eine vorbildgerechte Bremsanlage am Wagenboden.

Best.-Nr.: 51138

H0 Gedeckter Güterwagen Gmms44 „PEZ“ DB

Ep. III, Betriebs-Nr. 271 352

UVP: 57,90 € Mehr erfahren
Best.-Nr.: 51366

H0 Gedeckter Güterwagen Gmms44 „VARTA“ DB

Ep. III, Betriebs-Nr. 271 358

UVP: 57,90 € Mehr erfahren

Echter Multitransporter – liefert feinste Details

Abgeleitet aus dem für vier pa-Behälter ausgelegten BTms55, baute die Firma SEAG 1958 zwei Prototypen des BTmms58. Der eine aus Leichtmetall und der andere aus ST 52 Stahl. Der gebaute Wagen konnte nun mit fünf pa-Behältern beladen werden. Dadurch wurde das spezifische Ladungsgewicht erhöht, was dem Verfrachter den Vorteil einbrachte, günstigere Frachtsätze zahlen zu können. Der aus Stahl gefertigte Prototyp bewährte sich und wurde zur Serienreife weiter entwickelt, so dass ab 1960 die Serienfertigung aufgenommen werden konnte.

Die BRAWA Modelle der Behältertragwagen sind mit zahlreichen Details vorbildgerecht ausgestaltet:

  • Bremsbacken in Radebene
  • Einzeln angesetzte Aufstiege und Tritte
  • Original wiedergegebener dreidimensionaler Rahmenaufbau
  • Behälter der BRAWA BTmms58 und BT30 lassen sich flexibel tauschen
  • Rahmen aus Zinkdruckguss
  • Drehgestell mit Dreipunktlagerung

Der Behältertragwagen BTmms58 DB mit Dikr602 "Von Haus zu Haus" hat einen Aufbau mit fünf abnehmbaren Behältern, die jeweils eine individuelle Betriebsnummer tragen.

Die Behältertragwagen sind ab dem 4. Quartal 2026  im Fachhandel erhältlich.

Best.-Nr.: 49136

H0 Behältertragwagen BTmms58 DB, mit Dikr 602 „Von Haus zu Haus“

Ep. III, Betriebs-Nr. 020 777

UVP: 69,90 € Mehr erfahren

In den darauf folgenden sechs Jahren entstanden insgesamt 2.100 Wagen der Gattung BTmms58. Zur leichteren Abfertigung und Beladung hatte jeder Wagen an einem Ende eine, über den Puffern liegende Übergangsbühne oder dem Fahrzeugrahmen vorgesetzte Handbremsbühne. Die DB tauschte die 35 t Puffer gegen 59 t Hochleistungspuffer, welche ebenfalls bei den ab 1964 gebauten Wagen von Anfang an Verwendung fanden.

Best.-Nr.: 49137

H0 Behältertragwagen BTmms58 DB, mit Ekrt 212 „Bahlsen“

Ep. III, Betriebs-Nr. 021 010

UVP: 69,90 € Mehr erfahren

DDR-Industrie auf Schienen – mit Fortschritt unterwegs

Das VEB Kombinat Fortschritt Landmaschinen war einer der wichtigsten Industrieverbände der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) und hatte eine zentrale Bedeutung für die landwirtschaftliche Produktion. Es wurde 1966 gegründet und hatte seinen Hauptsitz in Neustadt in Sachsen. Ziel des Kombinats war es, die Landwirtschaft durch moderne Maschinen effizienter zu gestalten und die Versorgung der Bevölkerung zu sichern. Im Kombinat waren zahlreiche Betriebe zusammengeschlossen, die verschiedene Landmaschinen entwickelten und produzierten. Dazu gehörten unter anderem Mähdrescher, Feldhäcksler, Traktoren sowie weitere Geräte für die Bodenbearbeitung und Ernte.

Best.-Nr.: 50411

H0 Gedeckter Güterwagen Gags-v „Fortschritt“ DR

Ep. IV, Betriebs-Nr. 21 50 199 2436-8

UVP: 64,90 € Mehr erfahren

Die Deutsche Bundesbahn beschaffte keine vierachsigen, gedeckten Güterwagen. Dagegen waren diese bei der DR ein wichtiger Bestandteil des Güterwagenparks. Ausgehend von Entwicklungen während des Krieges entstanden verschiedene Bauarten von vierachsigen, gedeckten Güterwagen, die in großen Stückzahlen beschafft wurden. Am Ende der Entwicklung stand die ab 1966 beschaffte Bauart GGhrsz. Später wurden diese Wagen als Gagmrs-v, dann als Gags (Gattungsschlüsselnummer 1992) bezeichnet. Mit dieser Bauart wurde die endgültige Form der vierachsigen, gedeckten Wagen der Deutschen Reichsbahn gefunden. Sie wurden daher in großer Stückzahl beschafft. Die Fahrzeuge hatten eine LüP von 16,52 m und eine Tragfähigkeit von 57 t. Der Aufbau war aus Blechen zusammengeschweißt, der Fußboden war aus Holz. Nach der Wende wurden diese Wagen nicht in den gemeinsamen Güterwagenpark übernommen, aber einige wurden als Privatwagen weiter verwendet.

Best.-Nr.: 51363

H0 Gedeckter Güterwagen Gmms „Fortschritt“ DR

Ep. IV, Betriebs-Nr. 21 50 120 0092-7

UVP: 57,90 € Mehr erfahren

Besonders bekannt wurde die Marke Fortschritt, die nicht nur in der DDR, sondern auch in viele andere Länder exportiert wurde und dort Anerkennung fand. Das Kombinat beschäftigte zehntausende Mitarbeiter und war ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands im Jahr 1990 wurde das Kombinat im Zuge der Umstrukturierung der DDR-Wirtschaft aufgelöst. Die einzelnen Betriebe wurden privatisiert oder geschlossen.

Treibstoff für Anhänger schönster Details

In 1939/40 entwickelten Waggonfabriken Köln-Deutz und Uerdingen je einen vierachsigen Leichtbaukesselwagen. Getrieben wurde die Entwicklung vom Militär, um Rohöl und Treibstoffe im Großmaßstab zu transportieren. Zur Schonung des Stahlkontingents wurden Leichtbauprinzipien maximal ausgenutzt, was zulasten der Haltbarkeit ging. Beide Hersteller bauten Wagen mit selbsttragenden Kesseln; Deutz setzte vorrangig auf Kopfstücke, Uerdingen ergänzte Langträger aus abgekanteten Profilen zur Aufnahme von Längsdruckkräften. Wegen der gedrungenen Bauart gab es Achs-/Meterlastprobleme; der Kessel konnte nicht überall vollständig gefüllt werden.

Die neuen BRAWA Leichtbaukesselwagen Uerdingen ZZ [P] "Gasolin" der DB und "Minol" der DR kommen noch im 3. Quartal 2026 in den Fachhandel und sind mit zahlreichen Details ausgestattet:

  • Drehgestell mit Dreipunktlagerung
  • Einzeln angesetzte Aufstiege und Tritte
  • Bremsbacken in Radebene
  • Einzeln angesetzte Achslagerdeckel und Federpakete
  • Feine Bedruckung und Lackierung
  • Kurzkupplungskinematik nach NEM
Best.-Nr.: 49635

H0 Leichtbaukesselwagen Uerdingen ZZ [P] „Gasolin“ DB

Ep. III, Betriebs-Nr. 503 810 [P]

UVP: 48,50 € Mehr erfahren
Best.-Nr.: 49622

H0 Leichtbaukesselwagen Uerdingen ZZw „Minol“ DR

Ep. IV, Betriebs-Nr. 31 50 725 1257-9

UVP: 48,50 € Mehr erfahren

Bis 1945 wurden die Wagen bei Wifo und Ölvereinen zur Wehrmachtversorgung eingesetzt. Nach 1945 bauten europäische Firmen Wagen in weiterentwickelter Form nach (z. B. 1946 Tatra in Prag). 1955 lieferte SEAG ca. 500 Wagen der Uerdingen-Bauart an das U.S. Transportation Corps. Durch Kriegsverluste und Verbleib bei anderen Staaten kamen viele Wagen abhanden; Wagen aus dem Westbereich landeten bei VTG (1951). DR-Wagen blieben im Staatsbahn-Bestand, vermietet u. a. an PCK Schwedt/Oder. Die letzten Wagen wurden erst in den 1990er Jahren ausgeschieden; sie dienten zeitweise noch als Bahndienst- oder Bahnhofswagen.

Von der Bahn ins Obstregal – frische Modelle auf die Anlage

Der UIC nahm in seine Vorschläge von standardisierten Wagenbauarten zwei Kühlwagentypen auf. Der Standard 1 wurde zum bis heute meistgebauten Kühlwagen. Die Staatsbahnen Griechenlands, Marokkos, Italiens, der Schweiz, Frankreichs, der Niederlande und Belgiens beschafften Exemplare des St. 1. Fleischfirmen, Brauereien und Lebensmittelketten stellten diesen Kühlwagen ein. Insgesamt wurden circa 6.500 Exemplare gebaut. In den 60er- und 70er-Jahren existierte kaum ein Güterzug ohne den zuverlässigen Wagen. Über Endbühnen konnten die Eiskammern von Hand mit Eisstangen bestückt werden.

Von den 6.500 Exemplaren des Kühlwagens Standard 1 stellte die FS Italia mit mehr als 3.500 Stück den Löwenanteil. Auch als die Wagen des St. 1 bei den anderen Bahnverwaltungen längst ausgemustert waren, transportierten sie unter „italienischer Flagge“ noch Obst, Gemüse und Blumen über die Alpen ins kühle Mitteleuropa.

Die beiden BRAWA Modelle sind mit vielen Details vorbildnah umgesetzt, so z. B. mehrteilige Bremsanlage, Drehgestell mit Dreipunktlagerung, Radsätze in Spitzenlagerung, extra angesetzte Geländer und Kurzkupplungskinematik nach NEM-Norm. Sie sind ab dem 4. Quartal 2026 im Fachhandel erhältlich.

Best.-Nr.: 51149

H0 Kühlwagen Ibes „Chiquita / Interfrigo“ NS

Ep. IV, Betriebs-Nr. 11 84 803 1 241-2

UVP: 47,50 € Mehr erfahren
Best.-Nr.: 51153

H0 Kühlwagen Ices „Interfrigo“ FS

Ep. IV, Betriebs-Nr. 14 83 083 2 432-3

UVP: 47,50 € Mehr erfahren

Für Superkraftstoff – super detailliert

Bei den Neubaukesselwagen der Bauart Zas handelt es sich um vierachsige Mineralölkesselwagen, die Anfang der 1970er-Jahre im Rahmen eines Kompensationsgeschäfts des Außenhandelsministeriums der DDR mit Frankreich importiert wurden. Sie kamen bei der DR zum Einsatz, dienten dem Transport leichter Mineralöle wie Benzin und Diesel und wurden später teils als Wasserwagen im Bauzugdienst verwendet. Das BRAWA Modell zeichnet sich durch zahlreiche Details aus wie z. B. filigrane Geländer, geätzte Laufgitter, eine extra angesetzte Bremsanlage, die präzise Bedruckung und Lackierung, Bremsbacken in Radebene und ein fein detailliertes Y-25 Drehgestell. Die Auslieferung an den Fachhandel erfolgt im 4. Quartal 2026.

Best.-Nr.: 50156

H0 Neubaukesselwagen 4-achsig Zas-w „Minol“ DR

Ep. IV, Betriebs-Nr. 31 50 785 1238-3

UVP: 62,90 € Mehr erfahren

Filigranes Sprengwerk – imposante Geschichte

Die Eisenbahn war von jeher ein Transportmittel für große und schwere Lasten. Es lag also nahe, dass die K.P.E.V. sich nach verschiedenen Vorgängerbauarten ab ca. 1910 der Entwicklung von Schienenwagen mit größerer Ladekapazität widmete. Dem damaligen Bedarf entsprechend, entstand ein Schienenwagentyp, welcher für eine Ladelänge von 18 m und bis zu 35 t Ladegewicht ausgelegt war. In verschiedenen Baulosen gab die K.P.E.V. und später die DRG in den Jahren 1912 bis 1928 so insgesamt ca. 2650 Stück des nach Musterblatt Ce 168 entworfenen Schienenwagen SSlm (Ce 168) in Auftrag. Charakteristisch für die Schienenwagen jener Epoche waren das filigrane Sprengwerk und der Wagenboden aus Lochblech. Waren die meisten Wagen bei ihrer Auslieferung noch lediglich mit Handbremse ausgerüstet, so erhielten die Lieferungen an die DRB bereist ab Werk eine Kunze-Knorr-Güterzugdruckluftbremse. Diese wurden bei vielen Wagen älteren Herstellungsdatums im Laufe der Jahre nachgerüstet. Der Fahrzeugbestand schwankte über die Jahre. So dezimierten Reparationszahlungen an Frankreich und Belgien, wie auch Polen, schon nach dem Ersten Weltkrieg den Gesamtbestand. Anfang der 1950er Jahre hatten beide deutschen Staatsbahnen zusammen noch einen Bestand von etwa 1.000 SSlm 16 / SSlu. Durch weitere Ausmusterungen sank die Anzahl der betriebsfähigen Wagen stetig ab, sodass in den 1970er Jahren die letzten Wagen diese Bauart aus dem Betriebseinsatz gingen.

Das BRAWA Modell des Drehgestellflachwagen SSlm16 ist mit zahlreichen Details vorbildnah ausgestaltet:

  • Bremsbacken in Radebene
  • Kurzkupplungskinematik nach NEM-Norm
  • Wagenboden aus Zinkdruckguss
  • Rungen steckbar und einzeln beiliegend
  • Extra angesetzte Tritte und Griffstangen
  • Räder aus Metall
  • Fein detailliertes Fahrwerk
  • Extra angesetzte Achsbremsgestänge und Achslagerdeckel
  • Die Auslieferung erfolgt ohne Ladegut

Der Drehgestellflachwagen SSlm16 DB wird ab dem 4. Quartal 2026 im Fachhandel erhältlich sein.

Best.-Nr.: 51342

H0 Drehgestellflachwagen SSlm 16 DB

Ep. III, Betriebs-Nr. 915 625

UVP: 74,90 € Mehr erfahren

Gedeckter Zweiachser – immer bestens beladen

Bis Mitte der 60er-Jahre beschaffte die DB zahlreiche Spezialwagen mit Hubschiebedach und Schiebewänden. Untersuchungen erbrachten jedoch den Nachweis, dass in vielen Fällen auf das zu öffnende Dach verzichtet werden kann und ein optimierter Zugang von der Seite für die meisten Ladegüter ausreicht. So wurde ab 1966 der Hbis299, anfänglich noch als Klmmgs bezeichnet, gebaut. Die Wagen bewährten sich im Betrieb und wurden von den Beladern angenommen. Bis 1970 waren bereits 2.950 Stück gebaut, die maximale Anzahl von 8.444 Stück wurde 1975 erreicht.

Das BRAWA Modell ist mit Bremsbacken in Radebene, einer extra angesetzten Bremsanlage, einzeln angesetzten Aufstiegen und Tritten, einem original wiedergegebenen, dreidimensionalen Rahmenaufbau und zahlreichen weiteren Details ausgestattet. Die Auslieferung an den Fachhandel erfolgt bereits im 3. Quartal 2026.

Best.-Nr.: 51357

H0 Schiebewandwagen Hbils299 „Kaufring“ DB

Ep. IV, Betriebs-Nr. 21 80 235 3 770-5

UVP: 59,90 € Mehr erfahren

Vom Schüttgutwagen zum Holzabfall-Spezialisten

Die DB AG übernahm von der früheren DR ca. 680 offene Güterwagen der Bauart 5965. Die offenen Güterwagen der DR erhielten bei der DB AG die Bauartennummer 070. Sie wurden zunächst unverändert eingesetzt. Da die Abmessungen des Wagenkastens den UIC-Vorgaben entsprachen, war dies problemlos möglich. Später wurde der größte Teil dieser Wagen zu Holzschnipselwagen umgebaut.

Das BRAWA Modell ist mit zahlreichen Details ausgestattet und wird im 4. Quartal 2026 an den Fachhandel ausgeliefert.

  • Metallachslager
  • Drehgestell mit Dreipunktlagerung
  • Mehrteilige Bremsanlage
  • Bremsbacken in Radebene
  • Extra angesetzte Achslagerdeckel
  • Präzise Bedruckung und Lackierung
Best.-Nr.: 51371

H0 Offener Güterwagen Eas070 DB AG

Ep. V, Betriebs-Nr. 11 80 596 6 467-2

UVP: 47,50 € Mehr erfahren

Manche Modelle lassen wir ganz schön alt aussehen...

Besonders realitätsliebende Fans können sich einmal mehr auf ausgewählte BRAWA Modelle mit realistischen Alterungsspuren freuen. Die Auflage ist jeweils streng limitiert und jedes Modell wird einzeln und von professioneller Hand patiniert. Die mit Pinsel und Airbrush-Technik aufgetragenen Rost- und Schmutzstellen wirken täuschend echt – für noch mehr Spaß an einer Modellbahn „wie aus dem wirklichen Leben“.

Best.-Nr.: 50159

H0 Gedeckter Güterwagen Gs219 DB

Patiniertes Modell, Ep. IV, Betriebs-Nr. 01 80 120 5 985-5

UVP: 69,90 € Mehr erfahren
Best.-Nr.: 50160

H0 Schiebewandwagen Hbis299 „Dr. Oetker“ DB

Patiniertes Modell, Ep. IV, Betriebs-Nr. 21 80 211 5 421-4

UVP: 74,90 € Mehr erfahren
Best.-Nr.: 50161

H0 Schiebewandwagen Hbis „Albani“ DSB

Patiniertes Modell, Ep. IV, Betriebs-Nr. 25 86 225 0 566-1

UVP: 74,90 € Mehr erfahren

Neues Modell der BRAWA Signature Edition

Mit der BRAWA Signature Edition bietet BRAWA eine limitierte Serie von Modellen, die exklusiv direkt über BRAWA erhältlich sind. Nach dem Auftakt mit dem H0 Güterwagen Gmhs35 „Deutz" DB folgt nun der Gedeckte Güterwagen Gms "Kärcher" der DB in Spur H0.

Die Geschichte von Alfred Kärcher SE & Co. KG beginnt im Jahr 1935, als Firmengründer Alfred Kärcher mit großem Innovationsgeist erste technische Lösungen entwickelte. Der Durchbruch gelang in den 1950er-Jahren mit dem ersten Heißwasser-Hochdruckreiniger, der neue Maßstäbe in der Reinigungstechnik setzte. In den folgenden Jahrzehnten expandierte das Unternehmen international und baute sein Portfolio stetig aus. Heute steht Kärcher weltweit für Qualität, Fortschritt und nachhaltige Reinigungslösungen und gilt als führender Anbieter in seiner Branche.

Das BRAWA Modell ist mit zahlreichen Details wie z. B. extra angesetztes Achsbremsgestänge, vorbildberechter Rahmenaufbau, extra angesetzte Griffstangen, Tritte und Bremsanlage sowie präzise Bedruckung und Lackierung ausgestattet. Das Modell ist ab sofort lieferbar. Sie können es bequem von Zuhause aus über den BRAWA Onlineshop bestellen und es wird innerhalb von 4–7 Werktagen direkt zu Ihnen nach Hause geliefert (versandkostenfrei für Bestellungen mit einem Warenwert von über 150,– €).

Wer das Modell gerne live erleben möchte, kann es auf der Messe Faszination Modellbau in Friedrichhafen (30. Oktober – 1. November 2026) sehen und sofort mitnehmen. Zusätzlich besteht auch die Möglichkeit, den Wagen beim BRAWA Werksverkauf in Remshalden zu erwerben, der von September bis Dezember an ingesamt vier Wochenenden stattfindet.

Best.-Nr.: 51187

H0 Gedeckter Güterwagen Gms „Kärcher“ DB

Signature Edition, Ep. III, Betriebs-Nr. 242 185

UVP: 52,90 € Mehr erfahren

Limitiertes Sondermodell "Weihnachten 2026"

Die Geschichte von Tucher Bier ist eng mit der traditionsreichen Nürnberger Braukunst verbunden, deren Wurzeln bis ins Jahr 1672 zurückreichen. Die Marke Tucher, wie sie heute bekannt ist, besteht seit 1855 und verbindet dieses historische Erbe mit modernem Brauhandwerk. Benannt nach der Nürnberger Patrizierfamilie Tucher steht die Brauerei für fränkische Braukultur, höchste Qualität und regionale Verbundenheit. Das vielfältige Sortiment umfasst klassische Bierstile ebenso wie saisonale Spezialitäten. Ein besonderes Highlight ist das Nürnberger Christkindlesmarkt-Bier, das eigens für die Advents- und Weihnachtszeit gebraut wird. Mit seiner ausgewogenen Malznote und seinem harmonischen Geschmack gehört es für viele Besucher des Christkindlesmarkts zu den festen Traditionen der Vorweihnachtszeit und unterstreicht die enge Verbundenheit von Tucher mit der Stadt Nürnberg.

Das limitierte BRAWA Sondermodell des Bierwagen "Tucher – Christkindlesmarkt-Bier" DB ist mit zahlreichen Details vorbildnah ausgestaltet:

  • Vorbildgerechter Rahmenaufbau
  • Präzise Nachbildung der Bretterfugen
  • Achsstege und Räder aus Metall
  • Mehrteilige Bremsanlage
  • Extra angesetzte Signalhalter
  • Bremsbacken in Radebene
  • Durchbrochene Wagenkastenstützen
  • Präzise Bedruckung und Lackierung
  • Extra angesetzte Achslagerdeckel

Das Modell wird ab dem 4. Quartal 2026 im Fachhandel erhältlich sein. Es erscheint als Sondermodell in limitierter Auflage – sichern Sie sich also rechtzeitig Ihr persönliches Exemplar!

Best.-Nr.: 51391

H0 Bierwagen „Tucher - Christkindlesmarkt-Bier“ DB

Ep. III, Betriebs-Nr. 521 804 [P]

Sondermodell in limitierter Auflage

UVP: 46,90 € Mehr erfahren

Alpiner Charme für Modelleisenbahnen – die Titlis-Bahn ist wieder da!

Engelberg, rund 35 Kilometer südlich von Luzern gelegen, zählt zu den bekanntesten Berg- und Wintersportorten der Zentralschweiz. Eine seiner größten Attraktionen ist die TITLIS Rotair, die seit 1992 Besucher auf den 3.020 m hohen Titlis bringt. Sie war die erste drehbare Luftseilbahn der Welt und ist heute selbst eine Schweizer Touristenattraktion. Die Auffahrt führt in mehreren Etappen von den grünen Almwiesen rund um Engelberg hinauf in die hochalpine Gletscherwelt des Titlis. Während sich die Kabine der Rotair langsam um 360 Grad dreht, eröffnen sich eindrucksvolle Ausblicke auf Gletscher, steile Felswände und die umliegende Bergwelt. Die markante Seilbahn ist sogar als Modell in der Swissminiatur in Melide vertreten. Für Modelleisenbahner bietet die spektakuläre Landschaft zahlreiche Anregungen für den Nachbau anspruchsvoller Alpenstrecken und eindrucksvoller Bergpanoramen. Das BRAWA Modell der Titlis-Bahn ist ab sofort wieder im Fachhandel erhältlich.

Best.-Nr.: 6331

H0 Titlis-Bahn

Gebäudebausatz für Berg- und Talstation, 2 Gondeln, 1 Mittelmast (Höhe 280 mm), 1 Zug- und Tragseil, Elektronik zur Steuerung der Anlage

Geschenkpackung mit Gebäudebausatz (Packung ohne Figuren)

UVP: 439,90 € Mehr erfahren

UVP: Unverbindliche Preisempfehlung (inkl. 19 % MwSt.). Preisänderungen vorbehalten. Angebot gültig bis Ausverkauf. Konstruktions- oder Formänderungen, Abweichungen im Farbton bleiben vorbehalten.

Albani, Bahlsen, Dr. Oetker, DSB, Fortschritt, FS, Gasolin, Interfrigo, Kaufring, Kärcher, Knauf Gips, Minol, NS, PEZ, Simson, Titlis Rotair, Tucher, VARTA und Von Haus zu Haus sind eingetragene Warenzeichen.