
Herzlich willkommen zu den BRAWA Neuheiten 2026!
Rund 170 neue Modelle in H0 und N
Mit dem Neuheitenprospekt 2026 präsentiert BRAWA wieder ein vielseitiges und hochwertiges Sortiment an Lokomotiven und Wagen für die Spurweiten H0 und N – in vorbildnaher Nachbildung und mit zahlreichen Details. Rund 170 Loks und Wagen in mehr als 280 Varianten warten darauf, von Ihnen entdeckt zu werden.
Ein besonderes Highlight in Spur H0 ist die Schnellzuglokomotive BR 01.10 in ihrem letzten Bauzustand. Diese Lok hat zweifellos Kultstatus und zählt zu den bekanntesten deutschen Dampflok-Baureihen.
Darüber hinaus dürfen Sie sich auf technisch und optisch weiterentwickelte Lokmodelle freuen, darunter die Tenderlok BR 65.10 sowie die markante Diesellok V320.
Auch bei den Wagen gibt es spannende Neuheiten: Die Schnellzugwagen Bm235 erinnern an das InterCity ’79-Programm der Deutschen Bundesbahn, das unter dem Slogan „Jede Stunde, jede Klasse“ neue Maßstäbe im Fernverkehr setzte. Zudem erscheint der formneue Gepäckwagen Pw4ü-36/37 in geschweißter Ausführung – ein Meilenstein im historischen Waggonbau und eine ideale Ergänzung zur BR 01.10.
Als saisonales Highlight kommt zu Ostern ein Sondermodell in den Handel: der gedeckte Güterwagen Glms mit dem Werbeaufdruck „Manner“.
Sowohl in H0 als auch in Spurweite N erweitert BRAWA das Sortiment um ein modernes Doppelstock-Wagenset des Metronom. Das Modell ist auch als Digitalversion mit schaltbaren Lichtfunktionen verfügbar und sorgt für zeitgemäßen Fahrbetrieb im kleinen Maßstab. Außerdem werden neue Varianten der Ellok BR E44 und der Diesellok BR 216 im Fachhandel erhältlich sein.
Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen beim Entdecken Ihrer Lieblingsmodelle. Freuen Sie sich auch auf die kommenden Ausgaben des BRAWA Neuheiten-Express, mit denen wir Ihnen im Laufe des Jahres viele zusätzliche Modelle vorstellen werden!

Dampflok BR 01.10: Die Schnellzug-Legende der letzten Stunde
Die Baureihe 01.10 in ihrem letzten Bauzustand gehört sicherlich zu den berühmtesten deutschen Lokomotivbaureihen. Nicht zuletzt durch die Einsätze im Emsland bis zum 31.05.1975 und das einhergehende Ende der dampfgeführten Schnellzüge in Westdeutschland erlangte die Baureihe auch außerhalb Deutschlands Kultstatus.

Vorausgegangen war die Weiterentwicklung der Baureihe 01 zu einer 150km/h schnellen Dreizylinderschnellzuglokomotive, die dem Zeitgeist entsprechend in den Jahren 1939/40 mit Stromlinienverkleidung von der Berliner Maschinenbau AG vorm. Schwartzkopff an die Deutsche Reichsbahn geliefert und als Baureihe 01.10 eingeordnet wurde. Kriegsbedingt wurden von den bestellten 204 Maschinen jedoch nur 55 Stück ausgeliefert, von denen 54 zur Deutschen Bundesbahn (DB) kamen.
Die BRAWA H0-Modelle der Schnellzuglok BR 01.10 der DB kommen mit zahlreichen Details:
- Optimale Fahreigenschaften durch Antrieb im Tender
- Durchbrochener Barrenrahmen und Speichenräder aus Zinkdruckguss
- Filigrane Treib- und Kuppelstangen aus Metall
- Aufbau aus schlagzähem Kunststoff
- Detailreich nachgebildetes Innentriebwerk
- Vorbildgerechte Stehkesselrückwand
- Kurzkupplung zwischen Lok und Tender
- Normschacht hinten kulissengeführt
- Einzelachslagerung aus Metall
- Maßstäblicher Abstand zwischen Lok und Tender
Die Digitalversion EXTRA wartet zusätzlich mit Führerstands- und Triebwerksbeleuchtung sowie Feuerflackern auf. Zudem ist sie bereits mit Sound und Decoder ausgestattet.

H0 Schnellzuglok BR 01.10 DB
Ep. III, Betriebs-Nr. 01 1066 BD Münster; Bw Osnabrück Hbf
Die jungen Lokomotiven, die sich nach dem Krieg teilweise in einem desolaten Zustand zeigten, wurden einer ersten grundlegenden Aufarbeitung zugeführt, bei welcher die Stromlinienverkleidung zurückgebaut wurde und die Kessel eine normale Verkleidung bekamen. Die Höchstgeschwindigkeit ist dabei auf 140 km/h herabgesetzt worden.
Kurz darauf traten jedoch Probleme mit dem verwendeten Kesselbaustahl St47k auf, welcher sich als nicht alterungsbeständig herausstellte. Da die Lokomotiven dringend für den Schnellzugverkehr der DB benötigt wurden, stieß man die Entwicklung eines vollständig geschweißten Ersatzkessels schon 1952 an. Schon ein Jahr später konnten die 01.10 suggestiv mit neuen Hochleistungskesseln mit Mischvorwärmeranlage ausgerüstet werden.
In den folgenden Jahren gab es viele weitere Verbesserungen, welche vorrangig der Wirtschaftlichkeit und Leistungssteigerung im Hinblick auf einen zuverlässigeren Betrieb ausgelegt waren. Äußerlich am auffälligsten sind hier sicherlich der Umbau der Stangenlager auf Rollenlager und der Einbau einer Öl-Hauptfeuerung in 34 der 54 Lokomotiven.
Die DB zog die Lokomotiven nach und nach bewusst auf die Bahnbetriebswerke Bebra, Kassel und Osnabrück zusammen, um die anspruchsvollen Verkehre auf der Nord-Süd-Strecke sowie der Rollbahn mit den 01.10 abdecken zu können. Mit der fortschreitenden Elektrifizierung dieser Strecken begann mit der Umbeheimatung Ende der 1960er Jahre nach Hamburg-Altona und Rheine das Finale der Einsatzgeschichte, der nun als Baureihe 011 (Kohlefeuerung) und 012 (Ölfeuerung) bezeichneten Lokomotiven. Auf der Marschbahn nach Sylt und zuletzt auf der Emslandstrecke endete am 30.09.1972 bzw. am 31.05.1975 der Schnellzugverkehr mit Dampflokomotiven bei der DB.
Bereits am 06.12.1975 stand 012 066-7 als Museumslokomotive wieder unter Dampf und ist damit eine von insgesamt zehn Maschinen, die bis heute museal erhalten sind.

H0 Schnellzuglok BR 012 DB
Ep. IV, Betriebs-Nr. 012 100-4 BD Hannover; Bw Rheine

H0 Schnellzuglok BR 01.10 DB
Ep. III, Betriebs-Nr. 01 1098 BD Kassel; Bw Kassel

H0 Schnellzuglok BR 011 DB
Ep. IV, Betriebs-Nr. 011 062-7 BD Münster; Bw Rheine
Rasant im Einsatz: Tenderlok BR 65.10

Die Deutsche Reichsbahn in der DDR plante ab 1951 ihren überalterten Lokpark langfristig zu erneuern. Deshalb wurde 1952 ein Bauprogramm aufgestellt, das sieben verschiedene neue Dampfloktypen enthielt. Vier Typen des Programms wurden tatsächlich realisiert. In der Leistungsklasse der ehemals preußischen P 8 und T 18 entstand die Tenderlok der Baureihe
65.10.
Ihre Konstruktion basierte auf den beiden Versuchsloks der Baureihe 25. Da diese wiederum auf einem Entwurf der Firma Borsig aufbauten, erhielten die ersten beiden Lokomotiven noch Borsig-Fabriknummern. Parallel zu den Versuchsfahrten der beiden Prototypen lief bereits der Serienbau bei Lokomotivbau "Karl Marx" in Babelsberg an. Diese Situation erschwerte das Ausmerzen von konstruktionsbedingten "Kinderkrankheiten" erheblich, welche erst im Betrieb nach und nach behoben werden konnten.
Bis 1957 wurden insgesamt 88 Lokomotiven gebaut und an die Reichsbahn geliefert. Sie fuhren besonders häufig im Berufsverkehr mit kurzen Haltestellenabständen, da sie hier mit ihrer guten Beschleunigung überzeugten. Die Höchstgeschwindigkeit betrug 90 km/h, das Dienstgewicht 113 t. Alle Lokomotiven waren anfänglich mit einem Heißdampfregler ausgerüstet, diese wurden ab Mitte 1964 nach und nach gegen Naßdampfregler getauscht. Ab 1966 wurden zudem die eckigen Mischvorwärmer auf die allgemein bekannte DR-Bauart umgebaut und die Saugzuganlagen auf Giesl-Ejektor mit dem markanten Flachkamin verbessert. Bis 1975 gab es kaum Änderungen im Bestand. In den Jahren 1976 bis 1979 wurde die Baureihe jedoch weitgehend ausgemustert. Überlebt haben nur die drei zu Heizzwecken genutzten Lokomotiven 65 1008, 1049 und 1057, wovon die 65 1057 z. Z. eine betriebsfähige Aufarbeitung erhält.
Umfangreich technisch und optisch weiterentwickelt
Die BRAWA Modelle der Tenderlok BR 65.10 wurden technisch und optisch umfangreich weiterentwickelt. So wurden z. B. die Steuerungsteile und Räder sowie der Rahmen und der Mischvorwärmer überarbeitet und die Modelle mit vielen zusätzlichen Details ausgestattet:
- Neu konstruierte Kinematik des Nachlaufdrehgestells
- Neue Rauchkammertür mit filigranen Vorreibern
- Windleitbleche mit korrekter Eckausrundung
- Erweiterte Details im Führerstand
- Beleuchtung mit wartungsfreien LED
- Lichtwechsel weiß/rot
- Antrieb im Kessel für freien Führerhausdurchblick
- Für Sound vorbereitet bzw. eingebaut
- Kohlenbunker ohne Tritteinpolterungen
- Hinterer Wasserkasten variantengerecht mit und ohne Werkzeugschrank
Die Version Digital EXTRA ist mit Führerstands- und Triebwerksbeleuchtung sowie Feuerflackern usgestattet.

H0 Tenderlok BR 65.10 DR
Ep. III, Betriebs-Nr. 65 1056 Rbd Dresden; Bw Dresden-Altstadt

H0 Tenderlok BR 65.10 DR
Ep. IV, Betriebs-Nr. 65 1073-9 Rbd Erfurt; Bw Arnstadt
Schwergewichtes Unikat: Diesellok der Baureihe V320
Der Diesellok-Typenplan der Deutschen Bundesbahn (DB) sah 1955 schon die Planung einer zweimotorigen Großdiesellok als Baureihe V320 vor. Aufgrund des Strukturwandels stellte die DB selbst die Entwicklung jedoch zurück.
Die Firma Henschel ließ sich davon jedoch nicht abhalten und entwickelte auf eigene Kosten unter der internen Bezeichnung DH 4000 eine Lokomotive, die mit zwei unabhängigen Maschinenanlagen und hydraulischer Kraftübertragung ausgestattet war. Nach 6-jähriger Planungs- und Bauzeit wurde daher nur eine Lokomotive, die V320 001, gebaut.
Die V320 bewährte sich bestens. Mit zwei Motoren zu je 1900 PS erreichte sie eine Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h und war für 160km/h zugelassen. Ihre Formgebung war Vorbild für die ganze V160-Familie der DB.
Da sich abzeichnete, dass die Elektrifizierung der Hauptstrecken wesentlich schneller verwirklicht werden konnte als ursprünglich geplant, verlor die überschwere Diesellok ihre Priorität. Die DB bestellte keine Loks dieser bisher größten deutschen Diesellok, sondern mietete den Einzelgänger von der Lieferfirma an und setzte sie vom Bw Hamm und im Mai 1965 vom Bw Kempten aus im Schnellzugverkehr ein.

H0 Diesellok BR V320 DB
Ep. III, Betriebs-Nr. V320 001
H0 Diesellok BR V320 H.F. Wiebe, Museumslok Wittenberge
Ep. VI, Betriebs-Nr. 92 80 1320 001-1 / Lok Nr. 7
Ab 1968 unter der Betriebsnummer 232 001 im Einsatz, lief der Leihvertrag bis 1974 aus. Die 232 001 ging zurück an den Hersteller Henschel, wo der Umbau zur Güterzuglokomotive geschah. Es folgte ein Lokleben bei Privatbahnen, das mit dem Verkauf an die Hersfelder Kreisbahn startete. Nach einigen Jahren bei der Teutoburger Wald-Eisenbahn gelangte die Lok schließlich durch einen Weiterverkauf nach Italien.
1998 kaufte die Fa. Wiebe die Lok und holte sie nach Deutschland zurück und setzte sie seit 2000 vor eigenen Zügen durch das gesamte Bundesgebiet ein. Seit einem Lagerschaden 2015 hat man jedoch von einer erneuten Aufarbeitung abgesehen und präsentiert die V320 001 seither im Historischen Lokschuppen Wittenberge.
Die BRAWA Modelle der Diesellok V320 wurden technisch überarbeitet und sind mit zahlreichen Details vorbildgerecht ausgestattet:
- Beleuchtung mit wartungsfreien LED
- Verstärkte Kurzkupplungskulisse
- Führerstandsbeleuchtung (Version Digital EXTRA)
- Drehgestell mit fein detaillierter Blende und vielen extra angesetzten Teilen
- Fahrgestell und Getriebehälften aus Metall
- Frei stehende Griffstangen
- Kühlventilator nachgebildet
- Fein gravierte Details
- Lüftergitter durchbrochen
- Extra angesetzte Stahlfedern
- Signalhorn einzeln angesetzt
Mit dem Rübezahl elektrisch durch das Riesengebirge
Bereits vor dem Ersten Weltkrieg plante man in Preußen die Elektrifizierung einiger schlesischer Gebirgsstrecken, darunter auch der sogenannten „Zackenbahn" (nach dem Fluss Zacken) Hirschberg-Polaun. Bei einer Bewährung der noch jungen Traktionsart versprach man sich aufgrund der schwierigen topographischen Verhältnisse erhebliche Einsparungen und eine günstigere Betriebsführung. Der Ausbruch des Ersten Weltkrieges verhinderte aber einen schnellen Abschluss der Arbeiten und so kam es erst 1923 zur durchgehenden Betriebsaufnahme. Da die Betriebsführung mit lokbespannten Zügen aufgrund des wechselnden Verkehrsaufkommens sehr umständlich war, kamen früh Überlegungen auf, den Betrieb mit Triebwagen durchzuführen. Die gute Eignung der ursprünglich für den Berliner Vorortverkehr beschafften ET 88, bewogen die DRG weitere vierachsige elektrische Triebwagen zu beschaffen. 1926-1927 lieferten die LHW Breslau und WUMAG in Görlitz in Zusammenarbeit mit den SSW-Werken insgesamt 11 Triebwagen, die zu dem Symbol der elektrischen Zugförderung in Schlesien werden sollten. Die markanten Fahrzeuge mit den offenen Einstiegsbühnen wurden von der Bevölkerung „Rübezahl" getauft, ein Name der eigentlich einen launischen Berggeist des Riesengebirges bezeichnet.
Die anfänglich grün lackierten und als „Breslau 511-521" bezeichneten Triebwagen wurden immer paarweise mit bis zu acht leichten Einheitsnebenbahnwagen als Beiwagen eingesetzt. Zwischen Josephinenhütte und Grünthal verkehrte dann wegen des geringen Bedarfs ein Triebwagen solo. Der größte Ansturm an Reisenden war an Wochenenden mit schönem Wetter und zur Wintersportzeit. Hier verkehrten dann bis zu drei Triebwagen mit zwölf Beiwagen als Zug. Anfang der 1930er Jahre erhielten die Triebwagen die neue Bezeichnung elT 1011-1019 und den zweifarbigen Triebwagenanstrich. 1941 erhielten die vierachsigen Triebwagen ihre letzte Nummer und wurden nun zu ET 89 01-11.

Die neuen BRAWA Modelle des „Rübezahl“ bieten zahlreiche funktionale Neuerungen für einen zeitgemäßen Modellbahnbetrieb. Beleuchtete Oberwagenlaternen beziehungsweise Zugschlussleuchten, separat schaltbare Innenbeleuchtungen sowie ein getrennt schaltbares drittes Spitzenlicht erweitern die Möglichkeiten im Digitalbetrieb. Ein neuer Motor und ein neu entwickelter Sound sorgen zudem für verbesserte Fahreigenschaften und ein authentisches Betriebsbild. Die Modelle verfügen über zahlreiche Details, darunter fein gravierte Lüftergitter, eine vorbildgerechte und farblich abgestimmte Dachausrüstung, epochengerechte Beleuchtung sowie Speichenräder und ein Chassis aus Zinkdruckguss. Die Elektrotriebwagen elT 1011–1021 DRG („Rübezahl“) lassen sich passend kombinieren mit den BRAWA Einheits-Nebenbahnwagen Cid-24 (Best.-Nr. 45825, 45826, 45827 und 45828).

Elektrotriebwagen elT 1011-1021 DRG (Rübezahl)
Ep. II, Betriebs-Nr. Breslau 1012; Rbd Breslau; Bw Hirschberg
Elektrotriebwagen elT 517 DRG (Rübezahl)
Ep. II, Betriebs-Nr. Breslau 517
Elektrotriebwagen ET 89 DB (Rübezahl)
Ep. III, Betriebs-Nr. ET 89 04
"Jede Stunde, jede Klasse" – Modelle mit erstklassigen Details
Schnellzugwagen Bm235
Mit dem Slogan "Jede Stunde, jede Klasse“ bewarb die Deutsche Bundesbahn (DB) das InterCity ´79 Programm. Um jede Stunde jede Klasse anbieten zu können, mussten aber erstmal die entsprechenden Reisezugwagen 2. Klasse mit 200 km/h Zulassung zur Verfügung stehen. Dies erreichte man, indem auf Neuentwicklungen verzichtet wurde, und stattdessen Wagen aus laufenden Bestellungen der Bauart Bm 234 geändert bzw. bereits fertiggestellte Wagen umgebaut wurden. Statt der Klotzbremse und Radsätzen der Bauart 094 oder 096 erhielten die Wagen jetzt Scheiben- und Magnetschienenbremse sowie Radsätze der Bauart 093. Dazu wurde die Dämpfung der Drehgestellwiegen geändert und seitlich große
Schlingerdämpfer ergänzt.

Die neue Typenbezeichnung lautet nun Bm 235. In drei Jahren entstanden so 721 Bm 235, welche ab 1979 im InterCity-Verkehr in ozeanblau-beiger Farbgebung eingesetzt werden konnten. Die Einsätze im IC- und als Verstärkungswagen im InterRegio-Verkehr ab den 1990er Jahren, liefen erst in den 2000er Jahren aus. Dabei erhielten die Wagen Lackierungen in den typischen IC-Produktfarben und später in lichtgrau-verkehrsrot. Einzelne Wagen wurden sogar noch in das aktuelle ICE-Design umlackiert.
Die formneuen Modelle von BRAWA sind mit zahlreichen Details vorbildgerecht ausgestattet:
- Neue Drehgestelle der BA 366 mit Scheibenbremse
- Neuer Unterboden mit den spez. Änderungen des Bm235
- Scheibengebremste Radsätze der Bauart 093
- Epochengerechte Inneneinrichtung
- Innenbeleuchtung vorbereitet bzw. eingebaut
- Gummiwulst am Übergang gefedert
- Kurzkupplungskinematik
- Lichtmaschine am Drehgestell extra angesetzt
- Extra angesetzte Tritte und Griffstangen
- Ausführung der auf Stoß geschweißten Dächer
- Kompatibel mit der elektrischen Kupplung aus dem BRAWA-Sortiment

H0 Schnellzugwagen Bm235 DB
Ep. IV, Betriebs-Nr. 51 80 22-90 300-0
H0 Schnellzugwagen Bm235 DB
Ep. IV, Betriebs-Nr. 51 80 22-90 488-3
H0 Schnellzugwagen Bm235 DB AG
Ep. V, Betriebs-Nr. 51 80 22-90 077-4
H0 Schnellzugwagen Bm235 DB AG
Ep. V, Betriebs-Nr. 51 80 22-90 105-3
H0 Schnellzugwagen Bm235.0 DB AG
Ep. V, Betriebs-Nr. 51 80 22-90 436-2
Geschweisst, nicht genietet – Historische Wende im Waggonbau
Gepäckwagen Pw4ü-36/37
Der Fortschritt der Schweißtechnik ermöglichte es der Deutschen Reichsbahn (DRB) ab 1935, den Waggonbau vollständig auf geschweißte Konstruktionen umzustellen. Gleichzeitig bestand ein hoher Ersatzbedarf für veraltete, genietete Gepäckwagen der Länderbahnbauarten. Vor diesem Hintergrund entwickelte das Reichsbahnzentralamt für Maschinenbau gemeinsam mit den Linke-Hoffmann-Werken einen vollständig geschweißten D-Zug-Gepäckwagen der Bauarten 1935, 1936 und 1936a.
Im Fahrzeugprogramm 1935 II wurden zunächst 20 Wagen mit einer Länge von 21,72 Metern bestellt, 1936 folgten weitere 59 leicht überarbeitete Fahrzeuge. Mit der Bauart 1936a kamen erstmals Wagen mit stromlinienförmiger Dachkanzel zum Einsatz. Die Bestellungen der Jahre 1937 umfassten weitere 252 nahezu identische Wagen. Damit verfügte die DRB ab 1940 über insgesamt 331 moderne D-Zug-Gepäckwagen mit einer Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h.

Während die zur Deutschen Reichsbahn gelangten Wagen kaum verändert wurden, erfuhren bei der Deutschen Bundesbahn über 120 Fahrzeuge mehrere Umbauten. Ab Mitte der 1960er Jahre entfiel bei vielen Wagen die Dachkanzel, ersetzt durch ein zusätzliches Seitenfenster für den Zugführer. Zudem entfielen nach und nach die Hundeabteile. Mit dem Einsatz moderner m-Wagen wurden die Bauarten 36 und 37 schließlich verdrängt; die letzten Fahrzeuge wurden 1984 ausgemustert.
Die formneuen BRAWA Modelle kommen mit zahlreichen Details wie z. B. Metallachshalter, vorbildgerechte Achslagerdeckel, Bremsbacken in Radebene, extra angesetzte Achsbremsgestänge, mehrteilige Bremsanlage, variantengerechte Seitenwände und Dachausführung, vollständige Nachbildung des Fahrzeugbodens und Kurzkupplungskinematik. Die Innenbeleuchtung ist je nach Variante vorbereitet oder bereits eingebaut.

H0 Gepäckwagen Pw4ü-36 DRG
Ep. II, Betriebs-Nr. 105 599 Stuttgart
H0 Gepäckwagen Pw4üe-37/52 DB
Ep. III, Betriebs-Nr. 105 735 Esn
H0 Gepäckwagen Düe 941 DB
Ep. IV, Betriebs-Nr. 50 80 92-43 261-8

Gepäckwagen Pw4üe ÖBB
Ep. III, Betriebs-Nr. 60 346
Gepäckwagen Pw4üe DR
Ep. III, Betriebs-Nr. 643 015
Gepäckwagen Dge DR
Ep. IV, Betriebs-Nr. 50 50 92-13 360-0
BRAWA Osteraktion: H0-Güterwagen in limitierter Auflage
Gedeckter Güterwagen Glms "Manner" ÖBB
Zu Ostern bietet BRAWA in diesem Jahr den gedeckten Güterwagen Glms „Manner“ der ÖBB als limitiertes Sondermodell an. Das Modell ist ab sofort bei Ihrem Fachhändler erhältlich. Sichern Sie sich möglichst rasch Ihr persönliches Exemplar!
Manner zählt zu den bekanntesten Süßwarenmarken Österreichs. Im März 1890 gründete Josef Manner in Wien die „Chocoladenfabrik Josef Manner“ und legte damit den Grundstein für das bis heute bestehende Unternehmen. Um das Jahr 1898 entwickelte Josef Manner schließlich die „Neapolitaner Schnitte“ mit Haselnusscreme, mit der das Unternehmen internationale Bekanntheit erlangte und die bis heute zu den Klassikern der Marke gehört. Der gedeckte Güterwagen Glms der ÖBB der Epoche III greift den charakteristischen Markenauftritt mit seiner auffälligen Farbgebung auf und fügt sich stimmig in Güterzüge der Nachkriegszeit ein. Manner hat sein Markenzeichen im Laufe der Zeit nur geringfügig überarbeitet, während die charakteristische Farbgebung bis heute den Wiedererkennungswert der Marke prägt.

H0 Gedeckter Güterwagen Glms "Manner" ÖBB
Ep. III, Betriebs-Nr. 140 662
Unterwegs mit Freunden – und mit vielen Details!
Doppelstockwagen Metronom in Spur N (auch in H0 erhältlich)
Mit den Doppelstock-Wagen der metronom Eisenbahngesellschaft mbH bringt BRAWA einen markanten Vertreter des norddeutschen Nahverkehrs als Highlight unter den Neuheiten in Spur N auf die Anlage. „Unterwegs mit Freunden“ – das Motto der Betreibergesellschaft – und das charakteristische gelb-blaue Erscheinungsbild der Wagen prägen seit Jahren den Regionalverkehr zwischen Hamburg, Bremen und Hannover.
Die metronom Eisenbahngesellschaft mbH wurde 2002 gegründet und nahm im Dezember 2003 den Betrieb auf. Seitdem verbindet metronom die Menschen auf den wichtigen Verkehrsachsen der Region. Mit täglich rund 120.000 Fahrgästen gehört sie zu den größten nichtbundeseigenen Bahnverkehrsunternehmen Deutschlands und hat sich inzwischen als feste Größe im Regionalverkehr etabliert.

Die BRAWA Modelle sind exakt im Maßstab 1:160 umgesetzt und haben eine vorbildgerechte Länge über Puffer. Die Bodenplatte aus Metall sorgt in Kombination mit dem Aufbau aus schlagzähem Kunststoff für hohe Stabilität und trägt durch ihr Gewicht zu zuverlässigen Laufeigenschaften bei. Die Modelle besitzen eine dreidimensional ausgearbeitete Front, eine vollständige Inneneinrichtung sowie einen beleuchteten Führerstand und sind mit zahlreichen weiteren Details ausgestattet:
- Beleuchtete Zugzielanzeigen, im Digitalbetrieb schaltbar
- Warmweiße Innenbeleuchtung
- Fein gravierte Details
- Lichtwechsel rot/weiß, fahrtrichtungsabhängig
- Fernlicht (nur im Digitalbetrieb verfügbar)
- Kurzkupplungsaufnahme nach NEM
- Sorgfältige Lackierung und Bedruckung
Die Digitalversion ist mit schaltbaren Lichtfunktionen ausgestattet und ermöglicht einen zeitgemäßen Fahrbetrieb im kleinen Maßstab.

N Doppelstock-Wagenset Metronom, 3er-Set (RE 3 Hamburg Hbf)
Ep. VI, Betriebs-Nr. 50 80 86-73 501-8 / 50 80 96-73 507-3 / 50 80 96-73 505-7

N Doppelstock-Mittelwagen 2. Kl. Metronom (RE 3 Hamburg Hbf)
Ep. VI, Betriebs-Nr. 50 80 96-73 501-6
N Doppelstock-Mittelwagen 2. Kl. Metronom (RE 3 Hamburg Hbf)
Ep. VI, Betriebs-Nr. 50 80 96-73 502-4
N Doppelstock-Mittelwagen 2. Kl. Metronom (RE 3 Hamburg Hbf)
Ep. VI, Betriebs-Nr. 50 80 96-73 510-7
Einmotorige Grossdiesellok für den mittelschweren Streckendienst
Diesellok BR 216
In den 50er Jahren begann die Deutsche Bundesbahn damit, ihren umfangreichen Dampflokpark durch Diesellokomotiven abzulösen. Die Entscheidung fiel auf mittelschnell laufende Dieselmotoren und hydraulische Kraftübertragung. Anfangs wurden für den Streckendienst zweimotorige Lokomotiven gebaut - die V 200 und V 200.1 1956, als stärkere Motoren zur Verfügung standen, ließ die DB die erste einmotorige Streckenlok V160 konzipieren. Anlässlich der Umzeichnung aller DB-Lokomotiven im Jahr 1968 erhielt sie die neue Baureihenbezeichnung 216.

N Diesellok BR 216 H. F. Wiebe
Ep. VI, Betriebs-Nr. 92 80 1216 012-5
N Diesellok BR 216 DB AG
Ep. V, Betriebs-Nr. 216 143-8
Einen schnellen Überblick über alle Neuheiten bietet Ihnen der Neuheitenprospekt 2026, den Sie unter "Download" als PDF-Datei herunterladen können (siehe auch Link oben).
Bitte beachten Sie, dass wir keinen Prospektversand an Endkunden vornehmen. Wenden Sie sich gerne an Ihren Fachhändler oder besuchen Sie uns persönlich auf der Intermodellbau Dortmund (16.04. - 19.04.2026) oder während unseres Werksverkaufs in Remshalden.
UVP: Unverbindliche Preisempfehlung (inkl. 19 % MwSt.). Preisänderungen vorbehalten. Konstruktions- oder Formänderungen, Abweichungen im Farbton bleiben vorbehalten.
AEG, Albani, Anorgana, Bayer, Brasserie Schutzenberger, Carl Zeiss Jena, Chem. Werke Buna, Chemische Werke Hüls, DB AG, Dortmunder Actien Bier DAB, Dortmunder Actien-Brauerei, Dr. Oetker, Ermewa, Etra, EVA, Fortschritt, Franz Wiehart Sohn Molkerei, GATX, H.F. Wiebe, INTERFRIGO, Kloss & Foerster, Knorr, Kontinentale Öl-Transport, Leuna, Manner, Märklin ®, Metronom, Miele, Moser Roth, ÖBB, PERSIL, Quarzwerke, SBB Cargo, Schwarzenbergsky Pivorar Louny, Simson, STEF, Tankwagon Anvers, TWINDEXX Vario®, VDP, VEB Chemiefaserkombinat Wilhelm Pieck, VEB, WEIMAR-KOMBINAT, Von Haus zu Haus, VTG und Werkswagen Keramische Werke Hermsdorf sind eingetragene Warenzeichen.